Szeneninformationen
Charaktere: Saito Reyes &
Nevara Skaldorm
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 10.06.2025
Triggerwarnung: FSK 21
Ort: Sol Crown Bar - Penthouse
Ich verließ das Sol Crown an seiner Seite und zog die kühle Nachtluft tief ein. Die Straßen von Los Angeles wirkten friedlich, doch unter dieser Fassade lag etwas, das sich nicht in Worte fassen ließ. Es war, als würde das Meer selbst den Atem anhalten. Als die kleine goldene Flamme in seiner Hand erschien, blieb mein Blick einen Moment auf ihr liegen. Ich beobachtete, wie sie eifrig nickte und davonflog, bis ihr warmes Leuchten zwischen den Häusern verschwand.
Wenn selbst Drachenbannrunen wieder auftauchen, ist das kein Zufall mehr, sagte ich leise, während wir unseren Weg fortsetzten. J
emand sucht gezielt nach alter Magie. Und jemand verfügt über Wissen, das längst verloren sein sollte. Den Rest des Weges schwieg ich. Nicht, weil ich nichts zu sagen hatte, sondern weil ich jedes Geräusch um uns herum wahrnahm. Das Rauschen des Windes, das entfernte Tosen des Pazifiks, die Stimmen der Menschen, die nichts von den Dingen ahnten, die sich im Verborgenen bewegten. Erst als wir das Penthouse betraten, ließ ich die Anspannung langsam von meinen Schultern gleiten. Ich streifte meine Schuhe ab und beobachtete, wie er sich auf das Sofa sinken ließ und sich einen Drink einschenkte. Sein Blick verriet mir, dass seine Gedanken noch immer bei den Ereignissen des Abends waren. Ich trat ans Fenster und ließ meinen Blick über die Lichter der Stadt schweifen.
Der Hexer war zu überzeugt davon, dass er gewinnen würde. Solches Selbstvertrauen entsteht nicht aus Hoffnung, sondern aus jemandem, der ihm versprochen hat, dass seine Magie ausreicht. Langsam drehte ich mich wieder zu ihm um.
Und wenn dein Gefühl dich zu Damien führt, sollten wir es ernst nehmen. Unsere Instinkte haben uns bisher selten im Stich gelassen. Als seine nächsten Worte fielen, musste ich leise lachen. Ein feines Schmunzeln lag auf meinen Lippen.
Aber nein... das wäre eine viel zu schnelle Erlösung gewesen. Manchmal ist es wirkungsvoller, jemanden mit den Folgen seiner eigenen Dummheit leben zu lassen außerdem ist Gift viel qualvoller... Ich ging auf ihn zu und ließ zu, dass er meine Hand nahm. Mit einer fließenden Bewegung setzte ich mich auf seinen Schoß und legte einen Arm locker um seinen Nacken. Für einen Augenblick sah ich ihn einfach nur an. Die Schwere des Abends schien zwischen uns ein wenig an Gewicht zu verlieren. Meine Fingerspitzen strichen langsam über seinen Nacken, während ich ihm ein warmes Lächeln schenkte.
Du denkst wirklich, dass wir dort weitermachen können, wo wir aufgehört haben?, fragte ich leise und legte meine Stirn sanft gegen seine. Für einen Moment blieb ich einfach so bei ihm, genoss seine Nähe und den vertrauten Duft nach Feuer, Holz und Whiskey. Dann hob ich den Kopf wieder leicht an und begegnete seinem Blick mit einem sanften Lächeln.
Ich weiß nicht..das war ein ziemlicher Stimmungskiller und mir gefällt es nicht das man meine Kräfte blockiert hat!