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With Fire and Sand you get Glas
08-01-2026, 06:49 AM (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08-01-2026, 07:03 AM von Zayren Sahran.)
Szeneninformationen
Charaktere: Kaelor Vael'Rhaz & Zayren Sahran
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 03.08.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Anywhere
Ich erwiderte sein Lächeln mit einer kaum sichtbaren Bewegung meiner Mundwinkel. Also war er tatsächlich Kaelor. Chroneos hatte mich nicht umsonst hierhergeführt. Während ich ihn musterte, fiel mir auf, wie wenig Ehrfurcht er vor der Situation zeigte. Er ignorierte die Männer des Ordens vollkommen und trat einfach auf mich zu, als würden wir uns schon seit Jahren kennen. Als er schließlich direkt vor mir stehen blieb und sich sogar leicht zu mir beugte, hob ich langsam den Blick. Seine Nähe störte mich nicht. Im Gegenteil, sie überraschte mich lediglich. Die Wärme seines Feuers war deutlich zu spüren, doch sie fühlte sich nicht bedrohlich an. Ruhig begegnete ich seinem Blick, ohne auch nur einen Schritt zurückzuweichen.Ich bin Zayren Sahran,und bis vor wenigen Minuten wusste ich selbst nicht, wen ich eigentlich suche. Chroneos nannte lediglich deinen Namen. Ein leichtes Schmunzeln huschte über mein Gesicht, als er mich ohne jede Scheu als hübsch bezeichnete. Was ich nun mit dir vorhabe? Ehrlich gesagt hatte ich gehofft, diese Frage unterwegs beantworten zu können. Noch ehe ich weitersprechen konnte, erklang die Stimme des Ordensmitglieds hinter uns. Ich schenkte ihm kaum Beachtung. Seine Worte verloren bereits an Bedeutung, denn plötzlich verstummte die Welt. Der Wind hörte auf, die schwebenden Sandkörner blieben reglos in der Luft stehen und selbst die Flammen Kaelors bewegten sich keinen Fingerbreit mehr. Ich spürte diese Stille sofort. Es war keine gewöhnliche Ruhe. Es war die Zeit selbst, die aufgehört hatte zu fließen. Langsam hob ich den Kopf, als die vertraute Stimme erklang. Chroneos.
Ich neigte respektvoll den Kopf, während der Herr der Zeit sprach. Seine Worte waren knapp, wie immer, doch jedes einzelne wog schwerer. Die Wächter der Ordnung waren nun selbst zur Beute geworden. Nicht nur der Orden jagte sie, sondern sogar die Götter hatten begonnen, ihre Hand nach ihnen auszustrecken. Als Chroneos schließlich Kaelor bat, auf mich zu achten, hob ich überrascht leicht eine Augenbraue. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich blieb einen Moment regungslos stehen und blinzelte ihn einfach an. Schließlich hob ich langsam eine Hand und kratzte mich leicht an der Wange. ...Moment. Mehr brachte ich im ersten Augenblick nicht heraus.  Also... ich sollte dich suchen. Ich zeigte mit dem Finger auf Kaelor. Das habe ich getan. Danach zeigte ich auf mich selbst. Und jetzt sollst... du... auf mich aufpassen? Langsam senkte ich die Hand wieder und runzelte leicht die Stirn. Das... ergibt erstaunlich wenig Sinn.
Ich schwieg einen Moment und sah ihn mit einem Gesichtsausdruck an, der tatsächlich wirkte wie ein völlig überforderter Panda, der versehentlich mitten in eine uralte Prophezeiung geraten war. Ich meine... ich bin ein Urwesen. Du bist ein Urwesen. Warum entscheidet Chroneos einfach, dass ausgerechnet du auf mich aufpassen sollst? Hat er gesehen, was ich nicht sehe? Oder weiß er etwas, das er uns mal wieder nicht erzählt? Ich seufzte leise und strich mir durchs Haar. Er macht das ständig. Er taucht auf, sagt zwei oder drei rätselhafte Sätze und verschwindet wieder, als wäre das eine völlig ausreichende Erklärung. Mein Blick fiel wieder auf Kaelor und ein leicht verlegenes Lächeln erschien auf meinen Lippen. Versteh mich nicht falsch... ich habe nichts dagegen, dass du auf mich aufpassen sollst. Ich verstehe nur absolut nicht, warum. Ich zuckte mit den Schultern. Vielleicht bin ich auch einfach zu neu in dieser Welt. Ich existiere zwar seit Anbeginn des Sandes, aber als Mensch laufe ich erst seit ein paar Jahren herum. Vielleicht gibt es irgendeinen großen Plan und ich bin der Einzige, der das Drehbuch nicht bekommen hat. Dann sah ich noch einmal zu den Männern des Ordens, ehe mein Blick wieder zu Kaelor wanderte. Dabei sieht es eher aus als musst du beschützt werden.. ich verzog etwas brummig das gesicht bis ein schmollmund entstand und ich nachdenklich die arme verschränkte. Die tatsache wie nah mir dieser Kerl gekommen war und meine Wange an wärme angekommen hatte ignorierte ich in den moment einfach und spielte es auf seine hitze wieder.
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RE: With Fire and Sand you get Glas - von Zayren Sahran - 08-01-2026, 06:49 AM

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