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With Fire and Sand you get Glas
07-31-2026, 10:55 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Kaelor Vael'Rhaz & Zayren Sahran
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 03.08.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Anywhere
Ich hatte den Sand unter meinen Schritten schon lange zuvor flüstern hören. Jedes einzelne Korn erzählte mir von hastigen Schritten, von Metall, das sich durch den Park bewegte, und von Wasser, das gegen Feuer geführt wurde. Ich war lediglich auf dem Heimweg gewesen, als der Geruch von Asche und verdampfter Feuchtigkeit den Wind erfüllte. Doch in Wahrheit führte mich mein Weg noch aus einem anderen Grund hierher. Vor wenigen Stunden hatte mich Chroneos, der Herr der Zeit selbst, aufgesucht. Suche Kaelor. Die Zeit beginnt sich zu verändern und seine Rolle wird bald unverzichtbar sein. Mehr hatte er nicht gesagt. Wer von den unzähligen Kaelor gemeint war, wusste ich nicht. Doch wenn die Zeit selbst jemanden suchte, war das Grund genug, seine Worte ernst zu nehmen. Als ich näher kam, sah ich die lodernden Flammen, die Männer des Ordens und den Fremden, der mitten zwischen ihnen stand, als wäre er selbst das Herz eines Vulkans. Ruhig blieb ich am Rand des Geschehens stehen und beobachtete einen Augenblick schweigend, wie das Feuer die Bannketten schmelzen ließ. Es erinnerte mich daran, dass manche Kräfte sich niemals beugen ließen, egal wie fest man glaubte, sie gefesselt zu haben.
Langsam hob ich eine Hand. Ohne jede hastige Bewegung begann der feine Sand des Weges zu zittern. Staub löste sich aus den Ritzen der Pflastersteine, trockene Erde erhob sich aus den Beeten und selbst kleinste Körner, die der Wind seit Tagen über den Park getragen hatte, sammelten sich lautlos um mich. Für die Männer des Ordens geschah es beinahe unbemerkt. Erst als sich ihre Stiefel plötzlich tiefer in den Boden drückten und der Untergrund unter ihnen weich wurde, rissen sie erschrocken die Blicke zu mir. Ich trat einige Schritte näher. Meine Stimme blieb ruhig, beinahe freundlich. Ihr verschwendet erstaunlich viel Mühe, nur um anderen ihre Freiheit nehmen zu wollen. Einer von ihnen wollte sich zu mir drehen, doch seine Beine versanken bereits bis zu den Knöcheln im Sand, der eben noch ein gewöhnlicher Parkweg gewesen war. Je heftiger sie sich bewegten, desto tiefer zog sie der Boden hinab. Keiner von ihnen bemerkte, dass ich sie nicht angriff. Ich ließ lediglich die Erde unter ihren Füßen ihre Arbeit verrichten. Mein Blick glitt zu dem Mann aus Feuer. Für einen Moment musterte ich ihn schweigend. Ob er derjenige war, nach dem Chroneos mich geschickt hatte? Es scheint, als hättest du bereits bewiesen, dass Ketten dich nicht halten können. Dann verschwende deine Kraft nicht weiter an sie. Einer der Ordensmänner versuchte verzweifelt, eine weitere Wasserrune zu aktivieren. Noch bevor der Zauber seinen Arm verlassen konnte, erhob sich eine Wand aus dichtem Sand zwischen ihm und seinem Ziel. Das Wasser traf auf die Barriere, versickerte augenblicklich darin und ließ lediglich dunkle Spuren zurück, ehe der Sand wieder trocken auseinanderfloss. Ich schloss langsam die Finger zu einer Faust und mehrere lange Sandbänder schlangen sich um Waffen und Handgelenke der Männer. Nicht fest genug, um Knochen zu brechen, aber ausreichend, damit niemand mehr einen Angriff ausführen konnte. Ihr habt euch den falschen Ort ausgesucht, sagte ich leise und sah einen nach dem anderen an. Feuer nährt sich an eurem Wasser. Und jeder Schritt, den ihr hier macht, schenkt mir mehr Sand. Hinter mir erhob sich lautlos eine mehrere Meter hohe Gestalt aus goldenem Sand, reglos wie eine uralte Statue und doch bereit, sich auf meinen Willen hin zu bewegen. Ich blieb gelassen stehen, die Hände hinter dem Rücken verschränkt, während der Wind einzelne Körner um uns tanzen ließ. Nun entscheidet selbst, ob ihr nach Hause gehen möchtet oder ob ihr noch etwas länger Bekanntschaft mit der Geduld der Erde machen wollt. Mein Blick ruhte anschließend wieder auf dem Fremden. Und du bist wahrscheinlich Kaelor?  Ich schmunzelte leicht, den wenn ich ihn nun genauer betrachtete gefiel mir was ich sah, wahrscheinlich wäre ich ohne Auftrag unterwegs gewesen, wäre mein auftreten mehr weicher und zurückhaltender gewesen, aber wenn ich meine Erde um mich hatte veränderte sich mein auftreten.
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RE: With Fire and Sand you get Glas - von Zayren Sahran - 07-31-2026, 10:55 PM

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