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Der Tod kehrt zurück
07-27-2026, 02:13 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Azrael Noctis Memento & Vaelor Fenris
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Ort: Überall
Ich spürte, wie der Speer meinen Körper durchbohrte, doch der Schmerz war längst nicht das Schlimmste. Es war die göttliche Energie, die sich wie flüssiges Feuer durch meine Adern fraß und versuchte, den Tod selbst aus meiner Seele zu reißen. Langsam schloss ich die Augen, während ich den Schaft umfasste und ihn ohne einen Laut aus der Wunde zog. Dunkles Blut tropfte auf den nassen Asphalt, doch kaum berührte es den Boden, löste es sich bereits wieder in schwarzen Nebel auf. Der Halbgott hatte geglaubt, mich mit einer Waffe töten zu können, die für Wesen wie mich geschaffen worden war. Er verstand nicht, dass der Tod sich nicht töten ließ. Doch in dem Moment, in dem mein Blut das Meer berührte, antwortete etwas. Ich musste mich nicht einmal umdrehen. Ich spürte ihn. Seine uralte Seele war wie ein zweites Herz in meiner eigenen Brust. Nekhareths Zorn überschwemmte unsere Verbindung und ließ selbst mich für einen Augenblick den Atem anhalten. Das Meer bäumte sich auf, als würde eine uralte Bestie aus seinem Schlaf gerissen werden. Schwarzes Wasser schoss meterhoch empor und die gewaltige Gestalt meines Gefährten erhob sich aus den Fluten. Seine rabenschwarzen Schuppen glänzten im Licht der Stadt, seine gewaltigen Schwingen verdunkelten den Himmel über den Docks und seine violett glühenden Augen ruhten einzig auf dem Halbgott. Jeder Muskel seines Körpers war angespannt. Er wollte ihn vernichten. Ich öffnete bereits den Mund, um ihn zurückzurufen, doch ich wusste, dass er mich kaum noch hörte. Unsere Seelen waren miteinander verbunden und alles, was er wahrnahm, war mein vergossenes Blut. Dann erschien plötzlich ein weiteres Wesen. Allein seine Anwesenheit ließ die Luft schwer werden. Drei gewaltige Köpfe erhoben sich aus den aufgerissenen Tiefen und ich erkannte sofort, dass auch er zu den uralten Wächtern gehörte. Seine Aura war überwältigend und dennoch... sie war mir nicht feindlich. Ich beobachtete schweigend, wie einer seiner Köpfe Nekhareth am Nacken packte. Für einen kurzen Augenblick spannte sich der gesamte Körper meines Gefährten an. Seine Schwingen zuckten, Schatten breiteten sich über das Meer aus und ein tiefes Grollen vibrierte durch die Nacht. Ich spürte seinen Zorn ebenso deutlich wie seine Unsicherheit. Vor achttausend Jahren hätte jeder versucht, ihn zu unterwerfen.
Doch dieser Drache griff ihn nicht an. Er beruhigte ihn. Ich spürte, wie Nekhareths Herzschlag langsam ruhiger wurde. Sein Blick blieb zwar auf den Halbgott gerichtet, doch das wilde Verlangen zu töten wich langsam einem tiefen Knurren. Er ließ den Kopf ein wenig sinken, auch wenn seine Augen den Feind keine Sekunde aus den Augen verloren. Wer Azrael verletzt wird sterben und mit ihn alles!  knurrte er, aber er war wie ein hilfloser Welpe der gepackt wurde und er selbst spürte die Stärke von diesem Wesen, er wäre ein kleiner imbiss und als er zu mir sah und das ich lebte beruhigte es ihn relativ schnell. Schneller als ich erwartet hatte ohne diesen drache wäre die Stadt schnell zerstört.  Ein leises Lächeln huschte über meine Lippen.
Danke... alter Freund, murmelte ich kaum hörbar, wobei ich nicht einmal sicher war, ob die Worte an Nekhareth oder an Varyxhor gerichtet waren. Erst jetzt bemerkte ich den Mann wieder, der sich Vaelor genannt hatte. Ich hatte seine Worte gehört. Rubinwolf. Wächter des Mutes. Also existierten sie noch. Die Urwächter, ich sah wie mein rabe vom griff gelösyt wurde und die halbgott in die luft schmiss und in einen zug hinunter schluckte, seine erste Mahlzeit nach ewigkeiten.
Als Vaelor schließlich vor mir stehen blieb und fragte, ob es mir gut ginge, hob ich langsam den Blick zu ihm. Meine Hand ruhte noch immer auf der Wunde in meiner Brust. Das Loch im Stoff war deutlich zu erkennen, doch die Verletzung darunter begann sich bereits sich zu schließen. Schwarze Schatten krochen über meine Haut und zogen das zerrissene Fleisch wieder zusammen, bis nur noch eine schmale dunkle Linie zurückblieb. Es braucht mehr als einen göttlichen Speer, um den Sohn des Sensenmannes zu töten, antwortete ich ruhig. Meine Stimme war leise, aber nicht schwach. Ich ließ den Blick über Varyxhor, Nekhareth der größen unterschied war gewaltig, im selben zug setzte sich mein Rabe wieder auf die Schulter.
Vor wenigen Minuten wusste ich noch nicht einmal, dass außer mir überhaupt noch jemand aus der alten Zeit existiert.Ich sah Vaelor direkt in die Augen. Habe ich ihn richtig gehört es gibt noch mehr auf dieser Welt? Das ich mich nicht auskannte in dieser Welt sollte ersichtlich sein, es hatte sich nach 8 000 Jahren einiges verändert.
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Der Tod kehrt zurück - von Azrael Noctis Memento - 07-27-2026, 09:29 AM
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RE: Der Tod kehrt zurück - von Azrael Noctis Memento - 07-27-2026, 02:13 PM
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