Szeneninformationen
Charaktere: Elyndor Caelis &
Aurelia Solari
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 14.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Anywhere
Ich nahm seine Brille und das Jackett beinahe automatisch entgegen, obwohl ich ihn für einen Moment irritiert ansah. I
ch passe darauf auf, antwortete ich mit einem sanften Lächeln und hielt beides sorgfältig an mich. Dass er mir dabei auch noch zuzwinkerte, überraschte mich mehr, als ich mir eingestehen wollte. Vor allem ohne Brille sah er noch gleich etwas attraktiver aus, was ich ihm gar nicht zugetraut hatte. Kaum war er einen Schritt von mir entfernt, richtete sich mein Blick wieder auf die vier Jugendlichen. Eigentlich hatte ich erwartet, dass sie vernünftig genug wären, jetzt einfach zu verschwinden. Stattdessen stürmte der Erste bereits auf ihn zu. Ich beobachtete, wie der Bibliothekar jedem Schlag mit erstaunlicher Leichtigkeit auswich. Seine Bewegungen wirkten fließend, präzise und beinahe elegant. Nicht einmal ein Funken Hektik lag in ihnen. Stattdessen schien er genau zu wissen, was der Nächste tun würde. Die Rohrstange traf keinen von ihnen ernsthaft, aber sie lernten ihre Lektion offenbar schnell genug. Ehrlich gesagt tat mir keiner von ihnen leid. Wer trotz mehrfacher Warnungen nicht aufhörte, musste eben mit den Konsequenzen leben. Als schließlich alle vier jammernd auf dem Boden saßen und er sie auch noch nach ihrer Schule fragte, musste ich mir ein leises Lachen verkneifen. Mit dieser Wendung hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Der Name ihres Lehrers schien allerdings Wirkung zu zeigen, denn die Gesichter der Jungen verloren augenblicklich jede Farbe. Offenbar war dieser Herr Fenris jemand, mit dem sie sich lieber nicht anlegen wollten. Ich wartete geduldig, bis die Jugendlichen sich endlich davonmachten, ehe ich zu ihm trat und ihm zuerst seine Brille reichte.
Ich glaube, ohne die sehen Sie tatsächlich besser als die vier zusammen, sagte ich mit einem warmen Schmunzeln. Danach hielt ich ihm sein Jackett hin und strich mit der freien Hand eine lose Haarsträhne hinter mein Ohr.
Danke, sagte ich ehrlich. Mein Blick glitt kurz über sein Hemd, dessen Ärmel noch immer hochgekrempelt waren. Er wirkte kein bisschen außer Atem, obwohl er vier junge Männer mühelos außer Gefecht gesetzt hatte.
Für jemanden, der den ganzen Tag zwischen Bücherregalen verbringt, kämpfen Sie überraschend gut. Meine Augen ruhten einen Moment auf ihm, ehe ich leise lächelte.
Ich schulde Ihnen wohl einen Tee. Oder zumindest eine Entschuldigung dafür, dass Ihr Feierabend wegen mir etwas turbulenter ausgefallen ist. Mit den Worten sah ich zu meiner tasche die noch am Boden lag und hob sie auf, ein kurzer blicke hinein, das buch war noch heile, so das ich wieder zu ihm rüber kam.
Haben sie was dagegen wenn ich ihnen direkt den Tee anbiete zu kaufen? Dabei betrachtete ich ihn ein wenig und schmunzelte.
Schwarztee is besonders gut gegen Kopfschmerzen und eine kleine Massage, ich kann es an ihren gesicht erkennen das sie entweder prombleme haben oder Migräne, besonders an den Augen erkennt man das... dabei kramte ich in meiner tasche eine kleine süße Pandabox heraus und holte dort eine tablette heraus.
Oh und die helfen auch sehr gut! dabei legte ich sie in seine Hand als er sein Hemd wieder gerichtet hatte.