Szeneninformationen
Charaktere: Elyndor Caelis &
Aurelia Solari
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 14.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Anywhere
Als ich die Bibliothek betrat, umfing mich augenblicklich die vertraute Ruhe, die mich immer wieder an diesen Ort zog. Zwischen den hohen Regalen und dem Duft alter Bücher fand ich einen Frieden, den kaum ein anderer Ort ausstrahlte. Deshalb bemerkte ich die Unruhe umso schneller. Lautes Gelächter durchschnitt die Stille, mehrere Besucher blickten genervt auf und ich folgte ihren Blicken zu einer Gruppe Jugendlicher, die sich offenbar einen Spaß daraus machte, Bücher achtlos aus den Regalen zu ziehen und den Bibliothekar zu provozieren. Den Mann hinter der Brille hatte ich bereits einige Male gesehen. Er arbeitete beinahe immer hier, sprach nur selten und schien jede einzelne Ecke dieser gewaltigen Bibliothek zu kennen. Mehr wusste ich allerdings nicht über ihn. Trotzdem fiel mir sofort auf, wie angespannt er wirkte. Sein Blick blieb ruhig, doch die feinen Bewegungen seines Gesichts verrieten, dass seine Geduld langsam an ihre Grenzen kam. Als einer der Jungen ihn auch noch spöttisch als „Brillenschlange“ bezeichnete, entfuhr mir unwillkürlich ein leises Seufzen. Manche Menschen schienen wirklich keinerlei Respekt vor Orten wie diesem zu besitzen.Ich schloss das Buch, das ich gerade hatte zurückbringen wollen, und ging mit ruhigen Schritten näher heran.
Vielleicht solltet ihr einfach auf ihn hören, sagte ich mit sanfter Stimme, während ich neben der kleinen Gruppe stehen blieb.
Es gibt genügend Orte, an denen ihr laut sein könnt. Eine Bibliothek gehört nicht dazu. Die Jugendlichen musterten mich kurz, einer schnaubte nur belustigt.
"Und wer bist du jetzt? Seine Freundin?“ Ich lächelte lediglich freundlich.
Nein. Jemand, der ebenfalls gerne in Ruhe lesen würde. Für einen kurzen Moment wurde es still. Das goldene Licht der Morgensonne fiel durch die hohen Fenster und ließ einige schimmernde Lichtpartikel um mich tanzen. Es war nichts Auffälliges, nur ein sanfter Hauch meiner Aura, der die angespannte Stimmung beinahe unmerklich beruhigte. Selbst die Jugendlichen schienen für einen Augenblick innezuhalten.
Wenn euch die Bücher langweilen, zwingt euch niemand zu bleiben, fuhr ich ruhig fort.
Aber andere Menschen sind hier, weil sie genau das suchen, was ihr gerade stört. Die vier wechselten einen Blick miteinander. Schließlich verdrehte einer die Augen, stellte das Buch, das er noch in der Hand hielt, zurück ins Regal und murmelte etwas Unverständliches.
Du könntest uns auch einfach gesellschaft leisten dann gehen wir gerne mit dir zussammen hier raus, ist sicher spannender als dein Buch Ich verzog nur das gesicht.
Nein danke ich versichte dann ging ich an ihnen vorbei richtung tresen um mein buch auszuleihen.