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Die Flammen der Vergangenheit
07-25-2026, 10:02 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Velithar Eryndor Sylvaine & Nagael Morvain
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Triggerwarnung: FSK25
Ort: Überall
Einen Moment lang blieb ich reglos stehen und beobachtete, wie sich das Wunder vor meinen Augen vollzog. Dort, wo eben noch verkohlte Stämme und verbrannte Äste gestanden hatten, kehrte das Leben zurück. Frisches Grün zog sich über die Rinde, Blätter entfalteten sich, als hätte das Feuer niemals existiert. Selbst die Pflanzen um mich herum verstummten für einen Augenblick, als würden sie den Mann vor mir ehrfürchtig begrüßen. Eine solche Macht hatte ich seit dem Untergang meines Volkes nicht mehr erlebt. Er heilte die Natur nicht wie ich. Er befahl ihr nicht zu wachsen. Er stellte ihre Ordnung wieder her, als wäre sie niemals gebrochen worden.  Seine Worte ließen mich leicht lächeln. Ich dachte dasselbe über Euch, erwiderte ich leise. Unsere Geschichten enden meist damit, dass wir die Letzten unserer Art sind. Als er mir seine Hand entgegenstreckte, zögerte ich nur einen kurzen Augenblick, bevor ich sie ergriff. Seine Hand war überraschend kräftig und zog mich mit einer Leichtigkeit auf die Beine, die ich in meinem geschwächten Zustand nicht erwartet hatte. Durch den Schwung geriet ich näher an ihn, als beabsichtigt, bis ich für einen flüchtigen Moment gegen seine Brust stieß. Ich konnte das ruhige Schlagen seines Herzens hören und den kühlen Duft von Jade, Erde und uralten Wäldern wahrnehmen. Es war ein Geruch, der nach Beständigkeit roch. Nach jemandem, der bereits existiert hatte, lange bevor ich zum ersten Mal eine Blüte hatte erblühen lassen. Nox hatte sich um meine Schultern gelegt und beobachtete den Mann genau, sobald sie sich auflösen würde wusste ich das sie ihn vertraute.
Gerade als ich einen Schritt zurücktreten wollte, hielt mich seine ruhige Stimme auf. Ich hob den Blick zu ihm, ohne Widerstand zu leisten, als seine Hand sich vorsichtig auf meine Brust legte. Im ersten Moment verstand ich nicht, was er tat. Dann spürte ich es. Etwas Kaltes und zugleich Beruhigendes floss durch meinen Körper. Der Fluch, dessen Last ich seit meiner Flucht ununterbrochen mit mir getragen hatte, begann sich zu lösen. Es fühlte sich an, als würden Ranken, die sich tief um mein Herz geschlungen hatten, langsam nachgeben und zerreißen. Ich schloss unwillkürlich die Augen und atmete zum ersten Mal seit langer Zeit wirklich frei ein. Der Schmerz verschwand nicht vollständig, doch das ständige Gewicht, das jede meiner Bewegungen begleitet hatte, war plötzlich leichter. Als er seine Hand wieder zurückzog, blieb ich noch einen Moment schweigend stehen. Ich legte meine eigene Hand an dieselbe Stelle auf meiner Brust und spürte nach. Der Fluch war verschwunden. Er hatte etwas gelöst, woran ich selbst über Jahre gescheitert war. Langsam hob ich den Blick wieder zu ihm. Ihr habt mir heute nicht nur das Leben gerettet, sagte ich ruhig und mit ehrlicher Dankbarkeit. Ihr habt mir etwas zurückgegeben, von dem ich bereits glaubte, es für immer verloren zu haben. Ein sanftes Lächeln legte sich auf meine Lippen, während um uns herum die ersten kleinen Blüten erneut ihre Köpfe aus der Erde streckten. Als hätten auch sie gespürt, dass die Last auf meiner Seele endlich ein wenig leichter geworden war. Mein Name ist Velithar Eryndor Sylvaine, stellte ich mich schließlich vor und neigte respektvoll den Kopf. Und ich werde diese Schuld nicht vergessen, Jadewächter.  ich schmunzelte nur leicht, ich wusste das ich in einigen tagen meine volle KRaft wieder entfalten könnte, aber fürs erste brauchte ich etwas ruhe. Zumindest scheint es doch noch anständige menschen in dieser komischen Welt zu geben anfreunden micht all der technik konnte ich mich noch immer nicht und auch das würde zeit benötigen, aber gerade war ich froh wieder frei und lebend zu sein, mit einer kleinen handbewegung ließ ich eine Pflanze entstehen ein kleinen Verschlinger den ich den Kopf streichelte und der mit seiner Zunge über sein Maul leckte, ich  lächelte leicht, bald würden sie wieder mächtiger sein.
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RE: Die Flammen der Vergangenheit - von Velithar Eryndor Sylvaine - 07-25-2026, 10:02 PM

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