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Am Ende wirst du mir gehören
07-22-2026, 04:50 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Lycaon Vaelmont & Kael Draven Ashcroft
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 20.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Anywhere
Ich spürte, wie mir der Atem stockte, als sich hinter Lycaon etwas erhob, das jede Vorstellung übertraf, die ich jemals von Macht gehabt hatte. Langsam hob ich den Blick und sah Fenrath. Nicht als Schemen, nicht als Geist, sondern als gewaltiges Wesen, dessen Kopf beinahe die Decke berührte. Mein Wolf wurde augenblicklich still. Tief in meinem Inneren senkte er den Kopf vor dem Ursprung allen Wolfsblutes und doch erschien er dann hinter mir um einiges kleiner und schmiegte sich dabei an seinen gefährten. Ich hörte Fenraths Stimme durch den ganzen Raum hallen und jeder einzelne Satz traf meinen Vater wie ein Schlag. Neben ihm sanken die beiden Rudelmitglieder ohne zu zögern auf die Knie. Niemand hatte sie dazu gezwungen. Ihre Instinkte hatten längst entschieden. Während Fenrath sprach, blieb Lycaons Hand beruhigend an meinem Rücken. Ich spürte seine Nähe und hielt mich unbewusst noch etwas fester an ihm fest. Dann erhoben die Schattenwölfe erneut ihre Stimmen. Als der Chor verstummte, war es vollkommen still. Ich richtete den Blick langsam auf meinen Vater. Er war blass geworden. Seine Hände zitterten leicht und seine Aura war vollkommen verschwunden. Zum ersten Mal in meinem Leben sah ich keinen unerschütterlichen Rudelführer vor mir, sondern einen Mann, der begriff, dass alles, woran er geglaubt hatte, vor seinen Augen zerbrach. Er öffnete den Mund, doch zunächst kam kein Wort über seine Lippen. Schließlich flüsterte er kaum hörbar Fenrath... Seine Knie gaben nach und er sank langsam zu Boden. Ich... habe geglaubt, ich könnte den Willen des Mondes ändern. Seine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. Ich wollte unsere Familie schützen. Ich schüttelte langsam den Kopf. Ich trat einen Schritt nach vorne, ohne Lycaons Nähe aufzugeben. Du hast mich mein ganzes Leben gelehrt, dass ein Alpha Verantwortung trägt. Mein Blick blieb fest auf ihm. Heute verstehe ich endlich, was das wirklich bedeutet“ Ich legte meinen Arm um Lycaons Taille und zog ihn etwas näher an mich. Verantwortung bedeutet nicht, das Schicksal anderer zu bestimmen. Sie bedeutet, die Wahrheit anzunehmen, auch wenn sie alles verändert.Auch ich musste das lernen! Mein Vater hob langsam den Kopf. Sein Blick glitt von dem Mal an meinem Hals zu Lycaon und schließlich wieder zu mir. Er wusste, dass es kein Zurück mehr gab. Du hast mich so erzogen, dass ich eines Tages deinen Platz einnehmen kann, sagte ich ruhig. Aber nicht, damit ich deine Fehler wiederhole. Ich atmete tief durch. Ich werde unsere Familie nicht verlassen. Ich werde unseren Namen nicht beschmutzen. Aber ich werde Lycaon ebenso wenig verlassen. Nicht heute. Nicht morgen. Niemals. Ich drückte seine Hand sanft. Wenn unsere Ahnen diese Verbindung vor Anbeginn der Zeit niedergeschrieben haben, dann werde ich mich nicht gegen den Mond stellen, nur weil andere Angst vor seiner Wahrheit hatten.Meinst du ich finde es wirklich annehmbar das ich Schwanger werde? Ich bin ein Mann....und doch hast du es selbst gehört. Mein Vater senkte den Blick. Zum ersten Mal seit ich denken konnte, hatte er keine Antwort mehr. Sein Blick ruhte auf meinem Wolf, der sich noch immer friedlich an Fenrath schmiegte. Er beobachtete, wie der gewaltige Urwolf seinen Kopf schützend über ihn hielt. Dann sah er wieder zu mir. Zum ersten Mal verschwand der Trotz aus seinem Gesicht. Er wirkte müde. Wenn ich dich verstoße..., sagte er schließlich leise, verliere ich nicht nur meinen Sohn.
Sein Blick senkte sich auf seine Hände. Ich verliere den Segen des Mondes. Er wusste, dass Fenraths Worte keine Drohung gewesen waren. Es war das erste Gesetz der Ahnen. Langsam schloss mein Vater die Augen und atmete tief durch.
Ich habe mein ganzes Leben darum gekämpft, dieses Rudel anzuführen. Seine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern.
Ich werde nicht der Alpha sein, der seine Aura verliert, weil sein Stolz größer war als der Wille des Mondes. Er öffnete die Augen wieder und sah zuerst Lycaon, dann mich an. Es kostete ihn sichtbar Überwindung. Ich... akzeptiere diese Verbindung.
Die Worte klangen schwer.  weil ich inzwischen begriffen habe, dass ich nicht gegen etwas kämpfen kann, das schon geschrieben war, lange bevor unsere Familie ihren ersten Namen trug.“ Ich spürte, wie mein Wolf erleichtert den Kopf hob und Fenrath sanft gegen die Brust stupste. Der Urwolf antwortete mit einem tiefen, zufriedenen Brummen, während ich die Hand Lycaons etwas fester drückte. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass sich nicht nur mein eigenes Schicksal erfüllt hatte, sondern auch das unserer beiden Familien. Was Eve angeht solltest du es klären du wolltest diese Ehe nicht ich... Und du weißt das du bis zum 30 Heiraten musst! So war es schon immer in unserer Familie!  Sein Blick ging auf unsere Hände. Aber wenn du nun seine Luna bist, wird es sicher nicht lange dauern...
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Am Ende wirst du mir gehören - von Lycaon Vaelmont - 07-20-2026, 02:27 PM
RE: Am Ende wirst du mir gehören - von Kael Draven Ashcroft - 07-22-2026, 04:50 PM

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