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Am Ende wirst du mir gehören
07-21-2026, 09:53 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Lycaon Vaelmont & Kael Draven Ashcroft
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 20.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Anywhere
Ich konnte kaum noch die Augen offen halten. Das Silber hatte meinen Körper vollkommen ausgelaugt und jede Bewegung fühlte sich an, als würden meine Muskeln zerreißen. Trotzdem nahm ich wahr, wie ich plötzlich den Boden unter den Füßen verlor und stattdessen von starken Armen getragen wurde. Instinktiv lehnte ich den Kopf gegen seine Schulter. Sein Duft war trotz des Blutes und Rauchs unverkennbar und zum ersten Mal seit Stunden ließ die Anspannung in mir nach. Ich wusste nicht genau, was hinter mir geschehen war. Ich hatte nur die Schreie gehört, das Beben des Gebäudes und schließlich diese unheimliche Stille. Als wir die Halle verließen, spürte ich die kalte Nachtluft auf meiner Haut. Hinter uns ertönte ein dumpfes Grollen, kurz darauf folgte eine Druckwelle. Das Knistern der Flammen wurde immer lauter und ein orangefarbener Schein legte sich über den Parkplatz. Ich drehte den Kopf so gut es ging und sah, wie das Lagerhaus in Flammen aufging. Für einen Moment fragte ich nicht nach dem Warum. Diese Männer hatten Menschen entführt, gefoltert und geglaubt, sie könnten sich alles kaufen. Was dort hinter uns brannte, war mehr als nur ein Gebäude. Es war jede Spur dessen, was sie mir hatten antun wollen. Als Lycaon meinte, nichts sei übertrieben, wenn es darum ging, mich zu beschützen, konnte ich mir trotz der Schmerzen ein müdes Lächeln nicht verkneifen. Ich glaube..., murmelte ich heiser, ...ich sollte aufhören, dich unterschätzen zu wollen. Meine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern, doch ich meinte jedes Wort ernst. Er setzte mich vorsichtig auf den Beifahrersitz meines Wagens, achtete dabei darauf, keine meiner Verletzungen unnötig zu belasten, und ich ließ den Kopf gegen die Lehne sinken. Jeder Atemzug fiel noch schwer, doch seine Aura hatte bereits begonnen, das Brennen des Silbers aus meinem Körper zu vertreiben und sein wolf heilte meinen was mir immer mehr meiner Kraft zurückgab . Wenn ich es werde hast du daran schuld Ich schloss für einen Moment die Augen, während er sich hinter das Steuer setzte. Erst als der Motor ansprang, öffnete ich sie wieder und sah zu ihm hinüber.  Ohne ihn wäre ich heute Nacht gestorben oder hätte alles verloren, wofür ich mein Leben gearbeitet hatte. Während die Straßenlaternen an uns vorbeizogen, merkte ich, wie die Erschöpfung endgültig die Oberhand gewann. Mein Körper entspannte sich langsam, mein Wolf hatte aufgehört zu leiden und lag still in meinem Inneren, als wüsste auch er, dass wir endlich in Sicherheit waren. Noch bevor wir das Anwesen erreichten, kämpfte ich bereits dagegen an, nicht einzuschlafen. Ich wollte wach bleiben, wollte sicher sein, dass Lycaon wirklich neben mir saß und das alles kein Fiebertraum war. Doch meine Augen wurden immer schwerer und schließlich gab ich den Kampf auf, während mein Kopf langsam zur Seite sank und ich in einen tiefen, erschöpften Schlaf fiel. Ich bekam also nichtmal mit das wir beim Anwesen ankamen, als ich meine Augen öffnete richtete ich mich auf, spürte kaum noch schmerzen und setzte mich kerzen gerade hin, ich war in meinen bett. Was zum....  hatte ich geträumt? War ich die ganze zeit hier gewesen? Dafür fühlte ich mich viel zu erschöpft und doch war meine Kraft zurück.
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Am Ende wirst du mir gehören - von Lycaon Vaelmont - 07-20-2026, 02:27 PM
RE: Am Ende wirst du mir gehören - von Kael Draven Ashcroft - 07-21-2026, 09:53 PM

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