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Am Ende wirst du mir gehören
07-21-2026, 09:15 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Lycaon Vaelmont & Kael Draven Ashcroft
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 20.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Anywhere
Ich verlor längst jedes Zeitgefühl. Die Schläge kamen inzwischen nur noch vereinzelt, vermutlich weil sie merkten, dass sie mich damit nicht zum Unterschreiben bringen würden. Stattdessen drückte einer der Männer mir erneut eine Spritze in den Hals. Sofort breitete sich das Silber wie flüssiges Feuer in meinem Körper aus. Mein Wolf heulte auf, ehe seine Stimme immer leiser wurde. Jeder Atemzug brannte. Meine Sicht verschwamm und selbst den Kopf konnte ich kaum noch oben halten. Irgendwo hinter der Wand hörte ich dumpfe Stimmen, doch ich konnte kein einziges Wort verstehen. Dann wurde es plötzlich still. Unnatürlich still. Keine Schritte. Kein Gelächter. Keine Drohungen. Nur diese bedrückende Ruhe, die selbst den Männern den Atem genommen zu haben schien. Ich versuchte den Kopf zu heben, doch mein Körper gehorchte mir kaum noch. Für einen kurzen Moment glaubte ich, ein tiefes Knurren zu hören, so gewaltig, dass der Boden unter meinem Stuhl leicht vibrierte. Vielleicht war es nur Einbildung. Vielleicht kämpfte mein Wolf verzweifelt gegen das Silber an. Dann folgte ein dumpfer Schlag. Noch einer. Schreie. Viele Schreie. Ich konnte nicht erkennen, was geschah. Alles, was ich wusste, war, dass draußen etwas passiert war, das selbst diese Männer in panische Angst versetzte. Einer rannte an der offenen Tür vorbei, völlig außer sich. Ich kämpfte gegen die Wirkung des Silbers an, doch meine Augen fielen immer wieder zu. Das Letzte, was ich bewusst wahrnahm, waren schwere Schritte, die langsam näher kamen und schließlich direkt vor der Tür stehen blieben. Ich spürte, wie die silbernen Fesseln klirrend zu Boden fielen. Das Brennen an meinen Handgelenken ließ langsam nach, während sich das Silber unter seiner Aura aus meinen Wunden löste ich nahm wie er vor mir stand meine Augen wurden klarer und an ihn vorbei gesehen sah ich die Männer und den toten bevor ich ihn wieder ansah. Mein Blick blieb an seinem Gesicht hängen, doch alles an ihm hatte sich verändert. Da war nichts mehr von dem schüchternen Omega, der jeden Morgen mit einem Kaffee mein Büro betreten hatte. Die Präsenz, die von ihm ausging, war überwältigend.  Selbst mein Wolf, der eben noch verzweifelt gegen die Fesseln gekämpft hatte, verstummte augenblicklich und senkte voller Ehrfurcht den Kopf vor Fenrath der seinen kopf an ihn schmiegte, er verspürte direkt sicherheit. Mir wurde schlagartig klar, weshalb niemand seine Aura je hatte wahrnehmen können. Er hatte sie nie verborgen, weil er schwach gewesen wäre. Er hatte sie verborgen, weil diese Macht alles in ihrer Umgebung erdrückte. Ich rang nach Luft und ließ den Blick durch die Halle schweifen. Die Männer, die mich entführt hatten, lagen reglos oder krochen voller Panik über den Boden. Noch vor wenigen Minuten hatten sie geglaubt, mich brechen zu können. Sie hatten mich gezwungen, Verträge zu unterschreiben, hatten mich geschlagen und waren überzeugt gewesen, dass Geld und Macht ihnen alles erlaubten. Jetzt war von ihrer Überheblichkeit nichts mehr übrig. Langsam richtete ich mich auf. Mein Körper schmerzte bei jeder Bewegung, doch ich zwang mich auf die Beine. Einen Moment schwankte ich, fing mich jedoch wieder wobei ich mich an ihn festhielt. Ein kleines schmunzeln lag auf meinen Lippen. Ein bisschen übertrieben für mich mh?  Ich hob vorsichtig eine Hand und legte sie an seine Wange. Du hast mir heute das Leben gerettet, Lycaon. Mein Blick blieb in seinen Augen hängen. Danke... Ich atmete tief durch und spürte, wie mein Wolf in mir vollkommen ruhig wurde. Zum ersten Mal, seit ich ihn kennengelernt hatte, verstand ich dieses unbeschreibliche Gefühl, das mich jedes Mal in seiner Nähe begleitet hatte. Es war keine bloße Anziehung. Keine Faszination. Mein Wolf hatte ihn vom ersten Augenblick an erkannt. Nicht als irgendeinen Menschen, sondern als den einen Gefährten, den er sich sein ganzes Leben lang gesucht hatte. Ich lächelte müde und strich mit dem Daumen sanft über seine Wange. Und das war ziemlich heiß...  Mein wolf schmiegte sich an seinen gefährten und ich schüttelte den Kopf so langsam wurde mir wohl klarer, das ich dem hier nicht mehr entkommen würde. Jedoch ließ ich mich wieder auf den stuhl fallen das silber und die Schmerzen hatten mich geschwächt. Meine Verlobte ist zu ihren Eltern gezogen....die Villa wäre leer  flüstere ich nur leicht, es wäre also seine entscheidung ob er mitkäme.
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Am Ende wirst du mir gehören - von Lycaon Vaelmont - 07-20-2026, 02:27 PM
RE: Am Ende wirst du mir gehören - von Kael Draven Ashcroft - 07-21-2026, 09:15 PM

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