Szeneninformationen
Charaktere: Lycaon Vaelmont &
Kael Draven Ashcroft
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 20.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Anywhere
Ich blieb einen Moment in der geöffneten Tür stehen und sah ihn einfach nur an. Vier Tage hatte ich mir eingeredet, dass ich die Kontrolle zurückgewinnen würde. Vier Tage hatte ich jede Vernunft, jede Verpflichtung und jedes Versprechen an mich selbst über meine Instinkte gestellt. Und trotzdem stand ich jetzt hier. Mein Blick glitt kurz über das Handtuch, das er sich lediglich um die Hüften gebunden hatte, doch ich zwang mich sofort, ihm wieder in die Augen zu sehen. Allein seine Nähe genügte, damit mein Wolf unruhig wurde. Sein Duft lag sofort wieder in der Luft und ich spürte, wie sich jeder Muskel in meinem Körper unwillkürlich anspannte. Ich hasste, dass mein eigener Instinkt schneller auf ihn reagierte als mein Verstand. Ohne ein Wort trat ich an ihm vorbei in das Loft, als er mich hereinbat. Die Tür schloss sich leise hinter mir. Ich ließ den Blick durch den Raum schweifen, mehr um mich selbst zu sammeln als aus echtem Interesse. Erst dann drehte ich mich wieder zu ihm um. Er wirkte erschreckend ruhig, beinahe so, als hätte er längst gewusst, dass ich früher oder später vor seiner Tür stehen würde. Ich fuhr mir mit einer Hand durch die Haare und atmete tief aus.
Ich wollte nicht herkommen, sagte ich schließlich ehrlich. Z
umindest habe ich mir das vier Tage lang eingeredet. Ein bitteres Lächeln huschte über mein Gesicht.
Ich habe länger gearbeitet als sonst. Ich bin nachts durch den Wald gelaufen, bis ich kaum noch stehen konnte. Ich habe versucht, mich auf meine Verlobte zu konzentrieren, auf meine Arbeit, auf alles, was mein Leben bisher ausgemacht hat.Es hat nichts geändert. Mein Blick blieb fest auf ihm liegen.
Du bist ständig in meinen Gedanken. Nicht nur du... sondern alles, was du mir erzählt hast. Fenrath. Das Schicksal. Diese Verbindung, von der du überzeugt bist. Ich verschränkte kurz die Arme, löste sie aber gleich wieder, weil selbst diese kleine Bewegung meine innere Unruhe nicht verbarg.
Ich verstehe nicht, was mit mir passiert, und genau das macht mich wütend. Auf dich. Auf mich. Auf meinen Wolf. Ich trat einen Schritt näher, ließ aber bewusst genügend Abstand zwischen uns.
Heute Abend habe ich alles vor die Wand gefahren. Evelyn ist gegangen. Sie glaubt, ich würde ihr etwas verschweigen, und sie hat recht. Nur kenne ich die Antwort selbst nicht. Ich hielt seinen Blick einen langen Moment.
Also sag mir die Wahrheit, Lycaon. Keine Rätsel mehr. Keine Andeutungen. Wenn du wirklich wusstest, dass ich irgendwann hier auftauchen würde... dann erklär mir, warum. Erklär mir, weshalb sich mein eigener Wolf benimmt, als würde er dich schon sein ganzes Leben kennen.
Ich knurrte sauer auf und meine augen funkelten auf aber es war keine Wut
Ich konnte mit meiner eigenen verlobten nicht schlafen weil meine scheiß Gedanken bei dir sind!! Du zerstörst mein Leben! Ich lief hin und er wie ein Tier im Käfig, ich hasste ihn und er zog mich unglaublich an.
Ich stand nie auf Männer und nun verzehren sich meine Gedanken nach dir...und dieses Verdammte Handtuch macht es nicht besser! Hör auf in meinen gedanken zu sein! In meiner Nase! In meinen Sinnen! aber er war einfach immer da und um so länger er fern blieb um so schlimmer wurde es.