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Am Ende wirst du mir gehören
07-20-2026, 04:04 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Lycaon Vaelmont & Kael Draven Ashcroft
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 20.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Anywhere
Ich blieb reglos stehen, obwohl jeder Instinkt in mir Alarm schlug. Seine Nähe war inzwischen so selbstverständlich geworden, als hätte er nie etwas anderes getan, als Grenzen auszutesten. Als er sich vom Schreibtisch gleiten ließ und dabei meinen Körper streifte, spannte sich unwillkürlich jeder Muskel unter meinem Hemd an. Nicht aus Unsicherheit, sondern weil mein Wolf diese Distanz längst nicht mehr als zufällig wahrnahm. Sein Duft lag schwer in der Luft, warm und süß, beinahe betäubend. Ich spürte, wie meine Sinne ihn unaufhörlich registrierten und jeder Atemzug mehr Konzentration erforderte als der vorherige.
Ich sah ihm unverwandt in die Augen. Keine Sekunde wich mein Blick zurück. Er wollte eine Reaktion. Er wollte sehen, wie meine Fassade Risse bekam. Und vielleicht bekam sie diese sogar, nur längst nicht in dem Ausmaß, das er sich erhoffte. Meine Kiefermuskulatur spannte sich sichtbar an, während ich meine Hände hinter dem Rücken verschränkt ließ, damit selbst die kleinste Regung verborgen blieb alleine das ich meinen erregung gerade so gut kontrollieren konnte war erstaunlich, was wohl mehr daran lag das ich in meinen Kopf immer wieder hervorrief das ich verlobt war und nie Männer bevorzugt hatte.
Als seine Finger meine Wange berührten, hob ich langsam meine Hand und umfasste ruhig sein Handgelenk. Nicht grob, nicht schmerzhaft nur bestimmt genug, um die Berührung zu beenden. Sie überschreiten Grenzen, Herr Vaelmont, sagte ich mit ruhiger, tiefer Stimme, ohne den Blick von ihm zu lösen. Und dennoch habe ich das Gefühl, dass genau das Ihr Ziel ist. Für einen kurzen Moment ließ ich meine Alpha-Präsenz aufblitzen. Nicht als Drohung, sondern als unmissverständliche Erinnerung daran, dass ich trotz des Chaos in meinem Inneren noch immer Herr über meine Entscheidungen war.
Mein Wolf drängte nach vorn, angezogen von etwas, das ich weder benennen noch erklären konnte. Er wollte näher. Wollte den Fremden verstehen. Wollte herausfinden, weshalb dieser vermeintliche Omega sich jeder Regel entzog, die ich in meinem Leben kennengelernt hatte. Doch genau diese Reaktion machte mich misstrauisch. Ich hatte mein ganzes Leben gelernt, meinen Instinkten zu vertrauen. Dieses Mal sagten sie mir gleichzeitig, dass ich Abstand halten und ihn keinen Augenblick aus den Augen lassen sollte.  Mit jedem Atemzug wurde es schwerer, einen klaren Gedanken zu fassen. Sein Duft war längst nicht mehr nur eine angenehme Nuance in der Luft. Er legte sich über meine Sinne, drang tief in meinen Körper und weckte etwas, das ich jahrelang mit eiserner Disziplin unter Kontrolle gehalten hatte. Mein Wolf wurde lauter. Er drängte gegen jede Mauer an, die ich in meinem Leben errichtet hatte, und verlangte nur noch nach dem Mann, der unmittelbar vor mir stand. Meine Finger spannten sich unmerklich an, während ich versuchte, den Blick auf seinen Augen zu halten. Doch immer wieder glitten meine Augen wie von selbst zu seinen Lippen. Verdammt... was war das?  Mein Herz schlug schneller, meine Muskeln wurden schwer und selbst mein Atem fühlte sich ungewohnt heiß an. Ich wusste, dass etwas mit mir geschah, und genau dieses Wissen machte es noch gefährlicher. Als er mir so nahe war, dass sich unsere Atemzüge vermischten, verlor ich für einen winzigen Augenblick den Kampf gegen meinen Instinkt. Ohne bewusst darüber nachzudenken, beugte ich mich die wenigen Zentimeter vor und hauchte einen kaum spürbaren Kuss auf seine Lippen. Es war nicht geplant. Nicht gewollt. Es geschah einfach. Im selben Moment riss ich die Augen ein wenig weiter auf, als hätte ich erst jetzt begriffen, was ich getan hatte. Ich wich einen halben Schritt zurück und stützte mich für einen Augenblick schwer auf die Kante meines Schreibtisches. Mein Körper fühlte sich plötzlich an, als hätte mir jemand sämtliche Kraft entzogen. Langsam ließ ich mich in den Ledersessel hinter dem Schreibtisch sinken und atmete tief aus. Mein Blick löste sich dennoch keine Sekunde von Lycaon. In meinen bernsteinfarbenen Augen lag ein Ausdruck, den ich selbst kaum wiedererkannte. Es war kein Zorn. Kein Misstrauen. Es war ein unbändiges Verlangen meines Wolfes, gemischt mit der eisernen Entschlossenheit meines Verstandes, diesem Instinkt nicht nachzugeben. Noch hatte ich die Kontrolle. Doch zum ersten Mal in meinem Leben musste ich mir eingestehen, dass sie begann, mir langsam durch die Finger zu gleiten und ich konnte nichts fassen um sie zu behalten, noch nie habe ich mich so schwach gefühlt. Was tun sie... mit den Worten fing ich an die Krawatte zu lockern und die ersten beiden Knöpfe des Hemdes zu öffnen, es war unerträglich warm geworden.
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Am Ende wirst du mir gehören - von Lycaon Vaelmont - 07-20-2026, 02:27 PM
RE: Am Ende wirst du mir gehören - von Kael Draven Ashcroft - 07-20-2026, 04:04 PM

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