Szeneninformationen
Charaktere: Sorin Morian &
Lian Asher
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Ort: City
Ich hob überrascht den Blick zu ihm, als er ohne zu zögern bestätigte, dass er all die Zeit die Katze gewesen war. Ein leises Lächeln legte sich auf meine Lippen. Irgendwie fühlte es sich seltsam beruhigend an, endlich die Antwort auf diese Frage zu kennen.
Ich habe mich schon gefragt, warum ausgerechnet diese eine Katze immer wieder bei mir auftaucht. Während wir weiter durch die nächtlichen Straßen fuhren, ließ ich den Blick kurz zum Himmel wandern. Der Mond stand hell zwischen den Wolken und zum ersten Mal seit langer Zeit fühlte sich seine Nähe nicht schmerzhaft an. Als wir schließlich vor meiner Wohnung ankamen, wollte ich mich gerade selbst aus dem Rollstuhl heben, doch noch bevor ich etwas sagen konnte, spürte ich, wie Lian mich vorsichtig auf seine Arme nahm. Für einen Moment versteifte ich mich überrascht, ehe ich langsam entspannte. Es war ungewohnt, mich einfach tragen zu lassen. Normalerweise ließ ich niemanden so nah an mich heran. Ich hatte mir angewöhnt, alles allein zu schaffen, auch wenn es länger dauerte oder schmerzte. Doch bei ihm fühlte es sich... nicht unangenehm an. Im Gegenteil. Ich legte vorsichtig eine Hand an seine Schulter, mehr um das Gleichgewicht zu halten als aus irgendeinem anderen Grund, und ließ ihn mich bis zu meinem Bett tragen. Als er mich behutsam darauf absetzte, sah ich zu ihm hinunter. Meine Finger strichen unbewusst über die Decke, während ich seinen Worten lauschte. Ein Hüter des Gleichgewichts. Ich senkte kurz den Blick.
Deshalb also..., murmelte ich leise.Irgendwie machte mich dieser Gedanke erleichtert. Ich hatte nie gewollt, dass mich jemand nur wegen meines Rollstuhls oder meiner Vergangenheit beschützte. Doch in seinen Worten lag nichts davon. Es klang ehrlich. Fast selbstverständlich.Als seine Hand sanft meine Wange streifte, hielt ich unwillkürlich den Atem an. Die Berührung war warm und vorsichtig, als hätte er Angst, mich zu verletzen. Meine Wangen wurden augenblicklich warm und ich spürte, wie mein Blick verlegen zur Seite glitt. So nah war mir schon lange niemand mehr gekommen. Trotzdem zog ich mich nicht zurück. Irgendetwas an seiner Nähe ließ die Unruhe in meinem Inneren verstummen. Bei seinen nächsten Worten sah ich ihn wieder an. Für einen kurzen Moment wusste ich nicht, was ich antworten sollte. Niemand hatte seit langer Zeit gesagt, dass er mich mochte. Nicht trotz meiner Vergangenheit. Nicht trotz meiner Narben. Einfach... weil ich ich war. Ein kleines, schüchternes Lächeln erschien auf meinen Lippen und ich hob langsam eine Hand, die sich vorsichtig auf seine legte. Als er versprach, mir meine Flügel zurückzubringen, spürte ich, wie sich etwas in meiner Brust zusammenzog. Jahrelang hatte ich versucht, diesen Gedanken zu verdrängen. Ich hatte mir eingeredet, dass sie für immer verloren waren, weil die Hoffnung weniger wehtat als die Enttäuschung. Langsam schüttelte ich den Kopf.
Niemand kann das sie wurden entfernt...abgeschnitten du kannst auch keine Körperteile zurückbringen die weg sind erklärte ich und zuckte leicht zusammen allein der gedanke an damals schmerzte, so sehr ich sie vermisste sie waren weg ich war an diesen Rollstuhl gefesselt und ich wollte mich an nichts klammern wo ein wenig hoffnung dran war. Mein blick ging zu ihm hoch und für ein moment schaute ich ihn nur an bevor ich seufzte und mit meinen armen meine Beine aufs bett schob.
Bitte mach mir da nichtmal hoffnung ich hab lang genug gebraucht um darüber hinweg zu schauen es zu akzeptieren... allgemein war es merkwürdig das ich überhaupt mit jemand sprach und vorallem über dieses Thema ich war es nicht gewöhnt irgendwen in meinen Leben zu haben, die meisten war jemand wie mich zu anstregend oder zu peinlich, die Menschen waren wirklich nicht gerade nett wie ich schnell bemerkt hatte.