07-13-2026, 06:24 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Sorin Morian & Lian Asher
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Ort: City
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Ort: City
Ich strich ihm dankbar über den Kopf und hinter die Ohren. Danke..., sagte ich leise. Du hättest einfach verschwinden können... hast du aber nicht. Meine Finger blieben einen Moment in seinem Fell liegen, bevor er sich wieder in Schatten auflöste. Erneut hielt ich überrascht den Atem an. Das schwarze Flimmern verschlang seinen Körper und nur einen Augenblick später stand an seiner Stelle ein junger Mann vor mir. Ich blinzelte mehrmals, unfähig, meinen Blick von ihm abzuwenden. Für einen Moment wusste ich gar nicht, was ich sagen sollte. Die Katze... der Panther... und nun dieser junge Mann. Langsam hob ich den Blick, als er sich vor mich hockte und mir behutsam half, meine Beine wieder auf die Fußstützen zu legen. Seine Bewegungen waren vorsichtig, als hätte er Angst, mir wehzutun. Lian..., wiederholte ich leise und ließ mir den Namen auf der Zunge zergehen. Er passte irgendwie zu ihm. Ich schenkte ihm ein schüchternes Lächeln. Ich... heiße Sorin....aber das solltest du ja bereits wissen... Mehr brachte ich im ersten Moment nicht hervor. Meine Wangen wurden leicht warm, als ich bemerkte, wie selbstverständlich er hinter meinen Rollstuhl trat und ihn langsam vom Pier schob. Normalerweise ließ ich kaum jemanden so nah an mich heran. Ich hatte gelernt, alles alleine zu schaffen, selbst wenn es länger dauerte. Doch bei ihm fühlte es sich seltsam selbstverständlich an. Vielleicht, weil er nie Mitleid gezeigt hatte. Nicht als Katze, nicht als Panther und auch jetzt nicht als Mensch. Er hatte mir einfach geholfen. Eine Weile schwiegen wir, während nur das leise Rollen meines Rollstuhls und das Rauschen des Wassers die Stille begleiteten. Schließlich drehte ich den Kopf ein wenig zu ihm. Warst du... wirklich die ganze Zeit bei mir? fragte ich leise. Die Katze... das warst immer du, oder? Ein sanftes Lächeln legte sich auf meine Lippen. Ich habe mich oft gefragt, warum sie ausgerechnet immer zu mir gekommen ist. Meine Finger strichen unbewusst über die Armlehne des Rollstuhls ich fragte nicht wohin er mich fuhr ich konnte es mir denken, den der Weg führte zu meiner Wohnung mein blick war gesenkt, es fühlte sich komisch an von jemanden gefahren zu werden, seit dem angriff ist das nie der fall gewesen.
Wieso warst du immer bei mir?
