Szeneninformationen
Charaktere: Felix Carter &
Nari Choi
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 12.07.2026
Triggerwarnung: FSK 21
Ort: Random
Für einen kurzen Augenblick schien die Welt um uns herum vollkommen still zu werden. Ich hörte weder den Regen, der noch immer gegen die Fensterscheiben prasselte, noch das leise Ticken der Uhr irgendwo in seiner Wohnung. Alles, was ich wahrnahm, war seine Nähe und das warme Kribbeln, das sich nach diesem flüchtigen Kuss in meinem ganzen Körper ausbreitete. Als ich mich ein kleines Stück von ihm löste und meinen Namen so leise über seine Lippen kommen hörte, schlug mein Herz noch schneller. Ich öffnete langsam die Augen und begegnete seinem Blick. In seinen Augen lag keine Unsicherheit darüber, ob er den Kuss gewollt hatte. Stattdessen erkannte ich dieselbe Überraschung, die ich selbst empfand, gemischt mit etwas, das ich schon viel früher hätte sehen müssen. Ein nervöses Lächeln legte sich auf meine Lippen.
Ich..., begann ich leise und musste kurz lachen, weil mir plötzlich sämtliche Worte fehlten. E
igentlich wollte ich nur herausfinden, warum sich das zwischen uns in den letzten Tagen so anders angefühlt hat. Ich senkte für einen Moment den Blick, bevor ich ihn wieder ansah.
Jetzt kenne ich wohl die Antwort. Meine Hände ruhten noch immer vorsichtig auf seinen Schultern. Ich machte keine Anstalten, von seinem Schoß herunterzurutschen. Stattdessen blieb ich genau dort sitzen, weil es sich merkwürdigerweise vollkommen natürlich anfühlte. I
ch hatte ehrlich gesagt Angst Nicht davor, dich zu küssen... sondern davor, dass du mich danach ansiehst und mir sagst, es wäre ein Fehler gewesen. Ich atmete langsam aus und schüttelte leicht den Kopf.
Du bist der wichtigste Mensch in meinem Leben, Felix. Ich hätte es nicht ertragen, wenn ich unsere Freundschaft damit kaputt gemacht hätte.Mein Blick wanderte noch einmal kurz über sein Gesicht, bevor ich wieder in seine Augen sah. Jetzt, wo die erste Unsicherheit verschwunden war, konnte ich nicht mehr leugnen, was ich fühlte. Zu viele kleine Momente ergaben plötzlich einen Sinn. Dass ich immer als Erstes zu ihm wollte, wenn etwas passiert war. Dass ich mich in seinen Armen sicherer fühlte als irgendwo sonst. Dass mein Tag besser wurde, sobald ich seine Stimme hörte. Ein sanftes Lächeln schlich sich auf meine Lippen.
Ich glaube... ich bin schon viel länger in dich verliebt, als ich selbst verstanden habe. Meine Finger strichen vorsichtig über seine Wange.
Und das Verrückte daran ist, dass ich ausgerechnet heute, nach diesem furchtbaren Abend, zum ersten Mal das Gefühl habe, genau dort zu sein, wo ich hingehöre. Ich lehnte meine Stirn sanft gegen seine und schloss für einen Moment die Augen.
Bitte sag mir, dass ich mir das gerade nicht alles eingebildet habe.