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Zwischen Nebelpfaden und Mondgärten
07-11-2026, 09:46 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Kiren Yurei & Lunaria Selene & Caelis & Seraphine & Astraeon & Lumenaria & Kairas Echoveil & Elira Yena Amezaw & Aureon Draconis & Elysara Veyrathis
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 24.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Unterirdisches Gefängnis
Ich lächelte, als ich sah, wie sich die letzten Schattenklänge in Kairas beruhigten. Seine Resonanz hatte sich verändert. Sie war tiefer geworden, weiter, als hätte sie mit jedem Schmerz, den sie aufgenommen hatte, auch an Verständnis gewonnen. Als Astraeon zu ihm sprach, hörte ich aufmerksam zu. Seine Worte waren niemals leichtfertig gewählt. Wenn er sagte, dass es in keinem Universum ein Wesen wie Kairas gab, dann wusste ich, dass dies keine Übertreibung war. Mein Blick ruhte einen Moment auf Kairas. Dann trage diese Gabe mit Stolz, sagte ich ruhig. Nicht, weil sie dich mächtiger macht als andere, sondern weil sie dir erlaubt, selbst den Stimmen zuzuhören, die längst niemand mehr hören möchte. Das ist eine Verantwortung, die nur wenige tragen könnten. Anschließend wanderte mein Blick zu Seraphine. Als Astraeon sie fragte, ob sie mit uns auf der Erde bleiben wollte, musste ich unwillkürlich lächeln. Ich brauchte ihre Antwort nicht zu hören. Schon ihr Blick verriet, dass ein Teil ihres Herzens diesen Stern längst angenommen hatte. Ich legte ihr sanft eine Hand auf den Rücken und schenkte ihr ein warmes Lächeln. Ich würde mich freuen, wenn wir gemeinsam hierbleiben, sagte ich leise. Diese Welt hat Narben, genau wie wir. Vielleicht können wir gemeinsam lernen, dass beides heilen darf.
Als Astraeon schließlich entschied, ebenfalls zu bleiben, sah ich ihn mit einem liebevollen Blick an. Ich glaube, dieser Planet wird nie begreifen, welches Glück er gerade bekommen hat, sagte ich schmunzelnd. Ein Weltenverschlinger, der freiwillig beschließt, auf der Erde zu wohnen, dürfte selbst für dieses Universum eine Seltenheit sein.
Sein Angebot an Kiren und Lunaria erfüllte mich mit Freude. Ich sah zu den beiden hinüber und nickte ihnen freundlich zu.  Nach allem, was ihr verloren habt, verdient ihr einen Ort, den ihr ohne Angst euer Zuhause nennen könnt. Einen Ort, an dem ihr eure gemeinsame Geschichte nicht mehr nur erträumen müsst, sondern wirklich leben könnt.
Ich ließ meinen Blick noch einmal über alle schweifen. Elira und Kairas standen wieder Seite an Seite, Caelis war endlich bei seinen Eltern, Seraphine hatte ihren Bruder wiedergefunden und selbst die uralten Wesen, deren Schicksale so lange voneinander getrennt gewesen waren, blickten einer Zukunft entgegen. Das Gefängnis lag in Trümmern und mit ihm ein Teil der Finsternis, die so viele Leben überschattet hatte. Ich atmete tief ein und hob den Blick zum Himmel. Die Sterne wirkten heute heller als zuvor. Vielleicht hatten sie sich nicht verändert.  Dann beginnt für uns wohl ein neues Kapitel, sagte ich leise.
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RE: Zwischen Nebelpfaden und Mondgärten - von Lumenaria - 07-11-2026, 09:46 PM

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