Hallo, Gast! Registrieren
Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Zwischen Nebelpfaden und Mondgärten
07-11-2026, 05:48 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Kiren Yurei & Lunaria Selene & Caelis & Seraphine & Astraeon & Lumenaria & Kairas Echoveil & Elira Yena Amezaw & Aureon Draconis & Elysara Veyrathis
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 24.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Unterirdisches Gefängnis
Ich beobachtete Astraeon schweigend, während er sich vor Seraphine kniete. Sein Wesen war und blieb ein Widerspruch, den wohl nur wenige wirklich verstanden. Dieselben Hände, die Sterne erlöschen lassen konnten, berührten seine kleine Schwester mit einer Zärtlichkeit, die tiefer ging als jedes Wort. Als er die Finsternis aus ihr herauszog, spürte ich, wie sich uralte Flüche lösten. Schwarze, zähe Schatten verließen ihren Körper und zerfielen lautlos, sobald sie seine Hände erreichten. Ich trat einen Schritt näher und legte meine Hand sanft an Seraphines Wange. Mein Licht floss ruhig und gleichmäßig durch sie hindurch. Ich drängte nichts, ich heilte nichts mit Gewalt. Ich schenkte ihrem Körper lediglich das, was ihm so viele Jahrtausende gefehlt hatte. Wärme. Geborgenheit. Leben. Ich spürte, wie ihre Seele das Licht vorsichtig annahm, beinahe zögerlich, als hätte sie vergessen, dass sie keine Angst mehr haben musste. Ein sanftes Lächeln legte sich auf meine Lippen. Du musst nichts erzwingen, sagte ich leise zu ihr. Deine Stimme wird ihren Weg zu dir finden. Nicht heute und vielleicht auch nicht morgen. Aber sie ist nicht verloren. Behutsam strich ich ihr eine Haarsträhne hinter das Ohr und ließ meine Hand noch einen Moment auf ihrer Schulter ruhen. Erst dann richtete ich mich wieder auf und sah zu Caelis. Seine Geduld berührte mich. Er schien nichts von ihr zu erwarten, außer dass sie einfach da war. Genau das würde ihr helfen, wieder Vertrauen zu fassen. Als Astraeon schließlich meinte, er könne sich vorstellen, eine Weile auf der Erde zu bleiben, musste ich leise lächeln. Ich glaube, dieser Stern würde sich darüber freuen, sagte ich mit einem warmen Blick zu ihm. Und ich ehrlich gesagt auch. Mein Blick glitt durch die Ruinen des Gefängnisses, die langsam zur Ruhe kamen. Nach allem, was geschehen war, wirkte selbst die verletzte Welt friedlicher als zuvor. Schließlich wandte ich mich Kairas und Elira zu. Ich neigte leicht den Kopf, Es ist auch für mich eine Ehre, sagte ich ruhig. Nicht allein wegen eurer außergewöhnlichen Kraft. Viele besitzen Macht. Doch nur wenige sind bereit, alles aufzugeben, um andere zu retten. Mein Blick blieb einen Moment auf Elira ruhen. Dein Gesang hat nicht nur Mauern zerstört. Er hat Hoffnung dorthin getragen, wo selbst die Zeit sie längst aufgegeben hatte.  Danach sah ich Kairas an und lächelte sanft. Und ohne deinen Gegenklang wäre sie an ihrer eigenen Resonanz zerbrochen. Ihr beide seid nicht einfach stark. Ihr seid vollständig, weil ihr einander ergänzt. Ich trat wieder an Astraeons Seite und verschränkte meine Finger mit seinen. Für einen Augenblick betrachtete ich einfach die Menschen und Wesen um uns herum. Familien hatten sich wiedergefunden, uralte Feindschaften waren für diesen Moment bedeutungslos geworden und selbst Sterne schienen heller zu leuchten.Es tut ihr sicher gut wenn sie nicht direkt von ihren gefunden Freund wieder verschwindet...
Zitieren


Nachrichten in diesem Thema
RE: Zwischen Nebelpfaden und Mondgärten - von Lumenaria - 07-11-2026, 05:48 PM

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 2 Gast/Gäste