Szeneninformationen
Charaktere: Kiren Yurei &
Lunaria Selene &
Caelis &
Seraphine &
Astraeon &
Lumenaria &
Kairas Echoveil &
Elira Yena Amezaw &
Aureon Draconis &
Elysara Veyrathis
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 24.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Unterirdisches Gefängnis
Ich hatte seine Präsenz bereits gespürt, bevor ich den Stern überhaupt erreichte. Immer war es so. Wo Astraeon erschien, verstummten selbst die ältesten Sonnen für einen Augenblick und das Gleichgewicht begann sich neu auszurichten. Während seine Finsternis den Verfall brachte, floss mein Licht durch die Welten und bewahrte das, was noch bewahrt werden sollte. Als ich durch den Riss zwischen den Sternen trat, fiel mein Blick sofort auf das zerstörte Gefängnis. Die Mauern lagen in Trümmern, uralte Magie zerfiel zu Staub und überall kehrten Wesen in ihre Freiheit zurück. Ich ließ mein goldenes Licht sanft über die Ruinen gleiten. Wo es den Boden berührte, beruhigten sich die erschütterten Leylinien, Risse schlossen sich langsam und die Welt selbst hörte auf zu beben. Ich wollte nichts ungeschehen machen. Nur verhindern, dass die Wunden dieses Ortes sich weiter durch die Schöpfung fraßen. Erst dann wanderte mein Blick zu Astraeon. Er hatte seine fleischliche Gestalt angenommen und hielt Seraphine in seinen Armen. Für einen langen Moment blieb ich einfach stehen und betrachtete die beiden. So viele Zeitalter hatte ich ihn nach ihr suchen sehen. So oft war sein Blick in die Sterne gewandert, ohne dass selbst ich wusste, wo sie verborgen worden war. Nun war sie endlich wieder bei ihm. Ein warmes Lächeln legte sich auf meine Lippen, als ich langsam näher trat. Als Astraeon meinen Blick bemerkte und seine dunkle Sternenenergie sich langsam wieder in ihn zurückzog, spürte ich, wie das Gleichgewicht zwischen uns erneut seinen Platz fand. Ich legte ihm kurz eine Hand an die Schulter und wandelte mich selbst in meine Form und sah ihn mit ruhigen Augen an.
Du hast sie gefunden, sagte ich leise. In meiner Stimme lag keine Überraschung, sondern ehrliche Freude. Mein Blick glitt zu Seraphine. Behutsam kniete ich mich vor sie und strich ihr sanft eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
Schön dich zu sehen nach so langer zeit Ich ließ meine Hand einen Moment auf ihrer Wange ruhen. Mein Licht floss nicht, um sie zu heilen oder zu verändern, sondern einfach, um ihr Wärme und Geborgenheit zu schenken.
Du bist endlich zu Hause. Dann richtete ich mich langsam wieder auf und ließ meinen Blick über die anderen schweifen. Elira hielt ihren Sohn fest in den Armen, Kairas war wieder an ihrer Seite, die uralten Wesen fanden zueinander zurück und selbst die erschöpften Klänge dieser Welt begannen wieder zu singen. Es war kein vollkommener Sieg. Nathair war entkommen und ich wusste, dass dies nicht das Ende sein würde. Doch heute war etwas geschehen, das selbst Jahrtausende nicht hatten verhindern können. Familien waren wieder vereint worden. Hoffnung war dorthin zurückgekehrt, wo zuvor nur Verzweiflung geherrscht hatte. Ich trat an Astraeons Seite und verschränkte meine Finger sanft mit seinen.