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Zwischen Nebelpfaden und Mondgärten
07-10-2026, 11:53 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Kiren Yurei & Lunaria Selene & Caelis & Seraphine & Astraeon & Lumenaria & Kairas Echoveil & Elira Yena Amezaw & Aureon Draconis & Elysara Veyrathis
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 24.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Unterirdisches Gefängnis
Ich hatte kaum noch Kraft, meinen Kopf zu heben. Jeder Atemzug schmerzte und meine eigene Stimme war nur noch ein schwacher Nachhall dessen, was sie einst gewesen war. Dennoch spürte ich plötzlich eine vertraute Wärme. Noch bevor ich die Augen ganz öffnen konnte, legten sich kleine Arme um mich. Für einen Moment glaubte ich zu träumen. Vorsichtig hob ich den Blick und sah ihn an. Mein Sohn. So oft hatte ich mir vorgestellt, wie dieser Augenblick sein würde, doch nichts hätte mich auf das vorbereiten können, was ich in seinen Augen sah. Trotz all der Jahre voller Dunkelheit war dort noch immer Güte. Noch immer dieses warme Licht, das ich schon in seiner Melodie gehört hatte. Als sein Echoklang meine erschöpfte Seele berührte, schloss ich die Augen. Es fühlte sich an, als würde ein verlorener Teil meines Herzens endlich wieder seinen Platz finden. Meine Kraft kehrte langsam zurück, nicht vollständig, aber genug, damit ich meine Arme heben und ihn fest an mich ziehen konnte. Ich hielt ihn, als könnte ich all die verlorenen Jahre mit einer einzigen Umarmung wieder gutmachen. Tränen liefen unaufhaltsam über meine Wangen und ich vergrub mein Gesicht in seinem Haar. Ich wollte ihn nie wieder loslassen. Als sich das Gefängnis erneut aufzubauen begann, zog sich mein Herz schmerzhaft zusammen. Ich sah, wie Kairas gefangen wurde, wie sich die Ketten wieder nach den Wesen ausstreckten, und einen Augenblick lang glaubte ich, wir würden ihn wieder verlieren. Doch dann veränderte sich die Welt. Die kosmische Präsenz erfüllte jede Schwingung des Gefängnisses und mit ihr zerfielen die Mauern endgültig. Die Ketten verschwanden, die unterdrückten Melodien kehrten zurück und überall spürte ich, wie die befreiten Wesen ihre Freiheit wiederfanden. Erst als die Gefahr vorüber war, wagte ich wieder zu atmen. Mein Blick glitt kurz zu dem Sammler, der gemeinsam mit der Schlangengöttin verschwand. Ich wusste, dass dies nicht das Ende war, doch in diesem Moment spielte es keine Rolle. Alles, was zählte, befand sich in meinen Armen. Als ich seine Stimme hörte, brach endgültig alles in mir auf. Mama... endlich... Dieses eine Wort ließ mein Herz erzittern. Ich schloss die Augen und drückte ihn noch fester an mich. Caelis..., flüsterte ich mit bebender Stimme und strich zärtlich über sein Haar. Mein kleiner Klang... ich habe jeden Tag nach dir gesucht. Jede Nacht deine Melodie gehört und gehofft, dass du irgendwo noch da draußen bist. Ich zog mich ein kleines Stück zurück, nur um sein Gesicht mit beiden Händen zu umfassen. Behutsam strich ich ihm die Haare aus der Stirn und betrachtete jede einzelne Narbe, jeden Schatten, den diese Gefangenschaft hinterlassen hatte. Es tat unendlich weh zu wissen, was er hatte ertragen müssen. Gleichzeitig erfüllte mich ein Stolz, den ich kaum beschreiben konnte. Trotz allem war er nicht zerbrochen. Er hatte seine Güte bewahrt. Er hatte sogar seine eigene Stimme geopfert, um ein anderes Leben zu retten. Neue Tränen liefen über meine Wangen, während ich sanft meine Stirn gegen seine legte. Ich verspreche dir niemand wird dich jemals wieder von uns trennen. Nie wieder. Jetzt bist du zu Hause. flüsterte ich bevor ich Kairas spürte ich drehte mich zu ihm als er sich zu uns kniete und ließ ihn seinen Sohn endlich in seine Arme schließen, dabei wischte ich mir die tränen aus dem Gesicht, seit ewigkeiten hatte ich nicht mehr geweint, aber unseren sohn wieder zu haben was der wohl schönste Tag.
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RE: Zwischen Nebelpfaden und Mondgärten - von Elira Yena Amezaw - 07-10-2026, 11:53 PM

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