Szeneninformationen
Charaktere: Kairas Echoveil &
Elira Yena Amezaw &
Aureon Draconis &
Elysara Veyrathis
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 24.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Klang Anwesen
Ich erwiderte seinen Blick, als er versprach, mich keine Sekunde allein zu lassen, und legte meine Hand sanft über seine. D
as weiß ich. Und genau deshalb habe ich keine Angst, diesen Weg mit dir zu gehen. Auch wenn mein Herz schneller schlug, ließ ich mir nichts anmerken. Ich spürte dieselbe Schwere wie er. Etwas wartete auf uns, das älter war als die meisten Wesen, die diese Welt überhaupt kannten. Als Aureon begann, seinen Ruf auszusenden, hielt ich unbewusst den Atem an. Seine Magie breitete sich aus wie ein lebendiges Feuer, bis selbst Himmel und Erde darauf antworteten. Ich hatte seine wahre Macht schon oft gesehen, doch das hier war anders. Es war kein Ruf an einen Verbündeten. Es war ein Ruf an eine Existenz, deren Name selbst in den ältesten Überlieferungen nur flüsternd ausgesprochen wurde. Als die Nacht den Tag verschlang und sich der Himmel öffnete, lief mir ein kalter Schauer über den Rücken. Die Sterne wirkten plötzlich unendlich fern und doch erschreckend nah. Mein Blick blieb auf dem schwarzen Kristall liegen, der in Aureons Hand erschien. Seine Schwingung war fremd. Schwer. Uralt. Selbst meine Hexenmagie wich instinktiv einen Schritt davor zurück, vor einer Macht, die sich kaum in Worte fassen ließ. Ich musste nicht fragen, wer Astraeon war oder welche Bedeutung dieser Kristall hatte. Die Magie selbst erzählte es jedem, der ihr zuhören konnte. Langsam schloss ich meine Finger wieder um Aureons Hand, als er das Portal öffnete, und gemeinsam traten wir hindurch. Kaum erreichten wir den Klangraum, spürte ich die vertrauten Frequenzen von Kairas und Elira. Doch unter ihnen lag Schmerz. Frischer, tiefer Schmerz. Mein Herz zog sich zusammen, als mein Blick zu den beiden glitt. Ohne viele Worte trat ich näher und legte Elira für einen kurzen Moment eine Hand auf den Arm. Es war keine Geste des Mitleids, sondern des Verständnisses. Ich wusste, wie sich Hoffnung anfühlte, wenn sie mit Angst vermischt war. Dann wanderte mein Blick zu dem schwarzen Portal, das sich vor uns auftat. Es verschlang selbst das Licht des Klangraums und ließ die Magie ringsherum verstummen. Einen Moment lauschte ich in mich hinein. Nur diese bodenlose Leere.
Dieses Gefängnis wurde nicht gebaut, um jemanden festzuhalten, sagte ich schließlich ruhig. E
s wurde erschaffen, damit niemand jemals wieder hinausfindet. Ich ließ meine uralte Magie durch meinen Körper fließen. Goldene Runen zeichneten sich für einen Augenblick auf meiner Haut ab, ehe sie wieder unter ihr verschwanden
. Dann sorgen wir dafür, dass heute zum ersten Mal jemand daraus zurückkehrt. Ich trat an Aureons Seite, ohne den Blick von dem schwarzen Portal abzuwenden.