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Die Nacht der Jäger
07-09-2026, 07:25 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Ayumi Seo & Drake Monroe
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 27.06.2026
Ort: Überall
Für einen kurzen Moment verschwamm alles vor meinen Augen. Die Runenfesseln brannten auf meiner Haut und raubten mir Stück für Stück den Zugang zu meiner Magie. Ich spürte, wie die Schicksalsfäden um mich herum immer blasser wurden, bis plötzlich etwas geschah. Ein gewaltiger Luftdruck ließ die Gasse erzittern. Der Wind riss an meinen Haaren und noch bevor ich den Kopf heben konnte, rollte ein lautes Donnergrollen über den Himmel. Instinktiv blickte ich nach oben. Die Wolken teilten sich und zwischen ihnen sammelte sich ein Sturm von einer Macht, wie ich ihn noch nie gespürt hatte. Gleichzeitig erschienen unzählige neue Schicksalsfäden vor meinen Augen. Sie alle liefen auf einen einzigen Menschen zu. Meine Augen weiteten sich. Ein Drache... Nicht irgendeiner. Zwei gewaltige Seelen ruhten in einem einzigen Körper. Ich sah sie deutlich. Liu-Zen, der Sturmdrache, und Riu-Chen, der Himmelsdrache. Zwei uralte Wesen, deren Schicksalslinien sich mit denen des jungen Mannes verflochten hatten. So etwas hatte ich noch nie gesehen. Selbst als die Männer sich auf ihn stürzten, konnte ich den Blick kaum von diesem überwältigenden Bild lösen. Dann schossen dieselben Runenketten, die auch mich gefangen hielten, auf ihn zu. Nein..., entwich es mir leise. Ich wusste, was diese Ketten mit uralter Magie anrichteten. Für einen Augenblick glaubte ich, sie hätten auch ihn überwältigt. Doch dann veränderte sich etwas. Zwei gewaltige Blitze zerrissen den Himmel. Einer strahlte in tiefem Blau, der andere in goldenem Licht. Die Runenketten zerbarsten, als hätten sie nie existiert. Ich spürte, wie die Magie der Umgebung regelrecht explodierte. Der Wind trug uralte Drachenaura durch die Gasse und selbst die Sterne über uns begannen heller zu leuchten. Langsam richtete ich mich trotz der Fesseln etwas auf und sah, wie plötzlich zwei Schwerter in seinen Händen erschienen. Die Schicksalsfäden um sie herum glühten so hell, dass sie beinahe mit den Sternen selbst verschmolzen. Meine Atmung stockte. Ten-Sen... Rai-Ken... Die Namen tauchten wie von selbst in meinem Geist auf, als hätten die Sterne sie mir zugeflüstert. Uralte Waffen. Versiegelt seit einer Ewigkeit. Ich hatte in den Sternenchroniken nur Legenden über sie gelesen. Dass sie tatsächlich existierten... und nun vor meinen Augen erwachten... war unmöglich und doch geschah es. Zum ersten Mal seit Beginn des Angriffs keimte Hoffnung in mir auf. Nicht, weil ich wusste, wer dieser Mann war, sondern weil ich sah, was die Sterne mir zeigten. Seine Schicksalslinie war eben dabei, sich zu verändern. Sie verband sich mit meiner. Und tief in meinem Inneren wusste ich, dass unsere Begegnung kein Zufall gewesen war. Die Sterne hatten diesen Moment schon lange vorher geschrieben.
"Das... das kann nicht sein...", stammelte einer der Maskierten und machte unwillkürlich einen Schritt zurück. Sämtliche Blicke richteten sich auf die beiden Schwerter, während der Sturm über ihnen immer weiter anschwoll. Selbst die Männer, die eben noch ohne zu zögern angegriffen hatten, wirkten plötzlich verunsichert. Ein anderer ließ seine Waffe ein Stück sinken. "Unmöglich... diese Schwerter wurden vor Jahrhunderten versiegelt." Der Anführer riss den Kopf zu seinen Leuten herum. "Reißt euch zusammen!" Doch niemand hörte wirklich auf ihn. "Nicht einmal die Drachen konnten sie noch rufen...", murmelte einer mit zittriger Stimme. "Dann... dann ist die Prophezeiung wahr." Ein weiterer wich langsam zurück. "Er ist einer der Zwillingsdrachen..." Die goldene Klinge ließ die gesamte Gasse in warmem Licht erstrahlen, während über der blauen Klinge Blitze tanzten und der Donner die Mauern erzittern ließ. Plötzlich begannen die Runen auf den Waffen der Angreifer zu flackern. Einige erloschen sogar vollständig. "Unsere Runen..." Einer der Männer starrte fassungslos auf seine Waffe. "...sie brechen zusammen." "Die Schwerter unterdrücken unsere Siegel!" "Verdammt... was ist das für eine Macht?" Selbst der Anführer wurde einen Moment still. Seine Finger krampften sich um den Griff seiner Waffe, während er Drake anstarrte. Schließlich biss er die Zähne zusammen. "Egal, ob Himmelsschwerter oder nicht! Er ist allein. Greift ihn an! Sofort!" Doch seine Männer zögerten. Keiner wollte der Erste sein, der sich den uralten Waffen entgegenstellte. "Dann nimmt sie mit und wir gehen los los los!"  Dabei versuchte einer von ihnen mich abzukapseln ich wartete nur darauf das die runne endlich nachgaben aber das taten sie nicht.  narren... murrmelte ich nur weil ich wusste niemand würde hier entkommen, nicht bei der macht.
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Die Nacht der Jäger - von Ayumi Seo - 07-09-2026, 07:53 AM
RE: Die Nacht der Jäger - von Drake Monroe - 07-09-2026, 06:56 PM
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