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Hinter der Bühne wartet die Dunkelheit
07-05-2026, 09:14 AM
Szeneninformationen
Charaktere: Elian Vesper & Tyron Sterling
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 01.06.2026
Ort: Überall
Ich wartete, bis ich hörte, wie Tyron sich in meiner Küche bewegte. Das leise Klirren der Tassen und das Summen der Kaffeemaschine beruhigten mich mehr, als sie es eigentlich sollten. Langsam stellte ich mich vor den Badezimmerspiegel und hob den Hoodie an. Sofort verzog ich das Gesicht. Die Blutergüsse zeichneten sich inzwischen deutlich auf meiner hellen Haut ab. Es tat weh. Nicht nur dort, wo sie mich getroffen hatten. Ihre Worte schmerzten noch immer viel mehr. Du gehörst nicht hierher. Ich schloss die Augen als ich hörte, wie die Tür hinter mir aufging. Noch bevor ich etwas sagen konnte, legten sich Tyron sanft von hinten die Arme um mich. Sofort ließ ich die Schultern sinken. Bei ihm musste ich nicht stark sein. Ich... wollte nicht, dass du das siehst..., flüsterte ich leise. Doch er zog mir den Hoodie behutsam über den Kopf und ich ließ es einfach geschehen. Seine traurige Stimme traf mich mitten ins Herz. Als seine Finger vorsichtig über dieFlecken strichen, schloss ich die Augen. Jede Berührung war unglaublich sanft, als hätte er Angst, mich zu zerbrechen. Ich spürte seine Lippen an meinem Hals, an meiner Schulter und über den Stellen, an denen die Schläge ihre Spuren hinterlassen hatten. Mir ging es dabei nicht um die Küsse. Es war das Gefühl, dass jemand all den Schmerz einfach von mir nehmen wollte. Dass jemand jede einzelne Wunde sah und trotzdem nichts an mir hässlich fand. Meine Unterlippe begann leicht zu zittern. Tyron..., hauchte ich kaum hörbar. Als er schließlich vor mir hockte und meine Hand nahm, sah ich ihn mit feuchten Augen an. Er küsste meine Handfläche, meinen Handrücken und langsam meinen Arm hinauf. Mein Herz schlug immer schneller. Ich verstand nicht, womit ich einen Menschen wie ihn verdient hatte. Dann sprach er weiter und mit jedem einzelnen Wort wurden meine Augen voller Tränen. Niemand hatte jemals so über mich gesprochen. Niemand hatte meinen Körper angesehen, ohne zuerst seine Schwächen zu sehen. Doch Tyron sah nur mich. Als seine Finger sanft über meine Brust, meine Seite und meine Hüfte strichen, lief mir ein leichter Schauer über den Rücken. Als er meine Lippen küsste, erwiderte ich den Kuss vorsichtig und schmiegte mich ein wenig näher an ihn. Seine Worte über meine Augen ließen schließlich die letzten Mauern in mir zusammenbrechen. Ich konnte die Tränen nicht länger zurückhalten. Sie liefen lautlos über meine Wangen, doch Tyron wischte sie sofort fort. Ich hob langsam meine Hand und legte sie an seine Wange. Mein Daumen strich sanft darüber, während ich ihn einfach nur ansah. Warum...? Warum schaffst du es jedes Mal, dass ich mich wieder wertvoll fühle? Ich lächelte schwach durch die Tränen. Sie haben versucht, mir einzureden, dass ich nichts Besonderes bin... und für einen Moment habe ich ihnen geglaubt. Ich senkte kurz den Blick, bevor ich ihn wieder ansah. Aber dann warst du da... und plötzlich waren ihre Stimmen ganz leise. Als er sagte, dass ich ihre Sonne sei und dass er mich nicht wegen meines Aussehens liebte, blieb mir für einen Moment die Luft weg. Mein Herz schlug so schnell, dass ich glaubte, er müsste es hören können. Ich legte beide Arme um ihn und schmiegte mich an seine Brust. Ich weiß nicht, ob ich wirklich eure Sonne bin..., Aber ich weiß ganz sicher... dass du meine bist. Ich schloss die Augen und lauschte seinem Herzschlag. Wenn ich irgendwann wieder an mir zweifle... dann erinnerst du mich bitte wieder an das, was du heute gesagt hast. Langsam hob ich den Kopf, sah ihm direkt in die Augen und lächelte dieses Mal etwas wärmer. Denn ich glaube dir mehr als jedem anderen. Und... ich liebe dich auch, Tyron. Mehr, als ich jemals in Worte fassen könnte. ich wischte mir den rest tränen weg, stellte mich auf die zehnspitzen und holte mir nochmal einen sanften Kuss von ihm, ich liebte es einfach diesen Mann zu küssen und zu berühren davon konnte ich einfach niemals genug bekommen.
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RE: Hinter der Bühne wartet die Dunkelheit - von Elian Vesper - 07-05-2026, 09:14 AM

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