Szeneninformationen
Charaktere: Elian Vesper &
Tyron Sterling
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 01.06.2026
Ort: Überall
Seine Worte trafen mich mitten ins Herz. Ich hatte versucht, die Stimmen dieser Männer auszublenden, doch irgendwo tief in mir hatten sie trotzdem einen Platz gefunden. Vielleicht, weil ich selbst manchmal dieselben Zweifel hatte. Doch als Tyron mein Kinn anhob, konnte ich seinem Blick nicht ausweichen. In seinen Augen lag nicht der kleinste Funken Unsicherheit. Nur Ehrlichkeit. Er meinte jedes einzelne Wort genauso, wie er es sagte. Langsam füllten sich meine Augen mit Tränen. Als er sagte, ich sei sein Licht in der Dunkelheit, blieb mir für einen Moment die Luft weg. Niemand hatte jemals so über mich gesprochen. Ich öffnete leicht den Mund, brachte jedoch keinen Ton heraus. Stattdessen erwiderte ich seinen Kuss vorsichtig und schloss dabei die Augen. Meine Hände legten sich ganz automatisch an seine Jacke, als würde ich mich daran festhalten wollen. Ich spürte seine Wärme, seine Nähe und dieses unbeschreibliche Gefühl von Geborgenheit, nach dem ich mein ganzes Leben gesucht hatte. Als er sich wieder von mir löste und sagte, ich müsse nicht stark sein, schüttelte ich kaum merklich den Kopf.
Aber... ich möchte wenigstens jemand sein, auf den du dich verlassen kannst..., flüsterte ich leise.
Nicht immer nur derjenige, den alle beschützen müssen... Ich ließ zu, dass er meine Hand nahm, und folgte ihm schweigend aus der Gasse. Meine Finger hielten seine etwas fester, als ich es eigentlich wollte. Ich hatte Angst, loszulassen. Angst, dass alles wieder verschwand, sobald unsere Hände sich trennten. Im Studio holte Tyron seinen Bass, während ich still in einer Ecke wartete. Die Ereignisse gingen mir nicht aus dem Kopf. Immer wieder hörte ich ihre Stimmen.
Du gehörst nicht hierher... Ich presste die Lippen aufeinander und versuchte, diese Gedanken wieder fortzuschieben. Tyron hatte bereits bewiesen, dass sie Unrecht hatten. Warum fiel es mir selbst nur so schwer, das zu glauben? Der Weg zu meiner Wohnung verlief ruhig. Normalerweise hätte ich versucht, die Stille mit irgendeiner belanglosen Bemerkung zu füllen, doch heute fehlten mir einfach die Worte. Erst als wir vor meiner Tür standen und Tyron mich fragte, ob er bleiben oder gehen solle, hob ich den Blick zu ihm. Seine Hand an meiner Wange fühlte sich so selbstverständlich an, dass ich mich unbewusst hineinschmiegte. Ich schloss für einen kurzen Moment die Augen und legte meine eigene Hand vorsichtig auf seine.
Bitte Bleib. Ich... ich glaube... ich möchte heute nicht allein sein. Meine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. Es kostete mich Überwindung, das überhaupt auszusprechen. Langsam öffnete ich die Wohnungstür und trat einen Schritt hinein Die ganzen Plüschis die ich je von ihnen bekommen hatte waren hier überall aufgestellt, man könnte meinen so sollte keine rwachsene Wohnung aussehen, aber ich liebte genau das. Meine Hand griff kurz in mein Bauch und ich sah zu ihm zurück.
Ich geh kurz ins Bad, du weißt ja wo alles ist, wenn du dir was machst, machst du mir eine Schokolade? ich lächelte ihn sanft an, zog jacke und schuhe aus und verschwand ins bad, wo mein blick direkt zum spiegel ging und ich mein Hoodie etwas anhob, man konnte bereits die flecken sehen, am bauch und seite, sie waren wirklich nicht sanft gewesen.
Verdammt... brummte ich leicht, es würde bedeuten die nächsten tage die stellen zu bedecken bevor jemand etwas bemerkte oder fragte, ich wollte das nicht wieder erklären müssen. Ich ließ den Hoodie wieder sinken und wusch mir das Gesicht, die Stimmen waren noch immer in meinen Kopf und ich hasste es gerade so sehr.