Szeneninformationen
Charaktere: Elian Vesper &
Tyron Sterling
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 01.06.2026
Ort: Überall
Ich spürte seine Hand langsam über meinen Rücken gleiten und versuchte, meinen Atem wieder unter Kontrolle zu bringen. Solange Tyron bei mir war, fühlte sich alles ein kleines bisschen weniger bedrohlich an. Für einen kurzen Augenblick verschwand die Welt um uns herum. Es gab nur seine Umarmung, seine ruhige Stimme und dieses Gefühl von Sicherheit, das nur er mir geben konnte. Doch es hielt nicht lange an. Die Männer hörten nicht auf. Sie lachten nur, spuckten weiter ihre Beleidigungen aus und versuchten erneut, nach mir zu greifen. Unwillkürlich zuckte ich zusammen und machte einen kleinen Schritt zurück, bis ich beinahe hinter Tyron verschwand. Ich hasste es, dass mein erster Instinkt immer die Flucht war. Ich wollte nicht ständig beschützt werden. Und doch war ich in genau diesem Moment unendlich dankbar, dass er da war. Seine Stimme blieb ruhig, beinahe gelangweilt, als hätte er längst entschieden, wie dieser Abend enden würde. Als er sagte, dass nur er darüber entschied, wer zu NEON VOID gehörte, spürte ich, wie sich etwas Warmes in meiner Brust ausbreitete. Ich wusste nicht einmal, wie sehr ich diese Worte gebraucht hatte, bis ich sie hörte. Meine Finger krallten sich leicht in den Ärmel meiner Jacke. Er glaubte an mich. Immer noch. Trotz allem. Einer der Männer wollte erneut nach mir greifen, doch Tyron schlug seine Hand einfach zur Seite. Im nächsten Augenblick sammelte sich dieses vertraute Leuchten in seiner Hand. Datenresonanz. Ich hatte sie schon oft gesehen, doch jedes Mal faszinierte sie mich aufs Neue. Die Angreifer wurden mehrere Meter zurückgeschleudert und ich zuckte erschrocken zusammen. Mein Blick blieb an Tyron hängen. Selbst jetzt wirkte er vollkommen ruhig. Fast emotionslos. Gerade das machte ihn so furchteinflößend. Als die Männer wieder auf die Beine kamen und erneut auf uns zustürmten, hielt ich unbewusst den Atem an. Ich wollte nicht, dass er kämpfen musste. Nicht wegen mir. Doch noch bevor sie ihn erreichen konnten, blieben sie plötzlich stehen. Ihre Gesichter verzogen sich vor Schmerz, einer sackte sogar auf die Knie und presste sich beide Hände gegen den Kopf. Ich wusste, was Tyron getan hatte. Er hatte ihre Gedanken durcheinandergebracht, ihre eigenen Informationen gegen sie verwendet. Es war erschreckend und gleichzeitig unglaublich präzise. Genau so war er. Er musste niemanden anschreien oder brutal zuschlagen. Er gewann mit seinem Verstand. Immer. Seine Drohung ließ selbst mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Die Männer sahen ihn an und zum ersten Mal lag keine Überheblichkeit mehr in ihren Gesichtern. Nur Unsicherheit. Vielleicht sogar Angst. Als Tyron sich wieder zu mir drehte, verschwand diese kalte Seite von ihm augenblicklich. Seine Finger strichen mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht und ich hob langsam den Blick. Seine Berührung war so vorsichtig, als hätte er Angst, mir noch mehr weh zu tun. Ich lächelte schwach, obwohl mir die Seite und die Lippe wehtaten.
Mir... mir geht es gut, log ich leise. Natürlich ging es mir nicht gut. Alles tat weh, sie haben zugeschlagen. Aber ich wollte nicht, dass er sich noch mehr Sorgen machte er hatte es nicht gesehen und das war gut so. Vorsichtig legte ich meine Hand auf seine und schmiegte meine Wange für einen kurzen Moment dagegen. Danke..., flüsterte ich kaum hörbar. Meine Augen wurden feucht und ich musste den Blick kurz senken.
Ich... ich werde stärker werden. Irgendwann musst du mich nicht mehr ständig beschützen. Obwohl ich das sagte, wusste ich tief in meinem Herzen, dass Tyron wahrscheinlich trotzdem immer vor mir stehen würde. Nicht, weil er glaubte, ich wäre schwach. Sondern weil er mich als einen Teil seiner Familie sah. Und genau das bedeutete mir mehr als alles andere und doch hatte ich zweifel ich wusste ich sah nicht so aus wie die anderen ich fiel auf sofort in dieser Gruppe und ich mochte es nicht im Mittelpunkt zu stehen und allein wie ich aussah reichte meist eben aus für genau dieses problem.
Was wenn sie doch recht haben? Ich passe eben nicht wirklich zu euch... kaum ausgesprochen wusste ich das er dagegen sprechen würde, aber dieser Gedanke war nun in meinen Kopf und so schnell lösen würde er sich bestimmt nicht, er tat weh aber es war auch wahreit dran.