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Das Lied der Raben
07-27-2026, 03:40 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Corvus Nocthar & Morrigane Vaelis
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 16.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Anywhere
"Schuldig! Ich verurteile den Angeklagten zu 10 Jahren Haft." sagte ich und ließ den Holzhammer auf das kleine Holzplättchen schlagen. Danach erhob ich mich und hörte noch hinter mir die Worte des Kerl den ich gerade verurteilt hatte, weil er eine junge Frau vergewaltigt und zerstückelt hatte. Warte nur! Du denkst du bist geil weil du Richter bist, meine Freunde erden dich finden und dich fertig machen!!! ich grinste nur, wie oft bekam ich Morddrohungen, aber am Ende endeten sie alle im Angesicht des Todes.

Also drehte ich mich nochmal um. "Oh... auf diesen Versuch freue ich mich schon." sagte ich nur und verließ den Saal. Ich ging in mein Büro und zog die Robe aus. Dann zog ich mein Jackett über und sah auf meine Uhr und verließ das Büro und später das Gebäude. Seit jeher war ich Richter, bereits seit Jahrtausenden... Ich schaute in den Himmel, spürte die Veränderung und mit einem lauten Krähen landete Umbraeon auf meiner Schulter.

"Hallo mein alter Freund,... was hast du wieder alles gesehen." ich hielt ihm einen Cracker hin den er fröhlich mampfte. Dann flatterte er davon und ich Nyxaris... meinen zweiten Begleiter, mein Uhu. Dann ging ich zu meinem Auto und setzte mich hinein ich startete den Motor und fuhr los. Mein Weg führte mich zu ihr,... immer führte mein Weg zu ihr. Als ich vor unserem Penthouse ankam stieg ich aus und dann wurde ich von hinten gepackt und in eine finstere Gasse gezogen.

Jemand drückte mir eine Waffe an die Kehle und ich sah in die Augen von sechs Männern. Ein leichtes Grinsen ging über mein Gesicht... "Ihr seid dann wohl die Freunde von denen er erzählt hat, hm? Wärt ihr so nett und würdet mich jetzt in Ruhe lassen, ich hatte einen verdammt langen Tag." der Kerl drückte die Waffe fester.

Halt dein Maul, du wirst dein Urteil zurückziehen und außerdem gibst du uns dein ganzes Geld, diese schicke Uhr und deine schicken Klamotten, dann tun wir dir nichts... sagte ein anderer und ich musste mir das Lachen verkneifen,... "Also bitte... das ist ja fast schon armselig." sagte ich und grinste noch immer. Auch spürte ich bereits meine Königin,... sie war nicht weit und schon bemerkte einer sie.

Uh,... hey Süße, Lust uns bei der Party Gesellschaft zu leisten? Oder kennst du diesen Arsch etwa. Ist er dein Lover? höhnte er und zwang sie an die Wand neben mir. "Guten Abend meine Königin,... ich habe scheinbar Futter für Umbreaon und Nyxiris mitgebracht..." meinte ich nur trocken. Na los rück mal deine Klunker raus Baby, sonst hol ich mir mit Gewalt was ich will. ich verdrehte genervt die Augen. "Hallo,... ich unterhalte mich gerade mit der Lady, also wirklich..." meinte ich nur.
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07-27-2026, 04:01 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Corvus Nocthar & Morrigane Vaelis
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 16.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Anywhere
Ich hatte seine Aura schon gespürt, lange bevor ich die dunkle Gasse überhaupt erreichte. Corvus war für viele Menschen nur ein Richter, doch ich kannte den Mann hinter dem Urteil. Er war einer der wenigen, die selbst nach Jahrtausenden niemals ihre Prinzipien verloren hatten. Meine Schritte waren ruhig, das leise Klacken meiner Absätze hallte über das Pflaster, während sich die Schatten um mich legten. Als einer der Männer mich bemerkte und mit diesem widerlichen Grinsen ansprach, hob ich lediglich langsam den Blick. Seine Worte prallten an mir ab wie Regen an kaltem Stein. Erst als er mich grob an die Wand drückte, glitt mein Blick über seine Hand, die meinen Arm festhielt. Kein Zorn zeigte sich auf meinem Gesicht. Nur eine beinahe mitleidige Ruhe. Ich hörte Corvus' trockenen Kommentar und ein kaum sichtbares Lächeln legte sich auf meine Lippen. Guten Abend, mein König. Es scheint tatsächlich, als hätten Umbraeon und Nyxiris heute ein unerwartet reiches Abendmahl gefunden. Meine Stimme war leise, beinahe sanft, doch genau diese Ruhe ließ die Gasse für einen Moment seltsam still wirken. Der Mann vor mir schnaubte nur verächtlich und griff nach meiner Halskette. Noch bevor seine Finger sie berührten, ließ ich meinen Blick in seine Augen gleiten. Für den Bruchteil eines Herzschlags sah ich, wie sich seine Pupillen weiteten. Ich musste keine Magie wirken. Manchmal genügte es, wenn Menschen in meinen Augen all das sahen, was sie ihr Leben lang verdrängt hatten. Schuld. Angst. Die Gesichter der Opfer. Er wich einen halben Schritt zurück und blinzelte hektisch, als hätte ihn etwas Unsichtbares berührt. Seine Freunde bemerkten seine Unsicherheit jedoch nicht. Einer trat stattdessen auf Corvus zu und presste die Klinge noch fester an dessen Hals. Ich seufzte leise. Ihr wisst wirklich nicht, wen ihr da vor euch habt. Kaum waren die Worte verklungen, durchschnitt ein tiefes, langgezogenes Krächzen die Nacht. Hoch über den Dächern öffnete sich der Himmel wie ein schwarzer Schleier. Aus allen Richtungen erhoben sich Raben. Dutzende. Hunderte. Ihre violett leuchtenden Augen funkelten zwischen den Gebäuden, während ihre Flügel den Mond verdunkelten. Gleichzeitig glitt lautlos ein großer Uhu aus der Dunkelheit. Nyxiris setzte sich auf eine Laterne über der Gasse und beobachtete die Männer reglos. Seine goldvioletten Augen ruhten auf jedem Einzelnen von ihnen, als würde er bereits entscheiden, wessen Seele als Erste fallen würde. Umbraeon landete nur wenige Augenblicke später auf Corvus' Schulter, vollkommen gelassen, als wäre diese Szene nichts weiter als eine alltägliche Begrüßung. Ich löste mich mühelos aus dem Griff des Mannes, als hätte seine Hand niemals Kraft besessen. Schwarze Federn lösten sich aus meinem Mantel und tanzten lautlos durch die Luft. Ihr habt einen Richter bedroht. Langsam machte ich einen Schritt nach vorne. Ihr habt eure Waffen gegen einen Mann erhoben, dessen Urteil bereits gesprochen wurde. Noch ein Schritt. Die Raben rückten näher. Überall erklangen Flügelschläge. Und nun habt ihr geglaubt, die Rabenkönigin anfassen zu dürfen. Meine Augen begannen in einem tiefen Amethystviolett zu leuchten. Die Männer sahen sich hektisch um. Einige ließen bereits ihre Messer sinken, andere machten zögerlich einen Schritt zurück. Doch hinter ihnen saßen längst weitere Raben auf den Müllcontainern, den Dächern und den Feuerleitern. Kein Ausweg blieb offen. Ich blieb schließlich neben Corvus stehen und legte ruhig meine Hand an seinen Arm. Dann lass uns mal Spaß haben mh? Meine Raben gehören dir mein König... dabei richtete ich meine halskette wieder perfekt so wie meine Haare und betrachtete die Männer die nun verstanden was hier los war.
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