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Die Geister der Vergangenheit
07-13-2026, 04:16 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Sorin Morian & Lian Asher
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Ort: City
Das Wasser glitzerte im Licht des Mondes, während ich still am Rand des Hafens saß. Die Wellen schlugen sanft gegen die Kaimauer und für einen kurzen Moment gab es nichts außer dem leisen Rauschen des Wassers und dem entfernten Kreischen einiger Möwen. Genau deshalb kam ich so oft hierher. Hier fragte niemand, weshalb ich im Rollstuhl saß. Niemand starrte mich an oder sprach mich an. Ich konnte einfach nur den Wind auf meiner Haut spüren und mir vorstellen, wie es sich angefühlt hatte, als er einst durch meine Flügel gestrichen war. Ich schloss die Augen und ließ die Ruhe auf mich wirken. Kleine silberne Lichtpartikel tanzten unbemerkt um meine Fingerspitzen, verloren sich jedoch sofort wieder in der Dunkelheit. Doch plötzlich veränderte sich etwas. Stimmen. Schwere Schritte. Das dumpfe Knirschen von Schuhen auf dem Asphalt. Noch bevor ich die Augen öffnete, spürte ich sie. Wut. Gier. Grausamkeit. Die Emotionen trafen mich wie kalter Regen. Mein Herz zog sich schmerzhaft zusammen. Langsam drehte ich den Rollstuhl herum und mein Blick blieb an den Männern hängen, die aus den Schatten traten. Fünf... nein... sechs. Und dann erkannte ich einen von ihnen. Dieses Gesicht hatte sich in meine Erinnerungen gebrannt. Er war dabei gewesen. Damals. In jener Nacht. Ich spürte augenblicklich den brennenden Schmerz auf meinem Rücken, obwohl die Narben längst verheilt waren. Unbewusst griff meine Hand an die Stelle, an der einst meine Flügel gewesen waren. Der Mann grinste breit, als sich unsere Blicke trafen. Na sieh mal einer an... Unser kleiner Nachtfalter lebt ja noch. Mir wurde kalt weil ich seine Stimme nie vergessen hatte. Ich wusste doch, dass wir dich irgendwann wiederfinden. Ein anderer lachte. Ganz ehrlich? Ich hab ihn mir gefährlicher vorgestellt. Der kann ja nicht mal weglaufen. Gelächter erfüllte den Hafen. Ich senkte den Blick für einen Moment. Sie glaubten tatsächlich, sie hätten gewonnen. Nur weil meine Beine mich nicht mehr trugen. Nur weil ich in einem Rollstuhl saß. Beim letzten Mal haben deine Flügel ein kleines Vermögen eingebracht, sagte der Größte von ihnen und zog langsam ein Messer aus seiner Jacke. Wer weiß, was der Rest von dir wert ist. Ich hob langsam den Kopf und sah ihn an. Mein Herz schlug schnell, doch nicht aus Panik. Ich spürte jede einzelne ihrer Emotionen. Ihre Selbstsicherheit. Ihre Überheblichkeit. Ihre Gier. Keine Spur von Vorsicht. Sie hatten nichts gelernt. Meine Finger schlossen sich langsam um die Armlehnen meines Rollstuhls. Silbernes Licht begann unmerklich zwischen meinen Fingern aufzuleuchten. So schwach, dass keiner von ihnen es bemerkte. Was ist?, höhnte einer. Willst du uns mit deinem Rollstuhl überfahren? Wieder lachten sie. Ich schloss für einen Augenblick die Augen. Ein ruhiger Atemzug. Noch einer. Als ich sie wieder öffnete, lösten sich lautlos hunderte winzige Lichtpartikel aus meinen Händen. Sie stiegen wie schimmernde Nachtfalter in die Luft und wurden vom Wind davongetragen. Die Männer bemerkten sie erst, als sie den gesamten Hafen umkreisten. Das Lachen verstummte. Was...? flüsterte einer. Ich sagte kein einziges Wort. Die ersten Illusionen entstanden. Der Nebel über dem Wasser wurde dichter. Schatten bewegten sich zwischen den Containern. Schritte erklangen aus allen Richtungen. Einer der Männer fuhr erschrocken herum. Da war doch gerade jemand! Ein anderer hob hektisch seine Waffe. Hinter uns! Doch dort war niemand. Das silberne Licht spiegelte sich auf dem Wasser und verwandelte den gesamten Hafen in ein Labyrinth aus Mondschein und Täuschung. Jeder von ihnen glaubte plötzlich, verfolgt zu werden. Manche sahen Gestalten zwischen den Kränen. Andere glaubten, direkt vor ihnen würden dutzende leuchtende Augen in der Dunkelheit schweben. Ich spürte, wie ihre anfängliche Überheblichkeit langsam von Unsicherheit verdrängt wurde. Dann von Angst. Und schließlich von nackter Panik. Genau diesen Moment hatte ich erwartet. Langsam hob ich den Blick aber etwas sagen konnte ich nicht ims elben moment stand einer direkt vor mir und hielt das messer an meiner Kehle. Hör auf mit den scheiß sonst schneide ich dir noch deine hübschen augen aus den Kopf dann bist du ein nichts in dieser Welt!  Die Illusion ließ nach, und alle kamen langsam auf mich zu. Der eine trat gegen den Rollstuhl, der andere kippte ihn, sodass ich auf den Boden fiel und versuchte, meine Beine hinterherzuziehen. Tut doch was ihr wolltet, was soll der mist, ihr habt mir schon das Wertvollste genommen... und immer wieder kam der tag wo ich hoffte es wäre vorbei mit mir bevor ich doch wieder lebte, aber jetzt in diesen moment wäre es doch eine erlösung die sich ganz gut anhörte.
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07-13-2026, 04:37 PM (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07-13-2026, 05:00 PM von Lian Asher.)
Szeneninformationen
Charaktere: Sorin Morian & Lian Asher
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Ort: City
Ich saß auf dem Dach einer Lagerhalle, schweigend hockte ich auf dem flachen Sims und beobachtete den Hafen. Es war keine Seltenheit, das sich hier zwielichtige Gestalten herumtrieben und wehrlose Wesen angriffen. Also beobachtete ich, ich lauschte und wartete. Meine Sinne hörten jede Ratte hinter einem Container fiepen. Und als ich diesen jungen im Rollstuhl sah wusste ich sofort, wer war. Doch ich hörte auch die Stimmen und Schritte näher kommen... Sie kamen zu ihm, verspotteten ihn und nachdem er sich gegen sie wehrte wurden sie panisch,... und Panik machte gefährlich. Ich beobachtete wie sie ihn aus seinem Rollstuhl kippten und sprang vom Dach, dabei löste ich mich in Schatten auf und landete als Katze auf dem Boden.

Ich lief zu den Männern und dem Jungen hin und streifte ruhig um die Beine der Kerle bevor ich mich zu ihm begab und mich zu ihm setzte. Sanft schmiegte ich mich an seine Wange. Ich war kein Fremder für ihn,... schon öfter hatte ich ganze Nächte bei ihm verbracht, mich von ihm streicheln lassen und ihm einfach nur Nähe gegeben.

"Miau..." machte ich einfach nur. Er wusste nicht was ich wirklich war... Ich sah zu den Männern und einer von ihnen starrte mich an. Was sucht denn das Katzenvieh hier?! Los zieh Leine. als er nach mir trat löste ich mich in Schatten auf und nur ein Grinsen blieb zurück.

Die Kerle begannen an ihrem Verstand zu zweifeln, hörten Stimmen wo keine waren. Wieder strich ich um ihre Beine, war mal hier und mal da... Noch zeigte ich mich nicht in meiner menschlichen oder in meiner Reinform. Erst als der Größte von ihnen wieder den Jungen angriff knurrte ich,... das Knurren wurde zu einem tiefen Dröhnen und im Schatten wandelte ich mich in meine Pantherform. Als großer schwarzer Panther kam ich aus dem Dunkel auf sie zu... Ich fixierte sie mit meinen Augen, wie ein Raubtier seine Beute und knurrte erneut.
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07-13-2026, 05:09 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Sorin Morian & Lian Asher
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Ort: City
Ich hatte sie lange genug auf Abstand gehalten. Meine Illusionen hatten gereicht, um ihre Sinne zu verwirren, doch Angst machte Menschen unberechenbar. Ich spürte sie wie einen kalten Sturm, der immer heftiger gegen mich schlug. Noch bevor ich reagieren konnte, packte mich einer der Männer am Arm und riss mit aller Kraft an meinem Rollstuhl. Für einen kurzen Moment verlor ich das Gleichgewicht, dann kippte alles unter mir weg. Hart schlug ich auf dem kalten Asphalt auf. Ein schmerzhafter Laut entwich meiner Kehle, als der Aufprall durch meinen gesamten Körper fuhr. Meine Hände pressten sich gegen den Boden, doch meine Beine gehorchten mir nicht. Wie so oft. Der Schmerz in meinem Rücken ließ die alten Narben brennen, als würden sie sich an jene Nacht erinnern, die ich niemals vergessen konnte. Noch ehe einer der Männer erneut nach mir greifen konnte, spürte ich etwas Weiches an meiner Wange. Ich hob den Blick und sofort huschte ein schwaches Lächeln über mein Gesicht. Du..., flüsterte ich kaum hörbar, während ich die vertraute Katze ansah. Sie war in den vergangenen Wochen immer wieder aufgetaucht. Mal saß sie einfach neben mir am Hafen, mal schlief sie eingerollt auf meinem Schoß oder ließ sich stundenlang von mir kraulen. Ich hatte nie gewusst, wem sie gehörte. Vielleicht gehörte sie niemandem. Allein ihre Nähe beruhigte mein rasendes Herz. Vorsichtig strich ich mit zitternden Fingern über ihr weiches Fell. Du solltest nicht hier sein..., murmelte ich leise. Einer der Männer fluchte, trat nach ihr und ich zuckte erschrocken zusammen. Nein! rief ich, doch im selben Augenblick verschwand die Katze in den Schatten, als hätte sie sich darin aufgelöst. Verwirrt sah ich mich um. Das... das war unmöglich. Selbst meine eigenen Illusionen fühlten sich anders an. Die Männer blickten hektisch umher, beschimpften sich gegenseitig und fuhren immer wieder erschrocken herum, als würden sie etwas sehen, das ich nicht sehen konnte. Ihre Angst schwoll weiter an und legte sich schwer auf meine Sinne. Ich presste mir kurz die Hand gegen die Schläfe. Zu viele Gefühle. Zu viele Stimmen. Dann hörte ich dieses Knurren.
Es war tief. So tief, dass ich es nicht nur hörte, sondern in meiner Brust spürte. Langsam hob ich den Kopf und mein Atem stockte. Aus den Schatten löste sich die Gestalt eines gewaltigen schwarzen Panthers. Sein Fell verschmolz beinahe mit der Dunkelheit, nur seine Augen durchbrachen sie wie zwei leuchtende Monde. Für einen Augenblick vergaß ich sogar den Schmerz. Mein Herz schlug schneller, doch diesmal nicht aus Angst. Der Panther stellte sich zwischen mich und die Männer, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt. Sein Knurren ließ selbst die Luft schwer werden. Ich sah von ihm zu der Stelle, an der die Katze eben noch gesessen hatte, und langsam begann sich etwas in meinem Kopf zusammenzufügen. Das war kein Zufall gewesen. Die Katze... der Panther... Es war dieselbe Präsenz. Dieselbe beruhigende Aura, die ich in all den Nächten gespürt hatte. Ein leises Lächeln legte sich auf meine Lippen, obwohl ich noch immer am Boden lag. Also warst du das die ganze Zeit..., flüsterte ich mehr zu mir selbst als zu ihm. Zum ersten Mal seit langer Zeit fühlte ich mich nicht allein. Als das tiefe Knurren über den Hafen hallte, erstarrten die Männer augenblicklich. Eben noch hatten sie gelacht und sich überlegen gefühlt, doch nun wich ihnen jede Farbe aus dem Gesicht. Der Größte von ihnen machte unwillkürlich einen Schritt zurück und starrte mit weit aufgerissenen Augen auf den riesigen schwarzen Panther, der lautlos aus den Schatten trat. Was... was zum Teufel ist das?!, brachte einer von ihnen mit zitternder Stimme hervor. Ein anderer hob hektisch seine Waffe, doch seine Hände bebten so stark, dass er sie kaum festhalten konnte. Erschieß das Vieh!, schrie jemand panisch. Doch niemand drückte ab. Der Panther bewegte sich langsam auf sie zu, den Kopf gesenkt, die Augen fest auf sie gerichtet. Jeder seiner Schritte war ruhig und kontrolliert, als wüsste er längst, dass keiner von ihnen den Mut besaß, sich ihm entgegenzustellen. Das tiefe Grollen aus seiner Kehle ließ den Boden beinahe vibrieren. Einer der Männer stolperte rückwärts über eine lose Kiste und landete unsanft auf dem Rücken. Ein anderer ließ vor Schreck sein Messer fallen, das klirrend über den Asphalt rutschte. Das... das ist kein normales Tier..., flüsterte einer mit brüchiger Stimme. Die Angst griff nun endgültig nach ihnen. Einer nach dem anderen wich zurück, ohne den Panther auch nur für einen Moment aus den Augen zu lassen. Als der Größte schließlich glaubte, seine Fassung wiederzufinden und einen zögerlichen Schritt nach vorne machte hob er seine Waffe und schoss einfach.
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07-13-2026, 05:25 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Sorin Morian & Lian Asher
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Ort: City
Die Sterne leuchteten wie stumme Zeugen über uns,... ich stellte mich zwischen ihn und die Männer. Ging langsam und mit Bedacht auf sie zu. Jeder Schritt war kontrolliert, leise und bedrohlich. Sie wichen zurück, Panik trat in ihre Augen und ich sah wie der Größte seine Waffe hob und auf mich schoss. Doch statt mich zu treffen ging die Kugel durch mich durch und landete im Wasser.

Ich knurrte tiefer und im nächsten Moment sprang ich auf ihn zu, schlug ihm die Waffe mit der Pranke aus der Hand und riss ihn zu Boden. Ich knurrte und sah ihn direkt an,... mit großer Genugtuung sah ich die blanke Angst in seinen Augen. Ein anderer wollte mich wegtreten doch ich fauchte ihn nur tief an und er wich wieder zurück. Dann sah ich den Großen unter mir an.

Meine Vorderbeine fixierten seine Arme am Boden und mein Gewicht hielt ihn unten. Meine Augen fixierten ihn und ich sah ihm direkt in die Seinen. Dann schien es als wollte ich seinen Hals packen doch ich raunte ihm nur etwas zu.

"Verschwindet oder ihr werdet es bitter bereuen!" dann ging ich von ihm runter, streifte um die anderen herum ohne sie aus den Augen zu lassen. Ich war kein Kämpfer, kein Krieger oder Angreifer... ich war ein Jäger, ein Raubtier und ich hatte eine Engelsgeduld. Würden sie jedoch mich oder ihn angreifen,... würde ich nicht zögern.
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07-13-2026, 05:44 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Sorin Morian & Lian Asher
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Ort: City
Ich blieb reglos auf dem kalten Asphalt liegen und konnte den Blick nicht von dem gewaltigen Panther lösen. Das silberne Licht meiner Illusionen war längst verblasst, denn alles, was sich vor meinen Augen abspielte, brauchte keine Täuschung mehr. Jeder seiner Schritte war ruhig, kontrolliert und voller Selbstsicherheit. Ich spürte die Angst der Männer wie eisige Wellen, die gegen mich schlugen. Eben noch hatten sie gelacht und geglaubt, sie hätten leichtes Spiel mit einem Jungen im Rollstuhl. Jetzt war von ihrer Überheblichkeit nichts mehr übrig. Als der Schuss fiel, zuckte ich unwillkürlich zusammen. Mein Herz setzte für einen Augenblick aus und ich riss erschrocken die Augen auf. Doch anstatt den Panther zu treffen, flog die Kugel einfach durch ihn hindurch und verschwand mit einem dumpfen Platschen im dunklen Wasser des Hafens. Verwirrt blinzelte ich. Das... war unmöglich. Noch bevor ich den Gedanken zu Ende bringen konnte, schnellte der Panther nach vorne. Mit einer Eleganz, die ich kaum mit den Augen verfolgen konnte, schlug er dem Mann die Waffe aus der Hand und riss ihn mühelos zu Boden. Der Aufprall hallte über den Kai und ich sah, wie der Anführer unter den mächtigen Pranken völlig regungslos liegen blieb. Ich konnte seinen Herzschlag hören. Viel zu schnell. Viel zu hektisch. Seine Angst war so überwältigend, dass sie selbst mich beinahe mitriss. Die anderen wagten sich nicht mehr näher heran. Einer hob zögernd den Fuß, ließ ihn jedoch sofort wieder sinken, als der Panther ihn anfauchte. Niemand bewegte sich mehr. Niemand traute sich auch nur zu atmen.
Dann sprach der Panther. Meine Augen weiteten sich ungläubig. Eine menschliche Stimme. Ruhig, tief und voller Nachdruck. Mir lief ein Schauer über den Rücken. Er... konnte sprechen. Die Katze, die mich so oft besucht hatte. Der Panther vor mir. Sie waren tatsächlich ein und dieselbe Person. Plötzlich ergaben all die Nächte einen Sinn, in denen er schweigend an meiner Seite gesessen hatte, als hätte er gewusst, dass ich Gesellschaft brauchte, ohne Fragen zu stellen. Als der Panther den Mann wieder freigab und lautlos um die übrigen Jäger strich, begriff ich, dass er sie hätte töten können. Ohne Mühe. Stattdessen hatte er ihnen eine Wahl gelassen. Das sagte mehr über ihn aus als jede noch so beeindruckende Stärke. Langsam stemmte ich mich mit zitternden Armen etwas vom Boden hoch und verzog schmerzhaft das Gesicht. Meine Hände brannten vom rauen Asphalt und jede Bewegung erinnerte mich daran, dass ich meinen Rollstuhl nicht aus eigener Kraft erreichen konnte. Trotzdem ließ ich den Panther keine Sekunde aus den Augen. Ein leises, dankbares Lächeln legte sich auf meine Lippen, während ich ihn betrachtete. Danke..., sagte ich leise, fast flüsternd bevor mein blick zu den Kerlen ging die sich aufrappelten und zu mir rüber blickten. Man sieht sich immer dreimal im leben junge, wir kommen wieder!  sie wollten nur sicher gehen das niemand an meiner seite war das hatte ich mir bereits gedacht, daher tat ich auch nichts als sie abhauten, ich schleifte mich richtung des Rollstuhls und versuchte diesem im sitzen wieder aufzustämmen. Ich war es gewohnt hin und hergeschubst zu werden die welt war wirklich nicht gemacht für leute die nicht mehr gehen konnten oder andere behinderungen hatten nur war meine eben mit dem schicksal meienr Flügel verbunden.
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07-13-2026, 06:02 PM
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Charaktere: Sorin Morian & Lian Asher
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Ort: City
Ich streifte um sie herum, sah sie an und knurrte laut und dunkel als sie ihm drohten. Erst als sie davon liefen drehte ich mich zu dem Jungen um und ging zu ihm. Ich legte mich vor ihm hin, damit er sich auf meinen Rücken lehnen konnte trug ihn zum Rollstuhl. Von meinem Rücken aus kam er mühelos wieder hinein.

Ich wusste was er war, die Sinne meiner Rasse hatten es mir längst verraten und auch das ihm die Flügel gerissen wurden, was allein schon grausam genug war. Ich angesehen huschte ein Lächeln über meine Schnauze bevor ich seine Hand stupste und ihn ansah. Wenn die Kerle zurück kommen wollten, dann würde ich eben auf ihn aufpassen...

Wieder verschwand ich in den Schatten und trat dann in meiner menschlichen Gestalt wieder zu ihm heran. Ich hockte mich vor ihn und half ihm seine Beine auf die Stützen zu stellen. Dann hob ich den Kopf und sah ihm in die Augen. "Du kannst mich Lian nennen..." sagte ich sanft und stand auf. Ich sah ihm in die Augen und lächelte.

Irgendwie fragte ich mich wie ich ihm seine Flügel zurück bringen konnte,... vielleicht konnte uns der Urdrache und die Urhexe oder so helfen. Sie waren mächtige Wesen die über enorme Magie verfügten. Ich ging um ihn herum und schob seinen Rollstuhl vom Pier,... ich wusste ja wo er wohnte.
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07-13-2026, 06:24 PM
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Charaktere: Sorin Morian & Lian Asher
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Ort: City
Ich beobachtete schweigend, wie die Männer schließlich in der Dunkelheit verschwanden. Noch immer konnte ich ihre Angst spüren, obwohl ihre Schritte längst verklungen waren. Langsam ließ ich die angestaute Magie aus meinen Händen entweichen und atmete tief durch. Erst jetzt merkte ich, wie erschöpft ich war. Meine Arme zitterten leicht und jeder Atemzug brannte in meiner Brust. Als der Panther sich schließlich zu mir umdrehte und langsam auf mich zukam, wich die Anspannung Stück für Stück aus meinem Körper. Ich sah ihm entgegen und lächelte schwach, als er sich vor mich legte. Erst verstand ich nicht, was er vorhatte, doch als ich seinen Blick auffing, begriff ich. Vorsichtig legte ich eine Hand auf sein weiches Fell. Du bist wirklich schlau... murmelte ich leise und konnte mir ein kleines Lächeln nicht verkneifen. Behutsam zog ich mich mit den Armen auf seinen Rücken. Sein Fell war überraschend warm und unglaublich weich. Ich lehnte mich vorsichtig gegen ihn und ließ ihn die wenigen Meter bis zu meinem Rollstuhl tragen. Kaum dort angekommen, half mir seine ruhige Haltung dabei, mich wieder auf den Sitz zu ziehen. Er machte es mir so leicht, als hätte er das schon unzählige Male getan.
Ich strich ihm dankbar über den Kopf und hinter die Ohren. Danke..., sagte ich leise. Du hättest einfach verschwinden können... hast du aber nicht. Meine Finger blieben einen Moment in seinem Fell liegen, bevor er sich wieder in Schatten auflöste. Erneut hielt ich überrascht den Atem an. Das schwarze Flimmern verschlang seinen Körper und nur einen Augenblick später stand an seiner Stelle ein junger Mann vor mir. Ich blinzelte mehrmals, unfähig, meinen Blick von ihm abzuwenden. Für einen Moment wusste ich gar nicht, was ich sagen sollte. Die Katze... der Panther... und nun dieser junge Mann. Langsam hob ich den Blick, als er sich vor mich hockte und mir behutsam half, meine Beine wieder auf die Fußstützen zu legen. Seine Bewegungen waren vorsichtig, als hätte er Angst, mir wehzutun. Lian..., wiederholte ich leise und ließ mir den Namen auf der Zunge zergehen. Er passte irgendwie zu ihm. Ich schenkte ihm ein schüchternes Lächeln. Ich... heiße Sorin....aber das solltest du ja bereits wissen... Mehr brachte ich im ersten Moment nicht hervor. Meine Wangen wurden leicht warm, als ich bemerkte, wie selbstverständlich er hinter meinen Rollstuhl trat und ihn langsam vom Pier schob. Normalerweise ließ ich kaum jemanden so nah an mich heran. Ich hatte gelernt, alles alleine zu schaffen, selbst wenn es länger dauerte. Doch bei ihm fühlte es sich seltsam selbstverständlich an. Vielleicht, weil er nie Mitleid gezeigt hatte. Nicht als Katze, nicht als Panther und auch jetzt nicht als Mensch. Er hatte mir einfach geholfen. Eine Weile schwiegen wir, während nur das leise Rollen meines Rollstuhls und das Rauschen des Wassers die Stille begleiteten. Schließlich drehte ich den Kopf ein wenig zu ihm. Warst du... wirklich die ganze Zeit bei mir? fragte ich leise. Die Katze... das warst immer du, oder? Ein sanftes Lächeln legte sich auf meine Lippen. Ich habe mich oft gefragt, warum sie ausgerechnet immer zu mir gekommen ist. Meine Finger strichen unbewusst über die Armlehne des Rollstuhls ich fragte nicht wohin er mich fuhr ich konnte es mir denken, den der Weg führte zu meiner Wohnung mein blick war gesenkt, es fühlte sich komisch an von jemanden gefahren zu werden, seit dem angriff ist das nie der fall gewesen.
Wieso warst du immer bei mir?
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07-13-2026, 08:02 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Sorin Morian & Lian Asher
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Ort: City
Während ich ihn zu seiner Wohnung schob fragte er ob ich immer die Katze war die bei ihm war. Ich sah ihn an und nickte,... "Das war ich,... die ganze Zeit." meinte ich und meine Gedanken kreisten um seine Flügel. Ob ihm der Weltenzerstörer helfen konnte, vermutlich eher nicht und die Mutter der Sterne auch nicht.

Ich musste vermutlich mal das Wissen meiner Vorfahren durchstöbern. "Ein wunderschöner Name..." hauchte ich lächelnd und als ich vor einer Wohnung ankam sah ich ihn an. Ich nahm ihn einfach auf meine Arme nachdem er geöffnet hatte und trug ihn hinein, ihn auf sein Bett gesetzt hockte ich mich wieder vor ihn.

Ich schaute in seine augen. "Warum? Weil ich ein Hüter der Ordnung und des Gleichgewichts bin und in dem Moment als man dir die Flügel nahm wurde das Gleichgewicht der Welt erschüttert. Darum habe ich beschlossen dich zu beschützen." sagte ich und lächelte.

Ich streichelte seine Wange entlang und sah ihm in die Augen. "Außerdem mag ich dich,... du bist rein und ehrlich. Und ich werde dir deine Flügel zurück bringen..." versicherte ich und richtete mich auf. Dann streichelte ich ihm eine Strähne hinters Ohr und lächelte einfach.
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07-13-2026, 08:25 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Sorin Morian & Lian Asher
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Ort: City
Ich hob überrascht den Blick zu ihm, als er ohne zu zögern bestätigte, dass er all die Zeit die Katze gewesen war. Ein leises Lächeln legte sich auf meine Lippen. Irgendwie fühlte es sich seltsam beruhigend an, endlich die Antwort auf diese Frage zu kennen. Ich habe mich schon gefragt, warum ausgerechnet diese eine Katze immer wieder bei mir auftaucht. Während wir weiter durch die nächtlichen Straßen fuhren, ließ ich den Blick kurz zum Himmel wandern. Der Mond stand hell zwischen den Wolken und zum ersten Mal seit langer Zeit fühlte sich seine Nähe nicht schmerzhaft an. Als wir schließlich vor meiner Wohnung ankamen, wollte ich mich gerade selbst aus dem Rollstuhl heben, doch noch bevor ich etwas sagen konnte, spürte ich, wie Lian mich vorsichtig auf seine Arme nahm. Für einen Moment versteifte ich mich überrascht, ehe ich langsam entspannte. Es war ungewohnt, mich einfach tragen zu lassen. Normalerweise ließ ich niemanden so nah an mich heran. Ich hatte mir angewöhnt, alles allein zu schaffen, auch wenn es länger dauerte oder schmerzte. Doch bei ihm fühlte es sich... nicht unangenehm an. Im Gegenteil. Ich legte vorsichtig eine Hand an seine Schulter, mehr um das Gleichgewicht zu halten als aus irgendeinem anderen Grund, und ließ ihn mich bis zu meinem Bett tragen. Als er mich behutsam darauf absetzte, sah ich zu ihm hinunter. Meine Finger strichen unbewusst über die Decke, während ich seinen Worten lauschte. Ein Hüter des Gleichgewichts. Ich senkte kurz den Blick. Deshalb also..., murmelte ich leise.Irgendwie machte mich dieser Gedanke erleichtert. Ich hatte nie gewollt, dass mich jemand nur wegen meines Rollstuhls oder meiner Vergangenheit beschützte. Doch in seinen Worten lag nichts davon. Es klang ehrlich. Fast selbstverständlich.Als seine Hand sanft meine Wange streifte, hielt ich unwillkürlich den Atem an. Die Berührung war warm und vorsichtig, als hätte er Angst, mich zu verletzen. Meine Wangen wurden augenblicklich warm und ich spürte, wie mein Blick verlegen zur Seite glitt. So nah war mir schon lange niemand mehr gekommen. Trotzdem zog ich mich nicht zurück. Irgendetwas an seiner Nähe ließ die Unruhe in meinem Inneren verstummen. Bei seinen nächsten Worten sah ich ihn wieder an. Für einen kurzen Moment wusste ich nicht, was ich antworten sollte. Niemand hatte seit langer Zeit gesagt, dass er mich mochte. Nicht trotz meiner Vergangenheit. Nicht trotz meiner Narben. Einfach... weil ich ich war. Ein kleines, schüchternes Lächeln erschien auf meinen Lippen und ich hob langsam eine Hand, die sich vorsichtig auf seine legte. Als er versprach, mir meine Flügel zurückzubringen, spürte ich, wie sich etwas in meiner Brust zusammenzog. Jahrelang hatte ich versucht, diesen Gedanken zu verdrängen. Ich hatte mir eingeredet, dass sie für immer verloren waren, weil die Hoffnung weniger wehtat als die Enttäuschung. Langsam schüttelte ich den Kopf. Niemand kann das sie wurden entfernt...abgeschnitten du kannst auch keine Körperteile zurückbringen die weg sind erklärte ich und zuckte leicht zusammen allein der gedanke an damals schmerzte, so sehr ich sie vermisste sie waren weg ich war an diesen Rollstuhl gefesselt und ich wollte mich an nichts klammern wo ein wenig hoffnung dran war.  Mein blick ging zu ihm hoch und für ein moment schaute ich ihn nur an bevor ich seufzte und mit meinen armen meine Beine aufs bett schob. Bitte mach mir da nichtmal hoffnung ich hab lang genug gebraucht um darüber hinweg zu schauen es zu akzeptieren... allgemein war es merkwürdig das ich überhaupt mit jemand sprach und vorallem über dieses Thema ich war es nicht gewöhnt irgendwen in meinen Leben zu haben, die meisten war jemand wie mich zu anstregend oder zu peinlich, die Menschen waren wirklich nicht gerade nett wie ich schnell bemerkt hatte.
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07-19-2026, 09:25 AM
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Charaktere: Sorin Morian & Lian Asher
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Ort: City
Ich brachte ihn nach oben und setzte ihn auf sein Sofa. Dann sah ich ihn an. Scheinbar hatte er sich bereits damit abgefunden das seine Flügel fort waren. Er wirkte voller Schmerz und Trauer darüber. Ich schaute ihm in die Augen und streichelte seine Wange.

"Du bist ein Lunafalter richtig? Vielleicht gibt es eine Möglichkeit dir deine Flügel zurück zu bringen..." begann ich und setzte mich neben ihn. Ich schaute in seine Augen, sie trugen nicht mehr das Licht des Mondes in sich, doch sie waren immer noch wunderschön. Ich legte meine Hand unter sein Kinn und hob seinen Kopf sanft an.

"Sagt dir Nyssara etwas,... sie ist die Mutter des Mondes, Hüterin der Träume und der Nacht." sagte ich zu ihm und ich war mir sicher, dass sie ihm wieder Flügel geben könnte. Er war ein Kindes ihres Lichts, ein Wesen ihrer Kräfte, Wenn ihm jemand seine Flügel geben konnte dann sie.

"Ich weiß nicht genau wo, aber ich weiß das sie gemeinsam mit dem Vater aller Sonnen, Tharion, hier auf der Erde weilt. Wenn wir sie finden, wirst du wieder fliegen können und laufen..." versprach ich und streichelte seine Wange erneut.

Mein Gott er war so wunderschön, seine zarten Lippen schimmerten wie tausend Meere. "Ich möchte dir helfen, weil ich dich wieder voller Wärme strahlen sehen will. Ich glaube das du noch schöner bist wenn du strahlst." sagte ich und sah ihn sanft lächelnd an.
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