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Wir rufen den König - Druckversion +- LA Nights (https://losangelesnights.de/Upload) +-- Forum: Archiv (https://losangelesnights.de/Upload/forumdisplay.php?fid=5) +--- Forum: Archiv (https://losangelesnights.de/Upload/forumdisplay.php?fid=6) +--- Thema: Wir rufen den König (/showthread.php?tid=7) |
RE: Wir rufen den König - Aureon Draconis - 07-03-2026 ![]() Ich war mit ihr vor den Drachen gelandet und natürlich war das erste was sie machte, sie half dem kleinen Feuerfuchs die letzte Dunkelheit loszuwerden. Dabei reichte ihre Kraft kaum dafür aus die Augen offen zu halten. Ich sah die Drachenerben an und lächelte leicht... "Ich muss mich bei euch bedanken... jetzt wo ich erwacht bin wird es mit Sicherheit nicht nur positive Reaktionen geben,... darum möchte euch etwas schenken..." jeder von ihnen erhielt eine Schuppe von mir.
"In diesen Schuppen befindet sich ein Teil meiner Kraft. Solltet ihr oder eure Lieben einmal in großer Gefahr sein dann wird sie sich aktivieren und eure Drachenkräfte um das tausendfache verstärken. Außerdem könnt ihr mich jederzeit damit um Hilfe rufen, ihr müsst nur meinen Namen aussprechen oder denken und ich werde es hören. Ich würde euch gerne noch einmal hier her einladen, wenn es Elysara besser geht um euch besser kennen zu lernen. Wenn ihr denn wollt..." sagte ich und wand mich an Nerissa und Liora "Genaueres erkläre ich euch ein andermal... aber ja, genau seit Jahrhunderten waren wir voneinander getrennt gewesen und dadurch nie ganz vollständig. Und was die Drachenerben dort gespürt haben war die Last der Schuld ihrer Väter die mich vor Jahrhunderten versiegelten und dann bemerkten, dass sie einen Fehler gemacht hatten, doch es war zu spät... sie selbst kamen nicht mehr dazu den Bann aufzuheben..." erklärte ich und sah Elysara an. Ich war so unendlich froh sie wieder bei mir zu haben. "Ich freue mich euch alle wiederzusehen doch ich sollte mich um meine Liebe kümmern." dann trug ich sie die Treppen hinauf bis zum Schlafzimmer, wo ich sie auf Bett legte und mich zu ihr setzte. Noch immer heilte mein Licht sie weiter. Sanft streichelte ich ihr über die Wange. "Du hast mir so sehr gefehlt,... mein Herz." raunte ich sanft. "Bitte verzeih mir, dass ich nicht früher gekommen bin... ich konnte dich nicht spüren, ich wusste nicht wo du bist... verzeih mir..." bat ich sie und legte meine Stirn sanft an ihre. RE: Wir rufen den König - Elysara Veyrathis - 07-03-2026 Ich hatte kaum noch Kraft, meine Augen offen zu halten. Jeder Atemzug fiel mir schwer, doch mit jedem Herzschlag, den ich in seiner Nähe hörte, kehrte ein kleines Stück Leben in mich zurück. Sein Licht floss weiter durch unsere uralte Verbindung und heilte Wunden, die weit tiefer reichten als alles, was man mit bloßem Auge hätte sehen können. Ich nahm nur verschwommen wahr, wie er mit den anderen sprach. Ihre Stimmen waren fern, als würden sie aus einer anderen Welt zu mir dringen. Ich sah die Schuppen in seinen Händen aufleuchten und erkannte in den Gesichtern der jungen Drachen dieselbe Hoffnung, die ich einst selbst in den Augen ihrer Väter gesehen hatte. Dieses Mal würde sich die Geschichte nicht wiederholen. Dieses Mal bekamen sie die Chance, ihren eigenen Weg zu gehen. Als Aureon mich schließlich die Treppe hinauftrug, ließ ich meinen Kopf müde an seiner Schulter ruhen. Ich schloss die Augen und sog seinen vertrauten Duft ein. So viele Jahrhunderte hatte ich versucht, mich an ihn zu erinnern, aus Angst, selbst diese Erinnerung irgendwann zu verlieren. Nun war er wirklich hier. Jeder seiner Schritte fühlte sich an, als würde er mich Stück für Stück weiter von der Dunkelheit forttragen. Vorsichtig legte er mich auf das Bett und ich spürte, wie die weichen Decken meinen erschöpften Körper aufnahmen. Sein Licht umhüllte mich weiterhin sanft, vertrieb die letzten Schatten aus meiner Seele und schenkte mir eine Wärme, die ich längst vergessen geglaubt hatte. Als seine Hand meine Wange streichelte, öffnete ich langsam die Augen und sah ihn an. Noch immer fiel es mir schwer zu begreifen, dass dies kein Traum war. Seine Worte ließen mein Herz schmerzen. Nicht wegen dessen, was er sagte, sondern weil ich den Schmerz in seiner Stimme hörte. Langsam hob ich meine zitternde Hand und legte sie an seine Wange. Selbst diese kleine Bewegung kostete mich Kraft, doch ich wollte, dass er sie spürte. Mit meinem Daumen strich ich kaum merklich über seine Haut, bevor ich meine Stirn gegen seine sinken ließ. Nein... Bitte... bitte entschuldige dich nicht. Ich schloss für einen Moment die Augen und atmete zitternd aus. Ich habe niemals geglaubt... dass du aufgehört hast, nach mir zu suchen. Niemals. Meine Stimme war kaum mehr als ein Hauch. Ich kannte dich... ich kannte dein Herz. Wenn du mich nicht gefunden hast... dann nur, weil man es unmöglich gemacht hat. Eine Träne löste sich aus meinem Augenwinkel und lief langsam über meine Wange während es leicht anfing in dem zimmer zu schneien, nicht stark es war wie kleine flöckchen die sich niederlegten. Sie haben nicht nur mich versiegelt... sie haben unsere Verbindung zerrissen. Ich konnte dich nicht mehr fühlen... und doch habe ich jeden Tag gehofft, dass du noch lebst. Meine Finger schlossen sich schwach um seine Hand. Du bist gekommen... obwohl die ganze Welt zwischen uns stand. Du hast mich nicht im Stich gelassen. Niemals. Ein müdes Lächeln erschien auf meinen Lippen, klein, aber ehrlich. Langsam schloss ich die Augen wieder und schmiegte mich vorsichtig an ihn. Lass mich einfach hier bleiben... in deinen Armen... Mehr wünsche ich mir gerade nicht. sagte ich leise, bevor es so schnell ging das ich in einen tiefen schlaf viel das ich nichts mehr wahrnahm, ich brauchte diesen schlaf die Energie die Heilung, nach all der Zeit war es mehr als überfällig, aber hier bei ihm war ich sicher, nichts konnte man uns jetzt noch antun. |