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Wir rufen den König - Druckversion

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RE: Wir rufen den König - Aureon Draconis - 07-03-2026

Ich trug sie in meinen Armen, hielt sie genau dort wo sie immer hatte sein sollen. Doch mir war klar, dass sie, ihre Gefangene nicht einfach aufgeben würden. Ich drehte mich um und sah die Leute an die sie über all die Jahrhunderte, gefesselt, gefoltert und gebrochen hatten. Wieso funktioniert das nicht?! Die Hexe müsste ihn bannen können er ist ein Drache!! meinte ein Hexer und ich sah ihn an. Doch ich schwieg, stattdessen wollte ich gerade meine Flügel nutzen um aus dem Eisgefängnis herauszubrechen als ich eine Bannkreisrune unter mir bemerkte die gerade erschienen war.

Ein uralter Hexer, vermutlich einer ihrer Anführer begann einen Drachenbann zu sprechen. In der Regel war dieser Bann mächtig, würde jeden Drachen in die Knie zwingen. Runenbesetzte Ketten schossen auf mich zu und blieb stehen. Als die Ketten mich erreichten stoppten sie, die Silouette meiner Drachengestalt erschien hinter mir, größer, gewaltiger als jeder Drache den es jemals auf Erden gab.

Ich konnte so groß wie ein Planet sein wenn ich wollte... Was sie sahen war nur der kleinste Teil von mir. Ich sah den Hexer an,... "SCHWEIG!!!" und der Klang meiner Stimme brachte ihn sofort zum schweigen. Kein Laut drang mehr aus seiner Kehle. Ich hörte Befehle die geschrien wurden, ich hörte Waffen die bezogen wurden. Wir werden in der Hölle auf dich warte du BESTIE!!! meinte ein anderer und ich sah auch ihn an.

"Ich bringe euch nicht in die Hölle, das würde bedeuten, dass ich euch einfach nur töte... ich lösche alles von euch aus, eure gesamte Existenz, in jedem Universum und denen die noch kommen werden. Ich radiere eure gesamte Existenz aus,..." dann erschienen meine Flügel und ich schwang mich in die Lüfte als ich über ihnen allen thronte, sie unter mir sah wie sie verzweifelt versuchten mich doch noch zu erreichen,... verspürte ich nur HASS, tiefer und nackter blanker Hass.

"Ihr werdet niemals wiedergeboren nirgendwo, niemals..." dann schoss ich einen Strahl aus goldenem Feuer aus meiner Hand der alles unter mir auslöschte, jedes Wesen, jeden Mann... am Ende blieb nichts übrig... nicht einmal Asche... nur... NICHTS, noch in entfernten Galaxien sah man das goldene Inferno und jeder Drache in jeder Galaxie und hier auf Erden konnte meine Macht spüren. Dann sah ich Elysara an, noch immer heilte mein Licht ihre Wunden. "Lass uns gehen mein Herz..." raunte ich sanft und flog mit ihr zum Anwesen zurück, ich landete wieder vor den sechs Drachen...



RE: Wir rufen den König - Elysara Veyrathis - 07-03-2026

Ich lag reglos in seinen Armen und spürte, wie mit jedem Herzschlag mehr von dem warmen Licht durch unsere Verbindung in mich zurückkehrte. Es heilte nicht nur meinen Körper, sondern auch die unzähligen Risse, die die Jahrhunderte in meiner Seele hinterlassen hatten. Dennoch fühlte ich mich unendlich schwach. Jede Bewegung kostete Kraft, die ich noch nicht wieder besaß. Als sich sein Körper anspannte, hob ich den Kopf nur einen winzigen Augenblick. Meine Sicht war verschwommen, die Welt vor meinen Augen bestand aus Licht und Schatten. Ich nahm die Stimmen nur gedämpft wahr, verstand ihre Worte kaum noch. Das Einzige, was ich klar spürte, war Aureon. Seine Nähe. Seine Wärme. Sein Herz. Dann durchströmte eine gewaltige Welle uralter Macht alles um uns herum. Sie war so vertraut, dass meine Seele sie augenblicklich erkannte. Instinktiv schmiegte ich mich etwas näher an ihn, während meine Finger sich schwach in den Stoff seiner Kleidung krallten. Selbst nach all der Zeit war er noch immer mein sicherer Hafen. Als die gewaltige Energie wieder verebbte, sank mein Kopf erschöpft gegen seine Schulter. Ich hatte weder die Kraft, nach hinten zu sehen, noch wollte ich meinen Blick von ihm lösen. Für mich spielte in diesem Moment nichts anderes eine Rolle als die Gewissheit, dass er tatsächlich hier war und mich hielt. Das alles was wir war ausgelöscht wurde störte mich nicht sie hatten nichts anderes verdient, sie zwangen mich zu dingen die ich niemals getan hätte nicht ohne Grund. Als er schließlich leise zu mir sprach und sagte, wir würden gehen, schloss ich für einen Moment die Augen und nickte kaum merklich. Bitte ja..., hauchte ich mit einer Stimme, die kaum mehr als ein Atemzug war. Während er sich mit mir erhob, spürte ich den Wind an meinem Gesicht. Zum ersten Mal seit unzähligen Jahrhunderten fühlte sich die kalte Luft nicht wie ein Gefängnis an, sondern wie Freiheit. Langsam hob ich den Blick, als wir schließlich wieder landeten. Vor uns standen die sechs Drachen, ihre Begleiter. Meine Augen ruhten einen Moment auf jedem Einzelnen von ihnen, ehe sie wieder zu Aureon zurückfanden. Ein schwaches, müdes Lächeln erschien auf meinen Lippen. Du hast... nicht aufgehört, nach mir zu suchen..., flüsterte ich leise. In meinen Augen standen Tränen, weil ich nach einer Ewigkeit voller Dunkelheit endlich wieder das Licht sehen durfte. Meine Kraft reichte kaum aus, um wach zu bleiben, doch ich wusste, dass ich diesmal keine Angst mehr haben musste. Solange ich in seinen Armen lag, war ich endlich wieder zu Hause,aber gerade als ich mich einfach nur anschmiegen wollte, erkannte ich den Fuchs neben einen der drachen, ich erkannte ihn deutlich und ich spürte noch immer magie in in was dich dort hin gehörte. Du bist dieser Fuchs....der mit dem bann... ich deutete an das er herkommen sollte, was er nach zögern auch tat, ich konnte nicht gehen daher wartete ich bis ich meine hand an seine Stirn legte. "Es tut mir leid was dir passiert ist,..."  ich hatte nicht viel magie aber ich nutzte den rest um noch schwarzemagie aus ihn zu ziehen, etwas was tief in ihn noch immer versteckt gewesen war, schwarzer rauch entkam seinen augen sammelte sich in eine Kugel die ich einfach zerdrückte. "Niemand...wird dich mehr finden..."  dabei ließ ich meinen arm wieder in mein schoß fallen und legte den Kopf an seine Brust, ich brauchte zeit aber ich würde wieder fitt werden, allein durch seine kraft die mich heilte sollte nichts zurück bleiben.


RE: Wir rufen den König - Saito Reyes - 07-03-2026

Ich sah zu den anderen, es war eine Weile her seit wir uns mal getroffen hatten. Aureon meinte die Zeit drängte und ich sah ihn an. Er wirkte wie ein Mann der zu lange gewartet hatte. Dann folgten wir ihm in diesen unterirdischen Raum, dort war eine Drachenstatue von der eine seltsame Energie ausging.

Er erklärte uns war wir tun mussten und das wir hier bleiben sollten, da wir nur hier sicher waren… Ich schloss schließlich die Augen, zuerst spürte ich nur mein Sonnenfeuer doch dann hörte ich es… es war eine Stimme, tief, rau… es war mein Vater. Saito, Sohn Xiuhcoatl, Sturm des Sonnenfeuers… Mein Sohn, dein Siegel trägt das Feuer der ewigen Sonne, entzünde das Urfeuer mein Sohn, mache unseren Fehler wieder ganz. und dann wurde mir heiß in der Brust.

Ein goldenes Siegel bildete sich durch mein Sonnenfeuer auf dem Boden und erhob sich vor Aureon. „Siegel des Feuers… Ich, Saito, Sohn des Xiuhcoatl, entfache das Feuer der Sonnen und rufe den König. Wir rufen den König, wir brechen die Siegel, die Drachen erinnern sich, lasst den Ursprung erwachen!„ das Siegel begann zu leuchten,… nachdem die anderen auch ihre Siegel erweckt hatten war selbst ich beeindruckt.

Aureon zerschlug eines nach dem anderen, als er mein Feuersiegel zersplitterte spürte ich wie eine Art Last von mir abfiel, es fühlte sich an wie ein fallender Stern… „Scheiße…“ hauchte ich als ich sah wie Aureon seine Macht entfaltete.

Er war nicht nur gewaltig, er war… unbeschreiblich. Ich spürte wie der Drache in mir sich verneigte. Dann erhob er sich und keine Ahnung ob es nur Minuten oder eine Stunde war… doch als er wieder kam hatte er eine Frau auf dem Arm. Ich hatte die ungeheure Macht gespürt und ich hatte sie gesehen, selbst von hier unten… „Absoluter Wahnsinn…“ murmelte ich.



RE: Wir rufen den König - Nevara Skaldorm - 07-03-2026

Ich hatte Aureon aufmerksam zugehört, ohne ihn ein einziges Mal zu unterbrechen. Allein der Blick in seine Augen genügte, um zu verstehen, wie viel auf dem Spiel stand. Als wir ihm in den verborgenen Raum folgten, legte sich eine ehrfürchtige Stille über mich. Die gewaltige Drachenstatue wirkte, als würde sie selbst noch leben, als würde sie seit Äonen darauf warten, dass dieser Moment endlich eintrat. Ich schloss die Augen und ließ meine Magie frei fließen. Zuerst spürte ich nur die vertraute Energie, die seit meiner Geburt in mir schlummerte. Dann wurde alles still. Aus dieser Stille erhob sich eine tiefe, gewaltige Stimme. Ich hatte sie nie zuvor gehört und erkannte sie dennoch sofort. Mein Vater. Nevara... Tochter Jörmungandrs... Das Siegel trägt den ewigen Kreislauf. Was einst gebunden wurde, muss gelöst werden. Was zerbrochen wurde, muss seinen Ursprung wiederfinden. Öffne den Weg für den Ersten. Im selben Moment breitete sich eine gewaltige Macht in meiner Brust aus. Smaragdgrüne und tiefschwarze Energie floss durch meinen Körper, während sich vor mir ein uraltes Siegel erhob. Es bestand aus ineinander verschlungenen Schlangen, die sich gegenseitig in den Schwanz bissen und einen vollkommenen Kreis bildeten. Goldene Runen glommen zwischen ihren Schuppen, als würden sie seit Anbeginn der Zeit auf diesen Augenblick gewartet haben. Ich öffnete die Augen und sah zu Aureon. Siegel des ewigen Kreislaufs... Ich, Nevara, Tochter Jörmungandrs, rufe den König. Wir rufen den König, wir brechen die Siegel, die Drachen erinnern sich, lasst den Ursprung erwachen. Das Siegel begann zu leuchten und als Aureon es mit seinem Speer zerschlug, durchströmte mich eine uralte Kraft. Es war, als hätte sich eine Kette gelöst, die ich mein ganzes Leben getragen hatte, ohne sie je wahrgenommen zu haben.  Mir wurde in diesem Moment bewusst, weshalb man ihn den Urdrachen nannte. Als er schließlich davonflog, blieb nichts als Stille zurück. Niemand sagte viel. Wir warteten einfach. Als Aureon zurückkehrte und die Frau in seinen Armen trug, blieb mein Blick sofort an ihr hängen. Sie wirkte erschöpft und zerbrechlich, als hätte die Zeit selbst versucht, sie auszulöschen. Trotzdem ging von ihr eine uralte Schönheit aus, die selbst in ihrem geschwächten Zustand noch spürbar war. Ich sah zwischen ihr und Aureon hin und her und konnte nicht anders, als leise zu lächeln. Als ich dann sah wie wie den Feuerfuchs mit letzter Kraft heilte blickte ich zu Saito Von beiden geht eine Kraft aus sowas habe ich noch nie gespürt...


RE: Wir rufen den König - Damien Kurogane - 07-03-2026

Ich war mit Kaelith hier angekommen, dieses Anwesen war wirklich unglaublich gewaltig. Man spürte die Macht die von hier ausging. Natürlich machten sie ihre Witze aber dennoch sah ich Kaelith an und streichelte seine Hand. "Mach dir keine Gedanken,... sie sind alle unglaublich nett und die besten Beschützer die du haben kannst." sagte ich sanft zu ihm und küsste seine Hand. Dann sprach Aureon von den Siegel und führte uns gemeinsam nach unten.

Hier unten herrschte eine andere Stimmung. Diese Drachenstatue fühlte sich an als würde sie atmen. Ich sah Aureon an und sah dann seine mächtige Lanze, die Macht die von ihr ausging ließ meinen Drachen den Kopf senken vor Ehrfurcht. Er sprach von den Siegeln und ich schloss auch die Augen... zuerst war da nichts außer der vertrauten Stille und dem inneren Rauschen. Doch dann tauchte ich tiefer, ich spürte wie mich etwas erfasste, eine Welle aus den tiefen des Ozeans.

Eine vertraute Stimme ertönte in mir. Ich kannte sie, denn mein Vater hatte bereits schon einmal zu mir gesprochen. Mein Sohn,... mein Blut, mein Erbe aus der Tiefe... du trägst das Siegel des Urmeers, was vergraben war in den Tiefen muss empor gehoben werden. und dann spürte ich es,... ein Wirbel aus Wasser bildete sich vor mir und formte ein Siegel aus Untiefen des Meeres. Es sah aus wie das Meer des Ozeans das ich zu einem Siegel formte.

"Was Jahrtausende verborgen in der Tiefe lag, hole ich zurück an die Oberfläche. Ich rufe die Tiefen des Meeres,... Ich Damien, Sohn des Ryujin, rufe den König. Wir rufen den König, wir brechen die Siegel, die Drachen erinnern sich, lasst den Ursprung erwachen." sprach ich und das Siegel begann zu strahlen, Aureon durchbrach es mit seiner Lanze und ich hatte das Gefühl eine Flutwelle brach endlich über mir herein und befreite mich von einer Last die mir vorher nie bewusst war. Dann, als alle Siegel gebrochen waren, erhob er sich in den Himmel und ich schaute ihm nach.

"Unglaublich..." hauchte ich leicht und als er zurück kam sah ich Elysara... sie wirkte erschöpft, ja fast gebrochen. Dennoch bat sie Kaelith zu sich und ich nickte ihm zu, sie zog die letzte dunkle Magie aus ihm heraus, mit ihrer letzten Kraft. Mit einem warmen Lächeln sah ich meinen kleinen Fuchs an. Ich wusste von Anfang an, dass er besonders ist, aber nicht so... umso stolzer war ich ihn an meiner zu wissen. Ich sah ihn an,... "Ich liebe es wenn dein Feuer so strahlt..." flüsterte ich ihm zu.



RE: Wir rufen den König - Kaelith Ember - 07-03-2026

Ich hatte mich noch nie so klein gefühlt wie in diesem Moment. Schon als wir das Anwesen betreten hatten, war mir klar geworden, dass dies kein gewöhnlicher Ort war. Alles hier wirkte uralt, als hätte die Zeit selbst einen Bogen um diese Mauern gemacht. Die Macht, die in der Luft lag, war so gewaltig, dass mein Feuer unruhig flackerte, obwohl ich gar nichts dafür tat. Als Damien meine Hand streichelte und mir versicherte, dass ich mir keine Gedanken machen musste, entspannte ich mich ein wenig. Sein Kuss auf meinen Handrücken ließ mich lächeln und ich drückte seine Finger sanft. Ich glaubte ihm. Wenn er sagte, dass ich hier sicher war, dann war ich es auch. Gemeinsam folgte ich den anderen nach unten und schon beim Betreten des verborgenen Raumes lief mir eine Gänsehaut über den Rücken. Die Drachenstatue wirkte tatsächlich lebendig. Es war, als würde sie jeden von uns beobachten und genau wissen, warum wir hier waren. Ich blieb dicht bei Damien, während die anderen ihre Augen schlossen und einer nach dem anderen ihre Siegel fanden. Ehrfürchtig beobachtete ich, wie jedes einzelne erschien und wie Aureon sie mit seiner gewaltigen Lanze zerschlug. Mit jedem gebrochenen Siegel veränderte sich die Atmosphäre, bis der ganze Raum von einer Macht erfüllt war, die ich kaum begreifen konnte. Als Aureon schließlich fortflog, blieb ich still zurück und wartete gemeinsam mit den anderen. Ich wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, bis er zurückkehrte. Als ich die Frau in seinen Armen sah, zog sich etwas in meiner Brust zusammen. Sie wirkte so zerbrechlich, als hätte man ihr über eine Ewigkeit hinweg alles genommen. Trotzdem lag in ihren Augen eine Wärme, die mich sofort berührte. Als sie mich ansah und zu sich bat, zögerte ich einen kurzen Moment. Ich trat näher und kniete mich vorsichtig vor sie. Als sie ihre letzte Kraft nutzte und die dunkle Magie aus mir herauszog, durchfuhr mich ein Gefühl, das ich noch nie erlebt hatte. Es war, als würde etwas, das mich die ganze Zeit unbemerkt beschwert hatte, meinen Körper verlassen. Die Dunkelheit verschwand und an ihre Stelle trat eine angenehme Wärme. Mein Feuer flackerte auf, heller und klarer als jemals zuvor. Ich atmete tief ein und sah ungläubig auf meine Hände. Alles fühlte sich leichter an. Freier. Vielen dank... Als ich wieder zu Damien aufsah und seine leisen Worte hörte, konnte ich nicht verhindern, dass meine Wangen warm wurden. Ein sanftes Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus und ich lehnte mich ein Stück an ihn. Das liegt daran, dass ich dich an meiner Seite habe, murmelte ich leise und verschränkte vorsichtig meine Finger mit seinen. Du hast mich nie aufgegeben... nicht einen einzigen Moment. Dafür werde ich dir mein ganzes Leben dankbar sein.  Ich sah ihn noch an bevor ich wieder zu dne Urwesen blickte das heute war so unglaublich


RE: Wir rufen den König - Taron Valen - 07-03-2026

Gewaltig war noch untertrieben,... als ich mit Liora angekommen war erfasste mich bereits dieses gewaltige Gefühl. "Der Wahnsinn..." ich ging mit ihr ins Wohnzimmer und sah Aureon. Er meinte die Zeit drängte und führte uns nach unten, schon als wir hier ankamen spürte ich das Herz das atmete in dieser Statue. "Einfach nur krass..." murmelte ich und dann sagte er uns was wir tun sollten.

Ich schloss die Augen, ich spürte am Anfang nur das vertraute dröhnen der Erde in meiner Brust doch dann kam es... ein Schlag der tiefer ging. Ich sah meinen Vater, Terrakos vor mir und auch er sprach zu mir. Taron, mein Sohn... Kind des Urgesteins, in dir schlägt das Herz der Erde, alles was die Welt zusammenhält. Was gebrochen wurde muss zusammengesetzt werden. und dann spürte ich es, ich hockte mich auf den Boden und legte meine Hand auf den Stein unter uns.

Ein Riss bildete sich, er pulsierte wie ein Herz. "Was einst gebannt wurde, wird wieder geöffnet. Ich Taron, Sohn des Terrakos, Träger des Urgesteins... Ich öffne das Herz der Erde, ich rufe den König. Wir rufen den König, wir brechen die Siegel, die Drachen erinnern sich, lasst den Ursprung erwachen." sagte ich und das Siegel formte sich aus dem Riss unter uns aus Wurzeln, Pflanzen und Gestein.

In dem Moment als Aureon es zerschlug spürte ich wie eine Art Stein von meinen Schultern abfiel. Schließlich erhob er sich in die Luft und kehrte später mit dieser Frau zurück. Sie war so schön, obwohl sie erschöpft wirkte von dem Schmerz der Jahrhunderte. Ich sah ihn an und war angenehm beeindruckt von diesem Mann. "Das ist sowas von der Hammer..." murmelte ich...



RE: Wir rufen den König - Liora Caelia Fernwood - 07-03-2026

Ich war Taron schweigend gefolgt und hatte seine Hand die ganze Zeit nicht losgelassen. Je tiefer wir in das Anwesen hinabstiegen, desto stärker wurde dieses eigenartige Gefühl in mir. Es war keine Stimme, die mich rief, und doch reagierte etwas in meinem Inneren auf die uralte Macht, die diesen Ort erfüllte. Die Erde, mit dem ich seit jeher verbunden war, schien sich meinem Herzschlag anzupassen. Ich beobachtete, wie einer nach dem anderen die Augen schloss und den Stimmen ihrer Väter lauschte. Ich hörte nichts. Trotzdem war es unmöglich, sich der Bedeutung dieses Augenblicks zu entziehen. Als Taron seine Hand auf den Boden legte und sich der Stein unter ihm öffnete, hielt ich unwillkürlich den Atem an. Das Siegel, das sich aus Felsen, Wurzeln und uralter Erde erhob, wirkte lebendig. Es war wunderschön und zugleich überwältigend. Während Aureon die Siegel eines nach dem anderen zerschlug, konnte ich spüren, wie sich etwas in den Drachen veränderte. Ihre Ausstrahlung wurde stärker, freier, als hätten sie einen Teil von sich zurückerhalten, der ihnen ihr ganzes Leben gefehlt hatte. Ich lächelte, als ich Tarons Gesicht sah. Selbst ohne seine Worte erkannte ich, dass auch in ihm eine Last verschwunden war. Als Aureon schließlich erwachte und sich in den Himmel erhob, konnte ich den Blick kaum von ihm lösen. Noch nie hatte ich eine solche Macht erlebt. Als er zurückkehrte und die Frau in seinen Armen trug, zog sich mein Herz zusammen. Sie wirkte unglaublich zart, als könnte bereits ein stärkerer Windstoß sie forttragen, und doch lag in ihr eine Würde, die sich nicht brechen ließ. Ihre Augen erzählten von einer Ewigkeit voller Leid, ohne dass sie auch nur ein einziges Wort sprechen musste. Ich sah kurz zu Taron und drückte seine Hand etwas fester.  Mein Blick glitt noch einmal zu Aureon und Elysara. Es war unmöglich, die Verbindung zwischen ihnen zu übersehen. Ich lächelte warm. Ihr hattet also eine art stein auf eurer seele für das ihr nichtmal was konntet...


RE: Wir rufen den König - Kaiton Khan - 07-03-2026

Nachdem sich alle versammelt hatten sah ich Nerissa. Sie meinte ob es nicht auch riskant wäre etwas so mächtiges zu erwecken. "Ich glaube weniger, dass er wirklich eine Gefahr für uns oder die Welt ist..." glaubte ich zumindest und dann gingen wir nach unten,... ich sah Aureon an als er erklärte war wir tun sollten.

Dann sah ich zu Saito, Damien, Taron, Drake und Nevara... alle drei schufen ihre Siegel und ich seufzte leicht bevor ich die Augen schloss genau wie sie. In dem Moment als ich diesen tiefen Sturm in mir spürte wurde es kalt in meiner Brust. Und dann hörte ich ihn zum ersten Mal... Kukulkan... meinen Vater. Kaiton, mein Flügel des Windes. Träger des Atems der Welt... das Unrecht das geschehen ist muss gerichtet werden. Entfessle deinen Atem und forme den Sturm neu. ich atme aus und aus meinem Atem bildete sich ein Siegel in den Farben des uralten Windes.

"Ich führe den ewigen Wind, Kaiton, Hüter der Freiheit, Sohn des Kukulkan... Ich trage den ersten Wind und rufe den König. Wir rufen den König, wir brechen die Siegel, die Drachen erinnern sich, lasst den Ursprung erwachen." sagte ich dann und das Siegel pulsierte. Als Aureon auch dieses zerschlug war es als konnte ich endlich wieder atmen... ich holte tief Luft und fühlte mich befreiter. "Was..." doch dann erhob er sich, nachdem er das Himmelssiegel von Drake zerschlagen hatte.

Es war ein Anblick der selbst mir den Atem verschlug. Nun standen wir hier... und als er mit dieser Frau zurück kam spürte ich das Leid das sie durchgemacht hatte förmlich. Sie wirkte so zart,... so zerbrechlich und nutzte dennoch ihre letzten Kräfte um den Feuerfuchs zu befreien von der verbliebenen Dunkelheit.



RE: Wir rufen den König - Nerissa Elaris Vaelor - 07-03-2026

Ich hatte meine Frage nicht gestellt, weil ich Aureon misstraute. Es war vielmehr der Respekt vor einer Macht, die älter war als alles, was ich je gekannt hatte. Als Kaiton mir antwortete, nickte ich langsam. Ich vertraute seinem Urteil. Wenn jemand von den Drachen überzeugt war, dass Aureon nicht die Gefahr war, vor der man sich fürchten musste, dann genügte mir das. Gemeinsam folgte ich den anderen hinunter und schon nach den ersten Schritten spürte ich wieder diese uralte Präsenz. Sie lag nicht schwer auf meinen Schultern, sondern umgab mich wie die tiefsten Strömungen des Ozeans. Still beobachtete ich, wie einer nach dem anderen die Augen schloss und den Stimmen ihrer Väter lauschte. Als sich die verschiedenen Siegel nacheinander erhoben, konnte ich den Blick kaum von ihnen lösen. Jedes war einzigartig, als würde es den Drachen widerspiegeln, der es erschaffen hatte. Besonders als Kaitons Windsiegel entstand und sich wie lebendige Luft durch den Raum bewegte, musste ich unwillkürlich lächeln. Es passte zu ihm. Frei, kraftvoll und ständig in Bewegung. Als Aureon schließlich die Siegel mit seiner Lanze zerschlug, veränderte sich die Atmosphäre mit jedem Schlag. Die Magie der Drachen wurde greifbar und selbst ich konnte spüren, wie etwas Altes und Mächtiges in ihnen erwachte. Als Aureon seine wahre Gestalt offenbarte und den Raum verließ, blieb ich schweigend an Kaitons Seite stehen. Die Stille fühlte sich plötzlich viel größer an. Erst als er zurückkehrte, löste ich den Blick von der Tür. Die Frau in seinen Armen ließ mein Herz schwer werden. Sie war wunderschön, selbst in ihrer Schwäche, doch ihre Erschöpfung war nicht zu übersehen. Es wirkte, als hätte man ihr über eine Ewigkeit hinweg jedes bisschen Kraft geraubt. Als sie sich trotz ihres Zustands dem kleinen Feuerfuchs zuwandte und mit den letzten Reserven ihrer Magie die verbliebene Dunkelheit aus ihm zog, spürte ich, wie sich meine Kehle zuschnürte. Sie hätte jedes Recht gehabt, nur an sich selbst zu denken, und doch setzte sie ihre ersten Kräfte dafür ein, jemand anderem zu helfen. Für mich sagte das mehr über ihren Charakter aus als jede Geschichte, die man über sie hätte erzählen können. Ich trat unbewusst etwas näher an Kaiton heran und legte meine Hand in seine. Jetzt verstehe ich. Nicht ihre Macht macht sie so besonders... sondern ihr Herz. Sie hatten eine einzigartige Verbindung die man nicht nur sah sondern auch spürte.