LA Nights
Sonne und Mond - Druckversion

+- LA Nights (https://losangelesnights.de/Upload)
+-- Forum: (https://losangelesnights.de/Upload/forumdisplay.php?fid=1)
+--- Forum: City (https://losangelesnights.de/Upload/forumdisplay.php?fid=2)
+--- Thema: Sonne und Mond (/showthread.php?tid=19)

Seiten: 1 2


RE: Sonne und Mond - Astraeon - 07-14-2026

Selbst über alle Welten würde ich diesen letzten Ruf hören. Ich war gerade in meinem Anwesen angekommen, gemeinsam mit Lumenaria und meiner kleinen Schwester wollten wir hier leben. Ich stand auf dem Balkon vor dem Schlafzimmer als ich den winzigen Funken an. Ich sah wie die Sonne kalt wurde,... "Fuck, was..." dann hörte ich den verzweifelten Ruf des sterbenden Licht.

"Scheiße!!" ich sah Lumenaria an. "Ich muss zu Tharion!" sagte ich und sprang vom Balkon. Sofort löste ich mich in violettem Sternennebel auf. Bei dem Anwesen angekommen spürte ich bereits dieses Biest, eigentlich hatte ich sie zuletzt auf einem völlig verlassenen Stern gesehen. Sie musste eines der Kreaturen gewesen sein die der Sammler gefangen hatte, was an sich sehr beeindruckend war. Ich erschien beim Anwesen und ging schweigend hinein.

Als ich Tharion spürte und wie sein Licht rasend schnell verblasste ging ich zu dem Raum, ich stieß die Männer vor der Tür einfach weg. Dann trat ich ein... Ich sah Tharion am Boden, Nyssara geschwächt und halb nackt und dieser Wicht der sie festhielt.

Scheiße wer bist du denn?! ohne ihm zu antworten schloss ich die Augen und rief alle vergangenen Sterne an, jede Erinnerung des Universums und kehrte das Gift durch die Kräfte des Ursprungs  um. Ich zog es aus ihm heraus...

Hallo!! Bist du noch ganz dicht?! erst als Tharion gerettet war sah ich zu ihm auf. "Du bist ein ganz schön armseliger Wicht..." Tharion öffnete lang seine Augen,... mach hörte ein Zischen in den Mauern. Doch bisher konnte ich nichts gegen sie ausrichten, außerdem war sie nicht zu töten...



RE: Sonne und Mond - Lumenaria - 07-14-2026

Ich hatte Astraeons Reaktion sofort bemerkt. Noch bevor ich selbst die Veränderung vollständig begreifen konnte, war er bereits verschwunden. Einen Moment blieb ich auf dem Balkon unseres Anwesens stehen und blickte in den Himmel. Selbst von hier aus spürte ich, wie Tharions Licht schwächer wurde und sich ein kalter Schatten über das Gleichgewicht legte. Meine Finger schlossen sich unwillkürlich um das Geländer. Ich wusste, was dieser Ruf bedeutete. Wenn Astraeon selbst ohne zu zögern aufbrach, dann war die Lage ernster, als Worte es beschreiben konnten. Trotzdem setzte ich mich nicht in Bewegung. Ich vertraute ihm. Seit Anbeginn der Schöpfung war er derjenige gewesen, der selbst in den dunkelsten Stunden einen klaren Weg fand. Sollte seine Kraft allein nicht ausreichen, würde ich den Ruf ebenso hören wie er den von Tharion gehört hatte. Dann würde ich ohne einen Augenblick zu zögern zu ihnen eilen. Bis dahin blieb ich dort, wo ich war. Pass auf sie auf, flüsterte ich kaum hörbar in die Stille und sah zu seiner Schwester die zu mir auf den Balkon kam auch sie hatte es gehört aber noch immer hatte sie ihre stimme nicht wieder ich lächelte sie sanft an und streichelte ihr über den Rücken,. Er wird rufen wenn er uns braucht... ich wollte sie nicht in gefahr bringen also sah ich in den Himmel und wartete das ich etwas spürte.


RE: Sonne und Mond - Tharion Asteris - 07-14-2026

Ich spürte wie ich immer schwächer wurde, und ich konnte nur zusehen wie er Nyssara behandelte. Sein Grinsen war widerlich... seine Gier deutlich spürbar. Doch die Schlange hatte seinen Geist vergiftet. Tze,... selbst wenn. Das Gefühl dich gefickt zu haben und ihn gebrochen zu haben, diesen perfekten Prinzen der einfach alles hat, ist es Wert! Neid war eine perfekte Quelle für die Blutschlange. Dann erschien Astraeon.

Mein Freund und der einzige der selbst in den finstersten Stunden einen kühlen Kopf behielt. Sein Wissen ging noch über meines Hinaus... einfach weil er älter war. Er schaffte es wirklich mich zu retten und ich öffnete die Augen, dankbar sah ich ihn an. Ich konnte nicht anders und umarmte ihn einfach. Ey vorsichtig, sonst werde ich noch blond und sehe Einhörner über Regenbögen hüpfen. ich lachte und hielt mir den Bauch.

Dann richtete ich mich auf und ging zu Nyssara. Ich sah sie an und legte meine Hand an ihre Wange, stärkte so ihr eigenes Mondlicht, stellte unser Gleichgewicht wieder her. Ich legte meine Stirn an ihre und zog meine Jacke aus um sie ihr umzulegen.

Dann hörte ich das Zischen,... diesmal hatte sie verloren doch sie war nicht fort. Ich sah zu Adrian,... "Das werde ich dir niemals verzeihen." versicherte ich und sah Astraeon an,... "Du kannst mit ihm tun was du willst... ist mir gleich." sagte ich und sah Nyssara an.



RE: Sonne und Mond - Nyssara Lunareth Asteris - 07-14-2026

Wegen Neid ? Und Rache? Du bist wirklich krank...  ich konnte nicht fassen wie sehr jemand so gierig werden konnte, ich würde selbst dafür sorgen das sein ruf in den Keller gehen würde, er würde kein cent mehr verdienen wenn er den noch lebte, nachdem  Astraeon  mit ihm fertig war.
Als Tharion die Augen wieder öffnete, fiel eine Last von meinem Herzen, die ich nicht in Worte hätte fassen können. Ich hatte ihn noch nie so nah am Rand des endgültigen Endes gesehen. Als er Astraeon einfach in die Arme schloss, musste trotz allem ein schwaches Lächeln über meine Lippen huschen. Selbst nach all den Äonen verloren die beiden nie ihre Art miteinander umzugehen. Für einen kurzen Augenblick fühlte sich alles beinahe wieder normal an. Doch nur beinahe. Noch immer lag der Geruch des Giftes in der Luft und das leise Zischen der Blutschlange kroch durch die Mauern wie eine drohende Erinnerung daran, dass dieser Albtraum noch nicht vorbei war. Als Tharion schließlich zu mir kam, begegnete ich seinem Blick mit einer Mischung aus Erleichterung und unendlicher Liebe. Seine Hand an meiner Wange ließ mein geschwächtes Mondlicht augenblicklich auf sein Sonnenlicht reagieren. Wärme und silberner Schein flossen wieder ineinander, als hätten sie sich nie getrennt. Ich schloss für einen Moment die Augen, als er seine Stirn an meine legte, und atmete zum ersten Mal seit langer Zeit wieder ruhig ein. Seine Jacke legte sich über meine Schultern und ich zog sie unbewusst etwas enger um mich. Es war nicht die Kälte, die mich frösteln ließ, sondern der Gedanke daran, wie nah ich ihn beinahe verloren hätte. Langsam hob ich eine Hand und strich sanft über seine Wange. Ich dachte einen Augenblick lang... ich würde dein Licht verlieren, flüsterte ich leise. Das werde ich nie wieder zulassen. Erst danach wandte ich meinen Blick Adrian zu. Alles Mitgefühl, das ich noch vor wenigen Minuten für den Mann empfunden hatte, war verschwunden. Vor mir stand keine bedauernswerte Seele mehr, sondern jemand, der aus freiem Willen zugelassen hatte, dass Gier und Neid ihn zu einem Werkzeug machten. Dennoch wusste ich, dass nicht allein er sprach. Die Blutschlange hatte ihre Fänge tief in seinen Geist geschlagen.  Meine Finger verschränkten sich wieder mit Tharions, als wollte ich mich vergewissern, dass sein Licht wirklich zurückgekehrt war. Dann sah ich zu Astraeon. In meinen Augen lag unendliche Dankbarkeit. Du bist rechtzeitig gekommen, sagte ich ruhig und lächelte ihn dankbar an, das der Abend so verlief hätte ich weniger gedacht. Mir gehts gut...danke  flüsterte ich zu Tharion und lächelte vorsichtig, zum Glück war nicht viel passiert außer das mein Kleid zerstört und sein Gift geheilt wurde.


RE: Sonne und Mond - Astraeon - 07-14-2026

Ich musste bei Tharions Umarmung grinsen. Der spruch musste einfach sein. Als er zu Nyssara ging sah ich die beiden an. Mit einem Lächeln richtete ich mich auf. Ich ging zu ihr und legte meine Stirn an ihre. Den letzten Tropfen des giftes zog ich an einem schwarzen Faden in mich hinein. Dann streichelte ich ihre Wange und küsste ihre Stirn.

"Ich komme immer wenn ihr mich ruft, das weißt du doch kleine Schwester... Ganz nebenbei erwähnt, ich habe endlich Seraphine wieder gefunden..." erzählte ich ihr und erst dann sah ich zu diesem Adrian. Ich spürte die blutschlange deutlich und sie wich zurück vor mir. Sie kannte mich und sie fürchtete Noxithar... wenngleich er nicht hier war, mein Weltenverschlinger war nie weit entfernt. Ich ging auf den Mann zu und blieb vor ihm stehen.

"Weißt du was ich gar nicht leiden kann,... wenn man meiner Familie schaden will. Und im Gegensatz zu ihnen bin ich weder barmherzig noch gnädig. Ich bin,... endgültig!" saqte ich und ließ ihn die Enden der Sterne spüren, eine Last die beinahe erdrückte. Endlose Leere breitete sich in ihm aus, der Einfluss der Blutschlange verstummte und zurück blieb nur Leere. Die Dunkelheit würde ihn zerstören. Ich seufzte und schickte einem violetten Sternenfunken zu genau dem, den wir vor kurzem noch verärgert hatten.

Nathair... vielleicht gab es die Möglichkeit einen Kompromiss zu schaffen. Kreaturen wie die Blutschlange sollten in einem Ort wie seinem Gefängnis versiegelt sein. "Lumenaria und Seraphine würden sich bestimmt freuen euch bald zu sehen." ich lächelte und ging dann. Die beiden verdienten Zweisamkeit,... schließlich kam ich zu Lumenaria zurück.



RE: Sonne und Mond - Lumenaria - 07-14-2026

Ich hatte seine Rückkehr schon gespürt, noch bevor Astraeon wieder durch die Türen unseres Anwesens trat. Sein Sternenlicht war ruhiger geworden und als ich den leisen Ausdruck in seiner Aura wahrnahm, wusste ich, dass Tharion lebte. Erst da löste sich die Anspannung in meiner Brust. Ich drehte mich zu ihm um und lächelte sanft, als er auf mich zukam. Ohne ein Wort schloss ich ihn in meine Arme und strich langsam über seinen Rücken. Willkommen zu Hause, sagte ich leise und hob den Blick zu ihm. In seinen Augen lag noch immer die unendliche Weite des Universums, doch auch etwas, das ich nur selten sah Erschöpfung. Behutsam legte ich eine Hand an seine Wange und ließ warmes Sternenlicht durch meine Fingerspitzen fließen. Es sollte keine Wunden heilen, sondern lediglich die Last ein wenig von seinen Schultern nehmen. Du hast wieder alles getragen, nicht wahr? Ganz so, wie du es immer tust. Ein sanftes Lächeln huschte über meine Lippen Ich freue mich auch darauf, Nyssara und Tharion wiederzusehen. Hoffentlich unter deutlich friedlicheren Umständen. Für einen Moment schwiegen wir beide und ich sah in den nächtlichen Himmel hinaus, wo unzählige Sterne funkelten. Was war schuld das er beinah gestorben ist? Was ist passierT?  mein Blick ging zu Seraphine die neben uns stand und uns zuhörte, schweigend mit einem sanften lächeln auf den Lippen. Es ist also noch immer nicht vorbei.... aber genau das hatten wir bereits gespürt das irgendwas anders war das etwas kommen würde, das würde immer wieder so sein bis sich das Gleichgewicht wieder normalesiert hatte. Ich kuschelte mich in seinen Armen und seufzte zufrieden. Wieso kann man nicht einfach mal frieden haben


RE: Sonne und Mond - Tharion Asteris - 07-19-2026

Nachdem Astraeon noch rechtzeitig gekommen war und mich vor Schlimmerem bewahrt hatte konnte ich nicht anders als ihn zu umarmen. Ich sah ihn an und grinste nur bei seinem Kommentar. Dann jedoch hatte ich keinerlei Gründe mehr was mich noch hier hielt. Ich sah Nyssara an, meine wunderschöne Königin, mein Licht in der Finsternis. Ihre Berührung an meiner Wange und ihre Sorge rührten mein Herz zutiefst.

Ich liebte sie einfach so sehr... mehr als alles andere. "Du wirst mich niemals verlieren. Ich würde dich niemals allein lassen." hauchte ich und küsste ihre warmen Lippen. Ihr Blick zu Adrian war mir nicht entgangen. Ich sah wie sie ihn ansah, voller Wut und Verachtung. "Lass uns gehen meine Liebe." hauchte ich und ging dann mit ihr zu unserem Auto. Ich schaute zum Himmel und sah die Silhouette von Aion in den Sternen.

Unser aller Vater hatte längst bemerkt, was hier los war... auch wenn er nicht eingreifen durfte, zu wissen, dass er da war und über uns wachte war sehr beruhigend. Ich hatte gesehen wie Astraeon irgendetwas geplant hatte, was auch immer er wieder er vorhatte, ich war mir sicher, das er das hinbekam. Astraeon war der Älteste von uns Acht,...

Als ich auch die Silhouette von Cosmyra sah und damit wusste das auch unsere Mutter über uns war drückte ich sanft Nyssaras Hand. "Sie wissen längst bescheid..." sagte ich leise zu ihr während ich ihr die Tür aufhielt und ihr beim Einsteigen half. Dann stieg ich selbst ein und fuhr schließlich los.

Wir waren gerade kurz vor dem Anwesen angekommen als ich diese zischende Stimme in meinem Kopf hörte. Ich bin nicht die einzige und wir werden euch Wesen des Ursprungs alle vernichten... ich wusste, dass es die Blutschlange war. Dennoch beunruhigte mich das ein bisschen und als ich vor unserem Anwesen anhielt blieb ich noch einen Moment sitzen.



RE: Sonne und Mond - Nyssara Lunareth Asteris - 07-19-2026

Ich erwiderte seinen Kuss voller Liebe und legte meine Stirn noch einen Moment gegen seine. Allein seinen Herzschlag wieder so ruhig zu hören, ließ die letzten Schatten der Angst langsam aus meiner Seele weichen. Für einen winzigen Augenblick schloss ich die Augen und atmete seinen vertrauten Duft ein. Noch nie hatte ich so deutlich gespürt, wie nah ich daran gewesen war, ihn zu verlieren. Seine Worte ließen mein Herz dennoch ruhiger schlagen und ich lächelte sanft. Das Gleiche verspreche ich dir, flüsterte ich. Ganz gleich, welche Dunkelheit sich uns entgegenstellt... ich werde immer an deiner Seite sein. Gemeinsam verließen wir schließlich dieses Haus, das sich inzwischen eher wie ein Ort der Verderbnis anfühlte als wie das Zuhause eines Sterblichen. Ich warf keinen Blick mehr zurück. Adrian war längst nicht mehr die eigentliche Gefahr gewesen. Die Blutschlange hatte etwas viel Größeres offenbart. Als wir draußen ankamen und Tharion zum Himmel blickte, folgte ich seinem Blick. Zwischen den Sternen erkannte ich die vertraute Präsenz unseres Vaters. Aion hatte alles gesehen. Seine stille Gegenwart war wie ein sanfter Windhauch, der durch das Universum strich und uns wissen ließ, dass wir niemals wirklich allein waren. Wenige Augenblicke später spürte ich auch Cosmyra. Ihre Liebe war ebenso allgegenwärtig wie das Sternenlicht selbst und ein warmes Lächeln erschien auf meinen Lippen. Als Tharion mir die Tür öffnete, strich ich kurz über seine Hand, bevor ich einstieg. Während der Fahrt schwieg ich. Mein Blick ruhte auf den vorbeiziehenden Lichtern der Stadt, doch meine Gedanken waren längst weit entfernt. Kurz bevor wir unser Anwesen erreichten, spürte ich, wie Tharions Hand am Lenkrad für einen winzigen Moment innehielt. Noch ehe er etwas sagte, wusste ich, dass auch er ihre Stimme gehört hatte. Als der Wagen schließlich zum Stehen kam und er einfach sitzen blieb, legte ich meine Hand sanft auf seine.  Ich verschränkte meine Finger mit seinen und schenkte ihm ein sanftes Lächeln. Was auch immer kommt wir halten alle zusammen...und zerstören diese Gefahr  flüsterte ich, löste mich dann von ihm und stieg aus dem Wagen, zog dabei die jacke mehr um mich herum, ich brauchte wirklich andere kleidung es wurde recht frisch. Ich brauch was zum anziehen, komm lass uns reingehen  sagte ich als ich auf der Fahrerseite ankam und zu ihm blickte. Und lass uns zur Ruhe kommen.