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Hinter der Bühne wartet die Dunkelheit - Elian Vesper - 07-04-2026 Der Applaus des Konzerts hallte mir noch in den Ohren nach, obwohl wir die Halle längst verlassen hatten. Die anderen waren noch mit Interviews beschäftigt und Tyron hatte mir angeboten zu warten, doch ich hatte gelächelt und behauptet, ich wolle nur kurz frische Luft schnappen. Es waren nur ein paar Minuten. Was sollte schon passieren? Ich zog die Kapuze über den Kopf und lief die schmale Gasse entlang, die hinter der Arena zu den Tourbussen führte. Die Nacht war ruhig. Zu ruhig. Erst als ich Schritte hinter mir hörte, blieb ich kurz stehen. Als ich mich umdrehte, standen dort fünf Männer. Sie trugen keine Fanartikel, keine Plakate, keine Handys. Nur kalte Blicke. Einer von ihnen grinste schief. "Na sieh mal einer an. Der kleine Engel hat sich verlaufen." Ich senkte den Blick. Ich möchte keinen Ärger. "Natürlich nicht", lachte ein anderer. "Genau deshalb bist du doch in der Band. Hübsch aussehen und ein bisschen auf Tasten drücken." Sie kamen näher. Mein Herz begann schneller zu schlagen. Ich machte einen Schritt zurück, doch mein Rücken stieß bereits gegen die kalte Mauer. "Die Band wäre ohne dich besser dran", sagte der Größte und packte mich am Kragen. "Du passt da überhaupt nicht rein. Zwischen echten Musikern wirkst du wie ein Kind." Ich versuchte ruhig zu bleiben. Tyron hatte immer gesagt, ich solle in gefährlichen Situationen nicht diskutieren. Also schwieg ich. Doch genau das schien sie noch wütender zu machen. Die erste Faust traf mich in die Seite. Mir blieb die Luft weg und ich sackte gegen die Wand. Noch bevor ich mich aufrichten konnte, spürte ich den nächsten Schlag gegen meine Schulter. "Wehr dich doch!", höhnte einer. "Oder kannst du nur auf deinem Keyboard stark sein?" Meine Hände zitterten. Ich wollte niemandem wehtun. Ich hatte noch nie jemanden verletzt. Bitte... brachte ich leise hervor. Lasst mich einfach gehen. Einer lachte nur und riss mir die Kette vom Hals. "Hört ihr das? Er bettelt." Ein weiterer Tritt traf mein Bein und ich ging endgültig zu Boden. Meine Hände schützten instinktiv meinen Kopf, während die Stimmen immer lauter wurden. "Du bist nichts Besonderes." "Ohne dein hübsches Gesicht würde dich keiner beachten." "Die Band hätte jemanden verdient, der wirklich Talent hat." Jedes einzelne Wort traf mich fast schlimmer als die Schläge. Vielleicht hatten sie recht. Vielleicht war ich wirklich nur derjenige, den alle wegen seines Aussehens mochten. Vielleicht war ich tatsächlich der Schwächste von uns allen. Tränen brannten in meinen Augen, doch ich wollte nicht weinen. Einer griff nach meinem Handgelenk und zog mich grob hoch. "Na los, Engel. Zeig uns doch deine Wunder." Seine Finger drückten so fest zu, dass es wehtat. In diesem Moment spürte ich, wie etwas in mir reagierte. Um meine Hände begannen winzige silberne Lichtpartikel zu tanzen. Leuchtende Noten erschienen lautlos in der Luft und eine einzelne, kaum hörbare Melodie erfüllte die Gasse. Ich hatte sie nicht bewusst erschaffen. Sie entstand einfach, weil mein Herz sie nicht länger zurückhalten konnte. Für einen Augenblick verstummten alle. Selbst die Männer sahen überrascht auf das schimmernde Licht, das sich langsam um mich legte. Meine Augen schlossen sich von selbst. Ich wollte nicht kämpfen. Ich wollte einfach nur nach Hause. Nur zurück zu Tyron, zu Damian zu den anderen. Zurück zu meiner Familie. Die leuchtenden Noten wurden heller, schwebten schützend um mich aber einer von ohnen durchstoß sie einfach mit der han dund warf mich in die nächste Ecke. "Ein bisschen funkeln ist kein besonderes talent, wieviel geld hast du bezahlt um dabei zu sein mh?" sie alle lachten und ich zog meinen Körper an mich, nicht nur die Schläge hatten wehgetan sondern ihre Worte waren es die meinen langsam weinen ließen die mich langsam an dem was ich war zweifeln ließen. Tyron... "Wow er will hilfe, er ist wirklich ein Kind schlägt nichtmal zurück!" RE: Hinter der Bühne wartet die Dunkelheit - Tyron Sterling - 07-04-2026 Ich wollte das er wartet weil ich immer damit rechnete das etwas passierte ich war nicht paranoid oder so aber ich war vorsichtig. Dennoch war er bereits vorgegangen und ich redete noch mit den Produzenten und Managern, koordinierte die nächsten Termine und fragte dann Damien ob wir schon einen neuen Drummer in Aussicht hatten, Ben würde bald die Band verlassen und wir brauchten einen neuen Drummer.
Er meinte das er jemanden im Auge hatte. Das beruhigte mich und ich begann Eli zu suchen. Er antwortete nicht auf meine Nachrichten und das weckte die Alarmglocken in mir. Ich suchte draußen überall und dann hörte ich die zarte Melodie und meinen Namen über die Resonanz der Wellen. Ich folgte diesem Klang und sah einige Kerle um meinen kleinen Engel herum. Sie trichterten ihm Lügen ein und schienen ihn auch geschlagen zu haben. Also kam ich zu ihnen. „Er muss sich nicht wehren das tue ICH für ihn!“ sagte ich mit kalter Stimme. Ich war noch der Typ der laut war oder ausrastete ich war immer ruhig weil ich ihnen immer überlegen war. „Geht oder ich werde ziemlich unentspannt.“ meinte ich nur und ging einfach an ihnen vorbei und sah Eli an. „Hey mein Engel… lass sie reden du bist perfekt so wie du bist und ich würde gar keinen anderen Keyboarder haben wollen als dich.“ sanft zog ich ihn in die Arme. Allerdings schienen die Kerle nicht gehen zu wollen, natürlich nicht. RE: Hinter der Bühne wartet die Dunkelheit - Elian Vesper - 07-04-2026 Die Kerle standen noch immer um mich herum sie hatte garnicht vor zu gehen man hörte sie noch immer reden, aber ich wollte nicht zuhören ich versuchte es aber ich konnte nichts daran ändern das es wirklich zweifel hervor lockte. Dann war da seine Stimme die mich aufsehen ließ. Ich spürte, wie meine Beine nachgaben, als er direkt zu mir kam, ohne den Männern auch nur einen zweiten Blick zu schenken. Seine Arme legten sich um mich und erst in diesem Moment merkte ich, wie sehr ich gezittert hatte. Ich vergrub mein Gesicht an seiner Schulter und schloss die Augen. Der Geruch nach kalter Nachtluft, Leder und seinem Parfum ließ mein Herz langsam wieder ruhiger schlagen. Seine Worte trafen mich tiefer, als ihm wahrscheinlich bewusst war. Du bist perfekt so, wie du bist... Die Stimmen der Männer waren für einen kurzen Augenblick verschwunden. Es gab nur noch ihn und mich. Meine Finger krallten sich unbewusst in den Stoff seiner Jacke. Es... es tut mir leid..., brachte ich kaum hörbar hervor. Meine Stimme brach mitten im Satz ab. Ich hatte wirklich geglaubt, niemandem zur Last fallen zu wollen. Stattdessen hatte ich genau das Gegenteil erreicht. Langsam hob ich den Blick wieder. Die Männer waren noch immer da. Einer schnaubte verächtlich. "Ist das süß“, spottete er. "Der Bassist muss sein Haustier retten.“ Ein anderer grinste breit. "Wir sagen doch nur die Wahrheit. Der Kleine passt nicht zu euch. Er sieht aus wie ein Idol für kleine Mädchen. Der soll lieber mit Kuscheltieren spielen, statt auf einer bühne zu stehen.“ Instinktiv drückte ich mich etwas dichter an Tyron. Nicht weil ich Angst hatte, dass er verlieren könnte. Davor hatte ich nie Angst. Ich hatte Angst davor, dass er sich meinetwegen die Hände schmutzig machen musste. Dass er verletzt werden könnte. Dass wieder jemand wegen mir kämpfen musste. Bitte..., flüsterte ich und zupfte vorsichtig an seinem Ärmel. Du musst nicht... Sie... sie hören irgendwann auf... Aber selbst während ich diese Worte sagte, wusste ich, dass ich selbst nicht daran glaubte. Diese Männer wollten gar nicht zuhören. Sie wollten jemanden brechen. Mich brechen. Einer machte einen Schritt nach vorne und stieß mir mit dem Finger gegen die Brust als ich mich wieder halb zu ihnen umgedreht hatte. "Na los. Versteckst du dich jetzt hinter deinem Anführer?“ Ich zuckte unwillkürlich zusammen, doch noch bevor ich etwas sagen konnte, breitete sich um meine Hände wieder dieses silbrige Leuchten aus. Winzige Noten stiegen lautlos in die Luft, tanzten um uns herum und legten sich wie ein schützender Schleier um Tyron und mich. Ich hatte meine Magie nicht gerufen. Sie reagierte einfach auf meine Gefühle. Auf meine Angst. Auf den Wunsch, dass niemand, den ich liebte, wegen mir verletzt wurde. Meine Lippen bebten leicht. Ich... ich passe vielleicht wirklich nicht zu einer Band wie NEON VOID..., flüsterte ich leise, den Blick gesenkt. Aber... wenn Tyron sagt, dass ich dazugehöre... dann... dann glaube ich ihm mehr als euch... Zum ersten Mal hob ich den Kopf wieder an und sah den Männern direkt in die Augen. Meine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. Denn... sie sind meine Familie. Und kaum ausgesprochen fingen die kerle wiedert an zu lachen, was mein Blick direkt wieder sinken ließ. "Er ist wirklich in einer Wolke der kindheit gefangen so ein schwachsinn! Schießt den kleinen Vogel ab und sucht euch jemand richtiges! Das kann sich ja keiner mit ansehen" dabei wollte gerade jemand nach meinen arm greifen und mich tyron entziehen. RE: Hinter der Bühne wartet die Dunkelheit - Tyron Sterling - 07-04-2026 Ich streichelte seinen Rücken entlang und für einen Moment existierte nur er. Dann waren da wieder die Kerle. Ihre Worte interessierten mich nicht allerdings das sie Eli erneut angriffen und meinten ich solle ihn ersetzen. Seufzend schüttelte ich den Kopf und gleichzeitig war ich sehr stolz auf meinen Engel wie er sich verteidigte. Dennoch hörten die Typen natürlich nicht auf und ich sah sie an.
„Wisst ihr eurer Gelaber interessiert mich einen feuchten Kericht. Ich bin der Leader von Neon//Void und ich entscheide wer in die Band gehört und nicht irgendwelche dahergelaufenen Idioten die sich für unglaublich stark halten nur weil sie Schwächere unterdrücken können.“ meinte ich und schlug die Hand weg die nach Eli griff. Dann sammelte sich in meiner Hand Datenresonanz und ich schleuderte sie einige Meter weit von uns weg. Ich hatte eigentlich keine große Lust mich mit ihnen zu prügeln oder mit ihnen zu kämpfen aber als sie sich aufgerafft hatten gingen sie auf Angriff über. Ich sah Elian an und streichelte seine Wange „Schon ok, mach dir keine Sorgen um mich mit denen werde ich schon fertig.“ versicherte ich formte aus ihren Gedankendaten wirre Geflechte aus Datenknoten in dem ich sie einfach nur ansah. Sie brachen mitten im Angriff ab und bekamen höllische Kopfschmerzen. Das würde zwar nicht ewig anhalten doch sie würden es noch eine Weile spüren. „Ich sag es euch zum letzten Mal lasst ihn in Ruhe oder euer Gehirn ist beim nächsten Mal Matsch.“ drohte ich und sah Elian an. „Geht es dir gut?“ fragte ich und strich ihm eine Strähne hinters Ihr, dabei sah ich ihn sanft an. RE: Hinter der Bühne wartet die Dunkelheit - Elian Vesper - 07-04-2026 Ich spürte seine Hand langsam über meinen Rücken gleiten und versuchte, meinen Atem wieder unter Kontrolle zu bringen. Solange Tyron bei mir war, fühlte sich alles ein kleines bisschen weniger bedrohlich an. Für einen kurzen Augenblick verschwand die Welt um uns herum. Es gab nur seine Umarmung, seine ruhige Stimme und dieses Gefühl von Sicherheit, das nur er mir geben konnte. Doch es hielt nicht lange an. Die Männer hörten nicht auf. Sie lachten nur, spuckten weiter ihre Beleidigungen aus und versuchten erneut, nach mir zu greifen. Unwillkürlich zuckte ich zusammen und machte einen kleinen Schritt zurück, bis ich beinahe hinter Tyron verschwand. Ich hasste es, dass mein erster Instinkt immer die Flucht war. Ich wollte nicht ständig beschützt werden. Und doch war ich in genau diesem Moment unendlich dankbar, dass er da war. Seine Stimme blieb ruhig, beinahe gelangweilt, als hätte er längst entschieden, wie dieser Abend enden würde. Als er sagte, dass nur er darüber entschied, wer zu NEON VOID gehörte, spürte ich, wie sich etwas Warmes in meiner Brust ausbreitete. Ich wusste nicht einmal, wie sehr ich diese Worte gebraucht hatte, bis ich sie hörte. Meine Finger krallten sich leicht in den Ärmel meiner Jacke. Er glaubte an mich. Immer noch. Trotz allem. Einer der Männer wollte erneut nach mir greifen, doch Tyron schlug seine Hand einfach zur Seite. Im nächsten Augenblick sammelte sich dieses vertraute Leuchten in seiner Hand. Datenresonanz. Ich hatte sie schon oft gesehen, doch jedes Mal faszinierte sie mich aufs Neue. Die Angreifer wurden mehrere Meter zurückgeschleudert und ich zuckte erschrocken zusammen. Mein Blick blieb an Tyron hängen. Selbst jetzt wirkte er vollkommen ruhig. Fast emotionslos. Gerade das machte ihn so furchteinflößend. Als die Männer wieder auf die Beine kamen und erneut auf uns zustürmten, hielt ich unbewusst den Atem an. Ich wollte nicht, dass er kämpfen musste. Nicht wegen mir. Doch noch bevor sie ihn erreichen konnten, blieben sie plötzlich stehen. Ihre Gesichter verzogen sich vor Schmerz, einer sackte sogar auf die Knie und presste sich beide Hände gegen den Kopf. Ich wusste, was Tyron getan hatte. Er hatte ihre Gedanken durcheinandergebracht, ihre eigenen Informationen gegen sie verwendet. Es war erschreckend und gleichzeitig unglaublich präzise. Genau so war er. Er musste niemanden anschreien oder brutal zuschlagen. Er gewann mit seinem Verstand. Immer. Seine Drohung ließ selbst mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Die Männer sahen ihn an und zum ersten Mal lag keine Überheblichkeit mehr in ihren Gesichtern. Nur Unsicherheit. Vielleicht sogar Angst. Als Tyron sich wieder zu mir drehte, verschwand diese kalte Seite von ihm augenblicklich. Seine Finger strichen mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht und ich hob langsam den Blick. Seine Berührung war so vorsichtig, als hätte er Angst, mir noch mehr weh zu tun. Ich lächelte schwach, obwohl mir die Seite und die Lippe wehtaten. Mir... mir geht es gut, log ich leise. Natürlich ging es mir nicht gut. Alles tat weh, sie haben zugeschlagen. Aber ich wollte nicht, dass er sich noch mehr Sorgen machte er hatte es nicht gesehen und das war gut so. Vorsichtig legte ich meine Hand auf seine und schmiegte meine Wange für einen kurzen Moment dagegen. Danke..., flüsterte ich kaum hörbar. Meine Augen wurden feucht und ich musste den Blick kurz senken. Ich... ich werde stärker werden. Irgendwann musst du mich nicht mehr ständig beschützen. Obwohl ich das sagte, wusste ich tief in meinem Herzen, dass Tyron wahrscheinlich trotzdem immer vor mir stehen würde. Nicht, weil er glaubte, ich wäre schwach. Sondern weil er mich als einen Teil seiner Familie sah. Und genau das bedeutete mir mehr als alles andere und doch hatte ich zweifel ich wusste ich sah nicht so aus wie die anderen ich fiel auf sofort in dieser Gruppe und ich mochte es nicht im Mittelpunkt zu stehen und allein wie ich aussah reichte meist eben aus für genau dieses problem. Was wenn sie doch recht haben? Ich passe eben nicht wirklich zu euch... kaum ausgesprochen wusste ich das er dagegen sprechen würde, aber dieser Gedanke war nun in meinen Kopf und so schnell lösen würde er sich bestimmt nicht, er tat weh aber es war auch wahreit dran. RE: Hinter der Bühne wartet die Dunkelheit - Tyron Sterling - 07-04-2026 Die Kerle hielten sich die Köpfe und ich sah den kleinen Engel an. „Hey,… hör auf, du passt perfekt zu uns. Ich habe dich nicht in die Band geholt weil ich dich schön finde, sondern weil dein Talent absolut einzigartig ist und das kann dir auch keiner nehmen. Du bist absolut perfekt, du bist wunderschön und du bist mein Engel. Mein Licht in finsterer Dunkelheit,… vergiss das niemals,…“ hauche ich ihm zu und hob sanft sein Kinn.
„Du musst nicht stark sein, du musst einfach nur so bleiben wie du bist.“ sagte ich und küsste seine zarten, süßen Lippen. Ich zog ihn zärtlich an mich und streichelte seinen Rücken entlang. „Komm mein Engel… lass uns gehen.“ hauchte ich und nahm seine Hand um mit ihm die Gasse zu verlassen. Ich ging mit ihm zurück ins Studio um meinen Bass zu holen und dann ging ich mit ihm in Richtung seiner Wohnung. Schließlich kamen wir für auch an und ich begleitete ihn hoch. „Soll ich hier bleiben oder lieber gehen?“ fragte ich und sah ihm in die schönen Augen. Gott ich liebte diesen süßen Engel,… er hatte sich durch mein Gewirr von Daten gearbeitet und in meinem Herzen eingenistet. Ich streichelte seine Wange,… RE: Hinter der Bühne wartet die Dunkelheit - Elian Vesper - 07-04-2026 Seine Worte trafen mich mitten ins Herz. Ich hatte versucht, die Stimmen dieser Männer auszublenden, doch irgendwo tief in mir hatten sie trotzdem einen Platz gefunden. Vielleicht, weil ich selbst manchmal dieselben Zweifel hatte. Doch als Tyron mein Kinn anhob, konnte ich seinem Blick nicht ausweichen. In seinen Augen lag nicht der kleinste Funken Unsicherheit. Nur Ehrlichkeit. Er meinte jedes einzelne Wort genauso, wie er es sagte. Langsam füllten sich meine Augen mit Tränen. Als er sagte, ich sei sein Licht in der Dunkelheit, blieb mir für einen Moment die Luft weg. Niemand hatte jemals so über mich gesprochen. Ich öffnete leicht den Mund, brachte jedoch keinen Ton heraus. Stattdessen erwiderte ich seinen Kuss vorsichtig und schloss dabei die Augen. Meine Hände legten sich ganz automatisch an seine Jacke, als würde ich mich daran festhalten wollen. Ich spürte seine Wärme, seine Nähe und dieses unbeschreibliche Gefühl von Geborgenheit, nach dem ich mein ganzes Leben gesucht hatte. Als er sich wieder von mir löste und sagte, ich müsse nicht stark sein, schüttelte ich kaum merklich den Kopf. Aber... ich möchte wenigstens jemand sein, auf den du dich verlassen kannst..., flüsterte ich leise. Nicht immer nur derjenige, den alle beschützen müssen... Ich ließ zu, dass er meine Hand nahm, und folgte ihm schweigend aus der Gasse. Meine Finger hielten seine etwas fester, als ich es eigentlich wollte. Ich hatte Angst, loszulassen. Angst, dass alles wieder verschwand, sobald unsere Hände sich trennten. Im Studio holte Tyron seinen Bass, während ich still in einer Ecke wartete. Die Ereignisse gingen mir nicht aus dem Kopf. Immer wieder hörte ich ihre Stimmen. Du gehörst nicht hierher... Ich presste die Lippen aufeinander und versuchte, diese Gedanken wieder fortzuschieben. Tyron hatte bereits bewiesen, dass sie Unrecht hatten. Warum fiel es mir selbst nur so schwer, das zu glauben? Der Weg zu meiner Wohnung verlief ruhig. Normalerweise hätte ich versucht, die Stille mit irgendeiner belanglosen Bemerkung zu füllen, doch heute fehlten mir einfach die Worte. Erst als wir vor meiner Tür standen und Tyron mich fragte, ob er bleiben oder gehen solle, hob ich den Blick zu ihm. Seine Hand an meiner Wange fühlte sich so selbstverständlich an, dass ich mich unbewusst hineinschmiegte. Ich schloss für einen kurzen Moment die Augen und legte meine eigene Hand vorsichtig auf seine. Bitte Bleib. Ich... ich glaube... ich möchte heute nicht allein sein. Meine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. Es kostete mich Überwindung, das überhaupt auszusprechen. Langsam öffnete ich die Wohnungstür und trat einen Schritt hinein Die ganzen Plüschis die ich je von ihnen bekommen hatte waren hier überall aufgestellt, man könnte meinen so sollte keine rwachsene Wohnung aussehen, aber ich liebte genau das. Meine Hand griff kurz in mein Bauch und ich sah zu ihm zurück. Ich geh kurz ins Bad, du weißt ja wo alles ist, wenn du dir was machst, machst du mir eine Schokolade? ich lächelte ihn sanft an, zog jacke und schuhe aus und verschwand ins bad, wo mein blick direkt zum spiegel ging und ich mein Hoodie etwas anhob, man konnte bereits die flecken sehen, am bauch und seite, sie waren wirklich nicht sanft gewesen. Verdammt... brummte ich leicht, es würde bedeuten die nächsten tage die stellen zu bedecken bevor jemand etwas bemerkte oder fragte, ich wollte das nicht wieder erklären müssen. Ich ließ den Hoodie wieder sinken und wusch mir das Gesicht, die Stimmen waren noch immer in meinen Kopf und ich hasste es gerade so sehr. RE: Hinter der Bühne wartet die Dunkelheit - Tyron Sterling - 07-05-2026 Das Gift der Worte sie sie ihm eingepflanzt hatten saß tiefer als erwartet. Er hatte scheinbar große Zweifel und seine Worte veranlassten mich dazu ihm erneut über die Wange zu streicheln. Dann gingen wir zu seiner Wohnung. Sie war so hell, zärtlich, niedlich und rein wie er. Er hatte nicht nur mein Herz erobert, er hatte sich in meine Seele gebrannt.
Mir entging nicht, dass er sich an den Bauch fasste und als er ins Bad ging seufzte ich leicht und machte mir einen Kaffee, für ihn eine heiße Schokolade genau so wie er sie mochte. Ich ging zum Bad und öffnete langsam die Tür, sah ihn vor dem Spiegel. Ich weiß, dass er es nicht wusste aber ich hatte längst durch seine Erinnerungsströme erfahren das sie ihn geschlagen hatten und das nicht gerade wenig. Also ging ich zu ihm und legte sanft meine Arme von hinten um ihn. „Bitte du musst dich nicht vor mir verstecken,…“ ich hob den Hoodie hoch und zog ihn über seinen Kopf. Dann sah ich die Stelle wo sie meinen süßen, wunderschönen Engel verletzt hatten. „Elian… wie können sie es wagen dir so weh zutun…“ ich streichelte zärtlich über die Stelle und küsste seinen Hals entlang, über seine Brust, jede Stelle die sie berührt hatten und bis zu dem größten Teil, wo sich bereits ein Bluterguss bildete. Ich ging dafür vor ihm in die Hocke und küsste auch die Stelle zärtlich. Dann nahm ich seine Hand und küsste zuerst die Handfläche, drehte seine Hand langsam und küsste von seinem Handrücken an seinem Arm nach oben. Bis ich wieder vor seinem Gesicht ankam. „Mein Engel… sie haben deinen wunderschönen Körper geschändet, dabei gehört diese makellose Haut,…“ ich streichelte seine Brust… „…dieser wunderschöne Körper…“ ich streichelte tiefer und seine Hüfte entlang und wieder nach oben. „… diese Lippen…“ ich küsste ihn. „…Und diese Augen…“ ich streichelte ihm die leichten Tränen weg… „…nur mir…“ hauchte ich sanft und zog ihn zärtlich an mich. „Alle Sterne brauchen eine Sonne sonst verblassen sie… und du mein geliebter Engel bist unsere Sonne. Wir beschützen dich nicht weil du schwach bist, sondern nur weil wir stärker sind als alles Böse da draußen was unserer Sonne schaden will. Ich liebe dich nicht weil du schön bist, ich liebe dich weil du heller strahlst als jede Sonne.“ sagte ich und hob sein Kinn sanft an. Dann küsste ich ihn einfach. RE: Hinter der Bühne wartet die Dunkelheit - Elian Vesper - 07-05-2026 Ich wartete, bis ich hörte, wie Tyron sich in meiner Küche bewegte. Das leise Klirren der Tassen und das Summen der Kaffeemaschine beruhigten mich mehr, als sie es eigentlich sollten. Langsam stellte ich mich vor den Badezimmerspiegel und hob den Hoodie an. Sofort verzog ich das Gesicht. Die Blutergüsse zeichneten sich inzwischen deutlich auf meiner hellen Haut ab. Es tat weh. Nicht nur dort, wo sie mich getroffen hatten. Ihre Worte schmerzten noch immer viel mehr. Du gehörst nicht hierher. Ich schloss die Augen als ich hörte, wie die Tür hinter mir aufging. Noch bevor ich etwas sagen konnte, legten sich Tyron sanft von hinten die Arme um mich. Sofort ließ ich die Schultern sinken. Bei ihm musste ich nicht stark sein. Ich... wollte nicht, dass du das siehst..., flüsterte ich leise. Doch er zog mir den Hoodie behutsam über den Kopf und ich ließ es einfach geschehen. Seine traurige Stimme traf mich mitten ins Herz. Als seine Finger vorsichtig über dieFlecken strichen, schloss ich die Augen. Jede Berührung war unglaublich sanft, als hätte er Angst, mich zu zerbrechen. Ich spürte seine Lippen an meinem Hals, an meiner Schulter und über den Stellen, an denen die Schläge ihre Spuren hinterlassen hatten. Mir ging es dabei nicht um die Küsse. Es war das Gefühl, dass jemand all den Schmerz einfach von mir nehmen wollte. Dass jemand jede einzelne Wunde sah und trotzdem nichts an mir hässlich fand. Meine Unterlippe begann leicht zu zittern. Tyron..., hauchte ich kaum hörbar. Als er schließlich vor mir hockte und meine Hand nahm, sah ich ihn mit feuchten Augen an. Er küsste meine Handfläche, meinen Handrücken und langsam meinen Arm hinauf. Mein Herz schlug immer schneller. Ich verstand nicht, womit ich einen Menschen wie ihn verdient hatte. Dann sprach er weiter und mit jedem einzelnen Wort wurden meine Augen voller Tränen. Niemand hatte jemals so über mich gesprochen. Niemand hatte meinen Körper angesehen, ohne zuerst seine Schwächen zu sehen. Doch Tyron sah nur mich. Als seine Finger sanft über meine Brust, meine Seite und meine Hüfte strichen, lief mir ein leichter Schauer über den Rücken. Als er meine Lippen küsste, erwiderte ich den Kuss vorsichtig und schmiegte mich ein wenig näher an ihn. Seine Worte über meine Augen ließen schließlich die letzten Mauern in mir zusammenbrechen. Ich konnte die Tränen nicht länger zurückhalten. Sie liefen lautlos über meine Wangen, doch Tyron wischte sie sofort fort. Ich hob langsam meine Hand und legte sie an seine Wange. Mein Daumen strich sanft darüber, während ich ihn einfach nur ansah. Warum...? Warum schaffst du es jedes Mal, dass ich mich wieder wertvoll fühle? Ich lächelte schwach durch die Tränen. Sie haben versucht, mir einzureden, dass ich nichts Besonderes bin... und für einen Moment habe ich ihnen geglaubt. Ich senkte kurz den Blick, bevor ich ihn wieder ansah. Aber dann warst du da... und plötzlich waren ihre Stimmen ganz leise. Als er sagte, dass ich ihre Sonne sei und dass er mich nicht wegen meines Aussehens liebte, blieb mir für einen Moment die Luft weg. Mein Herz schlug so schnell, dass ich glaubte, er müsste es hören können. Ich legte beide Arme um ihn und schmiegte mich an seine Brust. Ich weiß nicht, ob ich wirklich eure Sonne bin..., Aber ich weiß ganz sicher... dass du meine bist. Ich schloss die Augen und lauschte seinem Herzschlag. Wenn ich irgendwann wieder an mir zweifle... dann erinnerst du mich bitte wieder an das, was du heute gesagt hast. Langsam hob ich den Kopf, sah ihm direkt in die Augen und lächelte dieses Mal etwas wärmer. Denn ich glaube dir mehr als jedem anderen. Und... ich liebe dich auch, Tyron. Mehr, als ich jemals in Worte fassen könnte. ich wischte mir den rest tränen weg, stellte mich auf die zehnspitzen und holte mir nochmal einen sanften Kuss von ihm, ich liebte es einfach diesen Mann zu küssen und zu berühren davon konnte ich einfach niemals genug bekommen. RE: Hinter der Bühne wartet die Dunkelheit - Tyron Sterling - 07-05-2026 Als er wieder begann zu Lächeln fiel eine Last von meinem Herzen. Ich konnte es ausstehen ihn traurig zu sehen. Ich liebte ihn mehr als alle Bühnen dieser Welt. Und seine Tränen schnitten wie Dolche in mein Herz. Nach dem Kuss den er sich holte lächelte ich warm.
„Du bist perfekt, und du gehörst genau hier hin, du gehörst nirgendwo anders hin als zu Neon Void,… zu mir.“ sagte ich sanft und legte meine Arme um seinen zarten Körper. Ich liebte es ihn zu spüren, seinen wunderschönen Körper an meinem zu spüren. Schließlich hob ich ihn auf meine Arme, sodass er seine Arme um meinen Nacken legen musste und seine Beine um meine Hüfte. Dann trug ich ihn zurück und setzte ihn aufs Sofa. Ich sah ihn nochmal an, er war so schön… nachdem ich ihn erneut geküsst hatte holte ich die beiden Tassen und gab ihm seine, heiße Schokolade mit allem was er liebte. Ich kannte ihn mittlerweile einfach nur sehr gut. Lächelnd setzte ich mich neben ihn und nahm einen Schluck Kaffee bevor ich ihn ansah. „Ich liebe dich mein kleiner Engel…“ hauchte ich zärtlich in sein Ohr und strich ihm etwas Schokolade von den Lippen. |