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Wir rufen den König - Aureon Draconis - 07-02-2026 ![]() Stille,... sie umgab mich wie ein Schleier, ich saß in meinem Wohnzimmer und starrte auf das Drachenrelief... Etwas in mir hatte sich verändert. Bis gestern war ich nur der High School Lehrer den die Schüler liebten und die Kollegen schätzten und jetzt,... saß ich hier und sah zu wie sich in meinem Drachenrelief die Linien aus allen Richtungen sammelten. Sechs Linien sechs Siegel... sechs Drachen.
"Sie werden also endlich kommen,..." ich konnte Elysara nicht spüren, schon seit einer Ewigkeit nicht mehr, hätte ich es gekonnt wäre ich schon längst los um sie zu retten, doch so wusste ich nicht einmal wo sie sich befand nur das ihre Kraft schwand, das spürte ich in meinem tiefsten Herzen. "Meine geliebte Schneeflocke... halt durch, es ist soweit... Ich werde dich befreien wo auch immer du bist..." hauchte ich und strich über einen blauen Stein aus Eiskristall, den ich immer bei mir trug. Er war aus ihrer Träne entstanden... das letzte was mir von ihr geblieben war. Dann sah ich auf als bereits Saito und Nevara vor dem Anwesen auftauchten. Ich ließ sie rein, die Tür ging von allein auf,... sie würden den Weg schon finden. Als sie im Wohnzimmer erschienen drehte ich mich um und sah sie an. "Da seid ihr ja,... freut mich euch mal persönlich zu treffen... wenngleich die Umstände besser sein könnten." sagte ich und sah beide an. Ich spürte, dass die anderen vier auch bald eintreffen würden und sie würden nicht allein kommen... RE: Wir rufen den König - Elysara Veyrathis - 07-02-2026 Ich wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war. Tage... Monate... Jahre... oder Jahrhunderte. Hier drinnen hatte Zeit längst jede Bedeutung verloren. Es gab nur noch Kälte. Schmerz. Und dieses unaufhörliche Gefühl, als würde etwas immer tiefer in mein Innerstes greifen und mir nehmen, was mich ausmachte. Ich konnte mich nicht mehr bewegen. Meine Arme waren schwer wie Stein, meine Beine längst taub. Selbst mein Herz schlug nur noch langsam, als würde es jeden einzelnen Schlag erst mühsam erzwingen müssen. Der frostige Atem, der einst alles um mich herum gefrieren ließ, war nur noch ein kaum sichtbarer Hauch. Meine Augen blieben halb geschlossen. Das wenige Licht, das durch meine Wimpern drang, verschwamm zu farblosen Schatten. Ich konnte nichts erkennen. Nichts hören. Nicht einmal die Stimmen derer, die mich Tag für Tag meiner Magie beraubten. Alles lag unter einem dichten Schleier, als würde die Welt immer weiter von mir abrücken. Gedanken kamen nur noch bruchstückhaft. Namen, Gesichter... Erinnerungen zerfielen langsam wie Schnee im Sonnenlicht. Ich versuchte sie festzuhalten, doch sie glitten mir immer wieder durch die Finger. Irgendetwas fehlte. Irgendjemand. Mein Herz wusste es noch, doch mein Verstand konnte es nicht mehr greifen. Die eisigen Runen unter mir glommen unaufhörlich weiter. Mit jedem schwachen Puls meines Körpers flossen weitere silbrig-blaue Fäden aus mir heraus, verschwanden in den uralten Zeichen und ließen meinen Körper noch ein Stück blasser werden. Meine Haut hatte längst jede Farbe verloren. Selbst mein schneeweißes Haar wirkte glanzlos, als wäre auch darin kein Leben mehr geblieben. Ich atmete flach ein. Langsam wieder aus. Mehr geschah nicht. Keine Hoffnung. Kein Gedanke an Rettung. Nur endlose Erschöpfung, die mich immer tiefer hinabzog. Irgendwann würde selbst mein Herz aufhören zu kämpfen. Und ich würde es vermutlich nicht einmal mehr bemerken. RE: Wir rufen den König - Saito Reyes - 07-02-2026 ![]() Wir waren nicht weite gekommen als uns der Ruf erreicht hatte,... Ich saß noch immer auf dem Sofa und nun ergab alles Sinn,... erschreckenden Sinn. Nun waren wir hier,... ich hatte nie gewusst, dass er auf der Erde lebte. Dieses anwesen war überwältigend und schon allein sein Anblick ließ das Feuer in mir zucken.
"Fuck,... spürst du das?" hauchte ich zu Nevara und sah auf die Tür. Sie öffnete sich und wir gingen einfach rein. Die mächtige Drachenstatue mitten in der Eingangshalle war unglaublich... Überall lag diese Macht in der Luft... Mein Drache senkte ehrfürchtig den Kopf in mir. Im Wohnzimmer angekommen sah ich ihn an. Scheinbar hatte er uns erwartet. Ich verbeugte mich respektvoll und sah ihn an. Mein Blick ging auf das Relief,... sechs Linien, sechs Siegel... "Es stimmt also,... sie wird gezwungen..." erwähnte ich und bereute es fast sofort wieder als ich seinen Blick sah,... Ich erwähnte wohl lieber nicht, dass ich wohl genau wie die anderen vier, keine Ahnung hatte was wir tun sollten. Doch ich war mich sicher,... ER wusste es. Die Tür ging erneut auf und Damien betrat mit seinem Feuerfuchs den Raum... "Hey,... du bist also der Fuchs der unseren Ozean gebändigt hat. Freut mich wirklich sehr,... auch wenn die Umstände besser sein könnten. Mein Name ist Saito, Sohn von Xiuhcoatl, das Sonnenfeuer..." sagte ich lächelnd. RE: Wir rufen den König - Nevara Skaldorm - 07-02-2026 Wir kamen wirklich kaum zum Abschluss, aber dieser Ruf der kam, den konnten wir kaum ignorieren, die Neugier war genauso groß wie der Ruf, daher sah ich das Gebäude an als wir bei diesen Ankamen, es war unglaublich. Ich nickte nur leicht, als Saito mich fragte, ob ich es spürte. Spüren war noch untertrieben. Es war, als würde die Luft selbst unter der Last dieser uralten Macht vibrieren.Ich hab richtig Gänsehaut...Jeder Schritt durch das Anwesen ließ meine Magie reagieren, nicht aus Angst, sondern aus tiefem Respekt. Als wir die Eingangshalle betraten und mein Blick auf die gewaltige Drachenstatue fiel, hielt ich unwillkürlich den Atem an. Etwas an diesem Ort war älter als alles, was ich je zuvor erlebt hatte. Als wir schließlich das Wohnzimmer erreichten, ruhte mein Blick auf dem Mann vor uns. Er strahlte keine Überlegenheit aus, sondern eine stille Stärke, die den gesamten Raum erfüllte. Als Saito das Relief betrachtete und die sechs Linien erwähnte, folgte ich seinem Blick. Sechs Siegel. Sechs Drachen. Und irgendwo dahinter eine Frau, die seit unvorstellbar langer Zeit litt. Allein der Gedanke daran ließ mein Herz schwer werden. Ich konnte den Schmerz in Aureons Augen sehen, auch wenn er ihn kaum zeigte. Es war der Blick eines Mannes, der viel zu lange hatte warten müssen, ohne helfen zu können. Ich senkte für einen Moment den Blick. Mir wurde bewusst, dass wir alle Antworten suchten, doch vermutlich war niemand von uns wirklich darauf vorbereitet, was uns erwartete. Als sich die Tür erneut öffnete und Damien mit seinem Feuerfuchs eintrat, hob ich den Kopf wieder. Mein Blick blieb kurz auf dem kleinen Wesen liegen, ehe ich Damien freundlich zunickte. Es freut mich ebenfalls, dich endlich kennenzulernen, sagte ich ruhig und sah wieder zum Fuchs irgendwas sagte mir das er selbst erst gerade lernte zu Leben die Bilder die ich zuvor gesehen hatte waren anders als jetzt, er sah gesünder aus lebendiger. Ein fuchs zähmt einen drachen...das muss in die Geschichtsbücher ich schmunzelte leicht die beiden an bevor wir unseren Blick abwenden konnten, ging die Tür bereits erneut auf. Oh nun kommen wirklich alle RE: Wir rufen den König - Taron Valen - 07-02-2026 ![]() Seit einigen Tagen schon lag etwas in den Tiefen verborgen. Ich wusste nicht was es ist oder wieso ich es erst jetzt spürte doch es wurde lauter. Gerade saß ich noch auf meinem Sofa als die Erde unter meinen Füßen vibrierte und ich den Ruf spürte. Selbst wenn ich gewollt hätte, hätte ich diesen Ruf nicht ignorieren können. Ich stand also auf und streckte mich,... Dann sah ich zu Liora.
"Du hast es auch gespürt oder?" ich war mir sicher, dass sie das hatte. Mit einem Grinsen trat ich auf den Boden und ein Portal erschien im Fußboden. So ging es schneller,... "Keine Ahnung was uns da bei dem Kerl erwartet, aber er ist Aureon, der Urdrache selbst... ich glaube dagegen werde ich nur ne lumpige Eidechse sein." scherzte ich und nahm ihre Hand. Ich ging mit ihr durch das Portal und als wir bei der Villa ankamen staunte ich nicht schlecht. "Heilige Scheiße!" entwich es mir, dieses enorme Resonanz, diese Kraft die von diesem Ort ausging war beinahe so überwältigend, dass sie sich wie ein Berg selbst über mir auftürmte. Ich nahm Lioras Hand und ging mit ihr zur Tür,... diese öffnete sich und ich spürte bereits drei andere Drachen neben dieser unglaublich großen Kraft die hier lebte. Die Statue in der Halle ließ mich schlucken... "Kommt nicht oft vor, dass ich mich klein fühle." sagte ich und dann gingen wir ins Wohnzimmer. Dort sah ich Saito, Nevara, Damien und den Fuchs den wir zudem beschützen sollten. Ich nickte ihm zu. "Taron,... Sohn von Terrakos, dem Atem der Erde." sagte ich und grinste leicht. Bei Nevaras Einwand nickte ich... Weil ich euch alle brauche um endlich zu erwachen... sagte Aureon dann und ich sah ihn an. RE: Wir rufen den König - Liora Caelia Fernwood - 07-02-2026 Ich hatte keine Stimme gehört. Keinen Ruf, der meinen Namen getragen hätte. Und trotzdem hatte ich etwas gespürt. Es war, als hätte sich die Welt für einen einzigen Moment verändert. Die Luft war schwer geworden, der Boden unter meinen Füßen hatte leicht vibriert und die Natur in meinem Inneren war unruhig geworden, als würde auf etwas reagieren, das sich meinem Verständnis entzog. Als Taron mich ansah und fragte, ob ich es ebenfalls gespürt hatte, nickte ich langsam. Ich weiß nicht, was es war... aber ja. Mehr konnte ich nicht sagen, denn ich hatte keine Erklärung dafür. Ich ließ mich von ihm durch das Portal führen und als wir vor der Villa ankamen, stockte mir der Atem. Meine waldgeister und die kleinen Glühwürmchen waren selbst an diesen Ort mitbekommen, ich hatte nicht nur Taron als mein Beschützer ich hatte auch die kleinen Wesen an meiner Seite. Noch bevor wir das Gebäude betraten, drückte mich diese gewaltige Präsenz beinahe nieder. Es war keine Magie, die ich kannte. Sie war uralt, unvorstellbar mächtig und gleichzeitig von einer Ruhe erfüllt, die Ehrfurcht einflößte. Unwillkürlich griff ich etwas fester nach Tarons Hand. Als wir die Eingangshalle betraten, blieb mein Blick sofort an der riesigen Drachenstatue hängen. Selbst ich, die keine Drachin war, konnte spüren, dass dieser Ort etwas Besonderes war. Alles schien von einer uralten Geschichte durchdrungen zu sein. Ich folgte Taron weiter ins Wohnzimmer, wo bereits mehrere Menschen versammelt waren. Mein Blick glitt über Saito, Nevara und Damien, ehe ich den kleinen Feuerfuchs bemerkte. Schließlich blieb ich an Aureon hängen. Ohne ein Wort zu sagen, begegnete ich seinem Blick als er sprach das er alle drachen brauchte um zu erwachen hob ich eine Braue. Du warst also all die Jahre niemals Vollständig? fragte ich, ja ich kannte die geschichte aber niemals erwartet das sie wahr sein könnte. Mein Blick ging dann von dem Urdrachen zu dem Feuerfux meine Augen leuchteten als ich einer meiner Waldgeister auf seinen Kopf niederließ dieser kuschelte sich in sein Haar ein und blieb bei ihm, bevor ich mein Kopf wieder erhob und darauf wartete das alle hier eintrafen und was auch immer er wollte beginnen würde. RE: Wir rufen den König - Kaiton Khan - 07-02-2026 ![]() Es lag in der Luft, in den Winden und in jeder Bewegung um mich herum. Ich spürte es in meinen nicht sichtbaren Flügeln. Ich spürte jede Regung,... Und dann war der Ruf gekommen. Ich war gerade dabei eine neue Choreo einzuüben. Kaum hatte ich ihn gehört tauchte Nerissa auf,... meine Welle, meine wunderschöne Meereskönigin.
"Ich muss,... gehen. Ich darf mich nicht weigern." sagte ich zu ihr und nahm ihre Hand, sanft zog ich sie an mich und sah in ihre Augen. Ich küsste sie zärtlich und schloss eine Weile die Augen. "Komm mit mir,... ich möchte das du den Urdrachen kennenlernst,... eine Kraft die mächtiger und älter ist als die Zeit und das Meer." sagte ich und öffnete ein Portal aus Windenergie. Dann trat ich mti ihr hindurch und wir kamen bei der mächtigen Villa an. Gerade kam auch Drake an,... er wohnte in LA. Ich begrüßte ihn und sah auf das Gebäude. Die Aura die von diesem ausging war überwältigend. Schließlich gingen wir rein und mein Blick blieb an der Drachenstatue hängen... Ich betrat mit Drake und Nerissa das Wohnzimmer wo die anderen bereits eingetroffen waren. Dann sah ich zu dem Feuerfuchs... Er war wirklich schön... "Hey,... mein Name ist Kaiton Itzal Khan, Sohn des Kukulkan, Schwinge des Windes." sagte ich und auch Drake nickte ihm zu. Drake Monroe... Riu-Chen,... und das ist mein Zwillingsbruder, Li-zen. Zwillingsdrachen des Shenlong. stellte er sich auch vor und nun waren wir alle da. Ich fragte mich wirklich was jetzt geschehen würde... Die ganze Zeit über stand Aureon einfach da, dann drehte er sich zu uns um. "Wie läuft das jetzt?" fragte ich dann. RE: Wir rufen den König - Nerissa Elaris Vaelor - 07-02-2026 Ich hatte keinen Ruf gehört. Stattdessen hatte ich gespürt, wie das Wasser auf einmal unruhig geworden war jede Strömung, mit der ich seit meiner Geburt verbunden war. Es war, als würden die Tiefen selbst den Atem anhalten. Als Kaiton plötzlich vor mir stand, erkannte ich sofort an seinem Blick, dass etwas geschehen war. Ich stellte keine Fragen, sondern legte meine Hand in seine, als er sie nach mir ausstreckte. Sein Kuss ließ mich für einen kurzen Moment alles andere vergessen, doch ich sah die Anspannung in seinen Augen. Als er mich bat, ihn zu begleiten, nickte ich ohne zu zögern. Wenn etwas selbst ihn aus der Ruhe brachte, musste es von ungeheurer Bedeutung sein. Ist ein Urdrache nicht auch verdammt gefährlich zu entfesseln? Ihr kennt ihn doch garnicht? Gemeinsam traten wir durch das Portal und schon beim ersten Schritt auf das Anwesen verschlug es mir die Sprache. Noch nie hatte ich eine solche Präsenz gespürt. Sie war älter als die Gezeiten, älter als die Strömungen, die seit Anbeginn der Welt durch die Ozeane flossen. Meine hydranischen Instinkte wurden augenblicklich wachsam, während der Teil in mir, der mit den Gezeiten verbunden war, sich beinahe ehrfürchtig zurückzog. Ich trat unbewusst etwas näher an Kaiton heran und ließ meinen Blick über die gewaltige Villa gleiten. Als wir das Innere betraten, blieb ich an der riesigen Drachenstatue stehen. Selbst ich. Im Wohnzimmer angekommen musterte ich die Anwesenden. Jeder von ihnen trug eine besondere Ausstrahlung in sich, doch als mein Blick auf den kleinen Feuerfuchs fiel, erschien unwillkürlich ein sanftes Lächeln auf meinen Lippen. Er wirkte trotz allem erstaunlich friedlich. Schließlich blieb mein Blick auf Aureon ruhen. Ich musste nicht wissen, wer er war, um zu erkennen, dass dieser Mann eine Last trug, die kaum ein anderer hätte ertragen können. Ich schwieg und hörte zu, während sich alle vorstellten. Als Kaiton fragte, wie es nun weiterging, richtete auch ich meine Aufmerksamkeit vollständig auf Aureon. RE: Wir rufen den König - Aureon Draconis - 07-03-2026 ![]() Ich spürte das sie schwächer wurde. Sonst hatte ich immer noch ihren Klang ihrer Seele gehört aber seit einer Ewigkeit wurde er immer schwächer. Ich wusste nicht wo sie war durch die Versiegelung meiner Kräfte waren meine Möglichkeiten begrenzt. Doch ich wusste dass sie starb wenn ich sie nicht endlich fand und befreite. Doch das konnte ich nur wenn die sechs Siegel gebrochen waren. Als die Drachen alle hier waren sah ich sie an. Einen nach dem anderen.
„Danke das ihr gekommen seid. Die Zeit drängt… darum müssen wir leider sofort anfangen. Wenn ich erwacht bin werde ich meine geliebte Elysara endlich befreien können. Ihr könnt hier bleiben bis ich zurück kehre. Das ist der einzige Ort auf der ganzen Welt wo sie euch nicht finden können.“ sagte ich und sah die sechs und ihre Gefährten an. „Folgt mir…“ Ich ging vor in die große Eingangshalle und sprach etwas in einer uralten Sprache. Die Statue bewegte sich und gab einen Weg nach unten über eine Treppe frei. Ich ging runter zu meiner versiegelten Form in Stein. Endlich… mich zu den sechs umgesehen nickte ich. „Jeder von euch trägt ein Siegel im Herzen. Geht tief in euch und ihr werdet es finden mithilfe eurer Kräfte könnt ihr dieses Siegel aktivieren und dann…“ sagte ich zu ihnen und seufzte. „Um sie zu rufen, sagt folgende Worte: Wir rufen den König, wir brechen die Siegel, die Drachen erinnern sich, lasst den Ursprung erwachen!“ erklärte ich. Ich nahm einen goldenen Kugelschreiber aus meiner Tasche… er begann zu leuchten in goldenen Farben und wurde zu meinem Speer. Meiner uralten waffe… „Damit werde ich die Siegel zerschlagen nur dann kann ich erwachen.“ erklärte ich. Ich wartete bis alle ihre Siegel gefunden und gerufen hatten, dann umgab mich eine goldene Aura aus reiner Drachenenergie. Ich schwang meinen Regalia Draconis und warf ihn durch jedes Siegel, mit jedem Siegel das brach spürte ich wie mehr von meiner Macht zurück kehrte. Dann verschwand die Drachenstatue in goldenem Licht und dieses ging in mich über, als ich die Augen öffnete leuchteten sie golden. Ich sah die sechs Drachen an… „Ich danke euch,… wie gesagt bleibt hier. Hier seid ihr alle sicher…“ dann erschienen Drachenflügel auf meinem Rücken und ich erhob mich in die Lüfte. Lange musste ich nicht suchen, ich konnte sie endlich spüren, nach so vielen Jahrhunderten des Wartens spürte ich sie endlich wieder. Zumindest was von ihr noch übrig war,… Wut stieg in mir auf je näher ich kam. Es war ein Gefängnis im Eis,… angekommen brach ich durch die ersten Mauern ohne Mühe, ich riss einige Wächter einfach in den Tod. Für wo sich ihr Gefängnis befand brach ich durch die Wand und landete direkt vor ihr. „Meine Liebe,… ich bin hier,… „ Reaglia Draconis erschien in meiner Hand und ein goldenes Licht umgab mich, ich sah die an die sie mir entrissen hatten. Ich sah die angst ihren Augen,… die wussten wer ich war, und sie gaben ihr den Befehl mich zu bannen. Doch sie konnte ihre Kräfte niemals gegen mich einsetzen. Selbst eben sie es gewollt hätte. Ich stieß meinen Speer in die Runen unter ihr und sofort brach das Siegel einfach in sich zusammen, goldenes Feuer fraß die Ketten die sie hielten und Regalia Draconis, mein Speer durchstieß auch die Rune über ihr. Kein Bann, keine Rune, kein Fluch… weder Magier, noch Götter noch irgendein anderes Wesen konnte mich bezwingen solange der Cosmos existierte. Sie griffen an mit Waffen, mit Magien mir Elementen doch nichts durchdrang mich. Ich ging auf Elysara zu, riss die letzten Ketten entzwei und hob sie auf meine Arme. Sofort durchdrang sie die Verbindung zwischen uns aus uralter Zeit. Das Licht des Ursprungs heilte all ihre Wunden bis tief in ihre Seele. „Sieh mich an meine Liebe,… mein Herz, meine Seele…“ hauchte ich und sah sie an. RE: Wir rufen den König - Elysara Veyrathis - 07-03-2026 Ich hatte längst aufgehört zu kämpfen. Nicht weil ich es wollte, sondern weil nichts mehr in mir geblieben war, womit ich hätte kämpfen können. Meine Magie war mir über Jahrhunderte entrissen worden, Stück für Stück, bis selbst meine Seele nur noch ein schwacher Schatten dessen war, was sie einst gewesen war. Ich nahm nichts mehr wahr. Keine Stimmen. Keine Schritte. Nicht einmal den Schmerz, der so lange mein einziger Begleiter gewesen war. Alles war still und Leer. Erst als die Runen unter mir plötzlich erzitterten, regte sich etwas tief in meinem Innersten. Es war kein Geräusch, das mich erreichte, sondern ein Gefühl. Etwas Vertrautes. Etwas, das ich längst verloren geglaubt hatte. Die uralte Verbindung zwischen unseren Seelen begann schwach zu glimmen, als würde nach einer endlosen Nacht endlich wieder ein einzelner Sonnenstrahl durch das Eis brechen. Ich spürte, wie die Ketten verschwanden, wie die Last von meinem Körper fiel und mich starke Arme auffingen. Meine Lider waren schwer, doch langsam gelang es mir, sie einen winzigen Spalt zu öffnen. Verschwommen erkannte ich goldenes Licht, das mich umgab, und dann sein Gesicht. Für einen langen Moment glaubte ich zu träumen. Zu oft hatte ich mir vorgestellt, dass er kommen würde. Zu oft war diese Hoffnung wieder in der Dunkelheit verschwunden. Doch diesmal war seine Wärme echt. Sein Herzschlag war echt. Die Verbindung zwischen uns durchströmte mich wie flüssiges Licht und füllte die Leere in meiner Seele mit jedem Augenblick ein wenig mehr. Ich versuchte, meine Hand zu heben, doch selbst diese kleine Bewegung kostete mich beinahe all meine Kraft. Zitternd legten sich meine Finger gegen seine Wange. Tränen sammelten sich in meinen Augen und liefen lautlos über mein blasses Gesicht. Meine Lippen bewegten sich nur kaum sichtbar, meine Stimme war kaum mehr als ein gebrochener Hauch. "Aureon...“ Es war nicht mehr als sein Name, doch in diesem einen Wort lagen all die Jahrhunderte der Sehnsucht, der Einsamkeit und der Hoffnung, die ich niemals ganz verloren hatte. Ich schloss für einen Moment die Augen und lehnte meine Stirn schwach gegen seine Brust. Sein Herzschlag erfüllte die Stille, die mich so lange gefangen gehalten hatte, und zum ersten Mal seit unzähligen Jahrhunderten fühlte ich mich nicht mehr allein. Ich war erschöpft, schwach und kaum noch bei Kräften, doch ich wusste, dass ich endlich dort war, wo ich immer hatte sein sollen, in seinen Armen all die zeit der folter war vorbei und egal was passierte ich würde mit ihm entkommen nach all der Zeit hatte ich ihn wieder bei mir, spürte seine wärme seine nähe, roch ihn ich hatte es schon beinah vergessen wie sehr ich es vermisst hatte zu wissen wie sicher ich mich bei ihm fühlte. |